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Überfischung: Unterschied zwischen den Versionen
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Mit '''Überfischung''' wird der vor allem in den Weltmeeren zu beobachtende Trend bezeichnet, dass durch die heutige industrielle Fischerei wesentlich mehr Fang erzielt wird, als das [[Ökosystem]] [[Meer]] verkraften und regenerieren kann. Vor allem auch mit dem wirtschaftliche Aufstieg der asiatischen "Tigerländer" wie [[Volksrepublik China]] oder [[Indien]] haben breite Bevölkerungs-Schichten mit vermehrtem Wohlstand vom reinen [[Reis]]-Konsum auf [[Fisch]]- und Fleischkonsum umgestellt, was das bereits zuvor existierende Problem noch deutlich verschärft hat. Industrielle Fangmethoden beinhalten heute z.B. [[Satellit (Raumfahrt)|Satelliten]]- oder Helikopter-Ortung von grossen Fischschwärmen und das rasante Ausfischen dieser Schwärme mit riesigen Ringnetzen und Saugrohren an Pumpen. | Mit '''Überfischung''' wird der vor allem in den Weltmeeren zu beobachtende Trend bezeichnet, dass durch die heutige industrielle Fischerei wesentlich mehr Fang erzielt wird, als das [[Ökosystem]] [[Meer]] verkraften und regenerieren kann. Vor allem auch mit dem wirtschaftliche Aufstieg der asiatischen "Tigerländer" wie [[Volksrepublik China]] oder [[Indien]] haben breite Bevölkerungs-Schichten mit vermehrtem Wohlstand vom reinen [[Reis]]-Konsum auf [[Fisch]]- und Fleischkonsum umgestellt, was das bereits zuvor existierende Problem noch deutlich verschärft hat. Industrielle Fangmethoden beinhalten heute z.B. [[Satellit (Raumfahrt)|Satelliten]]- oder [[Helikopter]]-Ortung von grossen Fischschwärmen und das rasante Ausfischen dieser Schwärme mit riesigen Ringnetzen und Saugrohren an Pumpen. | ||
Bei Gegenmassnahmen wie temporären Fangverboten stellt sich das Problem, dass sie entweder | Bei Gegenmassnahmen wie temporären Fangverboten stellt sich das Problem, dass sie entweder nicht eingehalten werden, was auf den weiten Meeren schwer überprüfbar ist, oder dass einzelne Staaten sich nicht an solchen Maßnahmen beteiligen. | ||
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Version vom 1. Oktober 2022, 17:07 Uhr
Mit Überfischung wird der vor allem in den Weltmeeren zu beobachtende Trend bezeichnet, dass durch die heutige industrielle Fischerei wesentlich mehr Fang erzielt wird, als das Ökosystem Meer verkraften und regenerieren kann. Vor allem auch mit dem wirtschaftliche Aufstieg der asiatischen "Tigerländer" wie Volksrepublik China oder Indien haben breite Bevölkerungs-Schichten mit vermehrtem Wohlstand vom reinen Reis-Konsum auf Fisch- und Fleischkonsum umgestellt, was das bereits zuvor existierende Problem noch deutlich verschärft hat. Industrielle Fangmethoden beinhalten heute z.B. Satelliten- oder Helikopter-Ortung von grossen Fischschwärmen und das rasante Ausfischen dieser Schwärme mit riesigen Ringnetzen und Saugrohren an Pumpen.
Bei Gegenmassnahmen wie temporären Fangverboten stellt sich das Problem, dass sie entweder nicht eingehalten werden, was auf den weiten Meeren schwer überprüfbar ist, oder dass einzelne Staaten sich nicht an solchen Maßnahmen beteiligen.
Quelle
Broschüre WWF Schweiz: Fischfang - Der grosse Raubzug