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Marder (Schützenpanzer): Unterschied zwischen den Versionen

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Der [[Schützenpanzer]] '''Marder''', ein Produkt von [[Rheinmetall Landsysteme]], war lange Zeit das Hauptwaffensystem der [[Panzergrenadier]]truppe der [[Bundeswehr]]. Genutzt werden zurzeit die Ausführungen 1A3, 1A4 und 1A5. Exporte gebrauchter Marder erfolgten nach [[Chile]], [[Indonesien]] und [[Jordanien]].
Der [[Schützenpanzer]] '''Marder''', ein Produkt von [[Rheinmetall Landsysteme]], war lange Zeit das Hauptwaffensystem der [[Panzergrenadier]]truppe der [[Bundeswehr]]. Genutzt werden zurzeit die Ausführungen 1A3, 1A4 und 1A5. Exporte gebrauchter Marder erfolgten nach [[Chile]], [[Indonesien]] und [[Jordanien]].
== Entwicklung ==
Das Projekt zu diesem Panzer entstand schon im September 1959 während der anlaufenden Produktionsphase des [[HS 30]]. Ziel war es, als Ergänzung zum schweren Kampfpanzer [[Leopard 1]] einen leichten und wendigen kleineren ''Schützenpanzer'' zu entwickeln. Die Größenvorgaben führten dazu, dass nur Menschen bis zu einer bestimmten Körpergröße in das Fahrzeug passen, wobei der Helm als Kopfschutz zusätzlich zu berücksichtigen ist. Der Marder wurde bald in großen großen Stückzahlen auch in der Grundausbildung der [[Wehrpflicht]]igen eingesetzt, die Einarbeitungszeit ist - von einigen elektronischen Neuerungen abgesehen - erfahrungsgemäß sehr kurz. Die Gesamtbesatzungsstärke von 12 Mann ist sehr knapp bemessen: Solange sich Fahrer und Richtschütze im oberen Bereich befinden, ist unten mehr Bewegungsspielraum für die [[Infanterist]]en bzw. [[Panzergrenadier]]e. Traditionell gehörte zur Besatzung auch ein Funker; im Laufe der technischen Entwicklung wurden aber immer Soldaten mit Funkgeräten ausgestattet, zumal diese Geräte heute wesentlich leichter sind.
Als Nachfolger des Marders wird seit 2015 der Schützenpanzer ''[[Puma (Schützenpanzer)|Puma]]'' von [[Krauss-Maffei Wegmann]] und Rheinmetall an die Bundeswehr geliefert.


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Version vom 11. April 2022, 12:57 Uhr

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Marder
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Vorlage:Infobox AFV/Wartung/Bild ohne Beschreibung

Allgemeine Eigenschaften
Besatzung 3 (Kommandant, Fahrer, Richtschütze) + 7 Infanteristen (Marder 1)
3 (Kommandant, Fahrer, Richtschütze) + 6 Infanteristen (ab Marder 1A3)
Länge 6,88 m
Breite 3,38 m
Höhe 3,015 m
Masse 33 t, gefechtsbereit 33,5 t, Maximalgewicht 35 t
Panzerung und Bewaffnung
Panzerung gewalzter Panzerstahl
Zusatzpanzerung in Schottbauweise
Hauptbewaffnung 20-mm-Maschinenkanone MK 20 RH 202
Sekundärbewaffnung MG3, MILAN-Panzerabwehrwaffe, Panzerabwehrwaffenanlage MELLS, Nebelmittelwurfanlage
Beweglichkeit
Antrieb V6-90°-Viertakt-Dieselmotor MTU MB 833 Ea-500
441 kW (600 PS)
Federung Torsionsstab
Höchstgeschwindigkeit ca. 65 km/h (Straße)
Leistung/Gewicht 15,6 kW/t (bis 1A2)
13,2 kW/t (1A3)
Reichweite 520 km Straße
260 km Gelände

(Marder 1A1)

Der Schützenpanzer Marder, ein Produkt von Rheinmetall Landsysteme, war lange Zeit das Hauptwaffensystem der Panzergrenadiertruppe der Bundeswehr. Genutzt werden zurzeit die Ausführungen 1A3, 1A4 und 1A5. Exporte gebrauchter Marder erfolgten nach Chile, Indonesien und Jordanien.

Entwicklung

Das Projekt zu diesem Panzer entstand schon im September 1959 während der anlaufenden Produktionsphase des HS 30. Ziel war es, als Ergänzung zum schweren Kampfpanzer Leopard 1 einen leichten und wendigen kleineren Schützenpanzer zu entwickeln. Die Größenvorgaben führten dazu, dass nur Menschen bis zu einer bestimmten Körpergröße in das Fahrzeug passen, wobei der Helm als Kopfschutz zusätzlich zu berücksichtigen ist. Der Marder wurde bald in großen großen Stückzahlen auch in der Grundausbildung der Wehrpflichtigen eingesetzt, die Einarbeitungszeit ist - von einigen elektronischen Neuerungen abgesehen - erfahrungsgemäß sehr kurz. Die Gesamtbesatzungsstärke von 12 Mann ist sehr knapp bemessen: Solange sich Fahrer und Richtschütze im oberen Bereich befinden, ist unten mehr Bewegungsspielraum für die Infanteristen bzw. Panzergrenadiere. Traditionell gehörte zur Besatzung auch ein Funker; im Laufe der technischen Entwicklung wurden aber immer Soldaten mit Funkgeräten ausgestattet, zumal diese Geräte heute wesentlich leichter sind.

Als Nachfolger des Marders wird seit 2015 der Schützenpanzer Puma von Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall an die Bundeswehr geliefert.

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