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Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen''' ist eine [[Rechtsfähigkeit (Deutschland)|rechtsfähige]] [[Stiftung]] [[Bürgerliches Recht|bürgerlichen Rechts]] zur Förderung der Hilfe für [[Religiöse Verfolgung|religiös Verfolgte]] mit Sitz in [[Frankfurt am Main]].  
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Die Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts zur Förderung der Hilfe für religiös Verfolgte mit Sitz in Frankfurt/Main.  


'''Struktur'''
== Struktur ==


Das Regierungspräsidium Darmstadt hat die Stiftung am 8. November 2007 als rechtsfähig anerkannt. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Dies ist vom Finanzamt Frankfurt anerkannt.
Das [[Regierungspräsidium Darmstadt]] hat die Stiftung am 8. November 2007 als rechtsfähig anerkannt. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar [[Gemeinnützigkeit|gemeinnützige]] und [[Mildtätigkeit|mildtätige]] Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Dies ist vom Finanzamt Frankfurt anerkannt.


'''Geschichte'''
== Geschichte ==


Der Gründer der Stiftung ist Wolfgang Link<ref>{{Literatur |Titel=Wolfgang Link |Sammelwerk=Wikipedia |Datum=2020-05-29 |Online=https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wolfgang_Link&oldid=200440968 |Abruf=2021-01-01}}</ref>, Gengenbach. Der pensionierte Oberstudienrat ist seit 1975 Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)<ref>{{Literatur |Titel=Internationale Gesellschaft für Menschenrechte |Sammelwerk=Wikipedia |Datum=2020-12-26 |Online=https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Internationale_Gesellschaft_f%C3%BCr_Menschenrechte&oldid=206897275 |Abruf=2021-01-01}}</ref>, Frankfurt/Main, ehrenamtlicher Sprecher der IGFM-Arbeitsgruppe Karlsruhe und Mitglied des IGFM-Arbeitskreises Religionsfreiheit.
Der Gründer der Stiftung ist [[Wolfgang Link]], Gengenbach. Der pensionierte [[Oberstudienrat (Deutschland)|Oberstudienrat]] ist seit 1975 Mitglied der [[Internationale Gesellschaft für Menschenrechte|Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte]] (IGFM), Frankfurt/Main, ehrenamtlicher Sprecher der IGFM-Arbeitsgruppe Karlsruhe und Mitglied des IGFM-Arbeitskreises [[Religionsfreiheit]].


Die Stephanus-Stiftung wurde bis Anerkennung durch das Regierungspräsidium von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) treuhänderisch verwaltet. Der Geschäftsführende Vorsitzende der IGFM, Karl Hafen, blieb weiterhin stellvertretender Vorsitzender der Stiftung und ihr Geschäftsführer. Am 30. Juni 2016 trat er in den Ruhestand. Nach einer Übergangszeit, in der die Verwaltung einem Geldinstitut anvertraut war, obliegt sie seit 1. November 2016 wieder dem Vorstand.
Die Stephanus-Stiftung wurde bis Anerkennung durch das Regierungspräsidium von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) treuhänderisch verwaltet. Der Geschäftsführende Vorsitzende der IGFM, Karl Hafen, blieb weiterhin stellvertretender Vorsitzender der Stiftung und ihr Geschäftsführer. Am 30. Juni 2016 trat er in den Ruhestand. Nach einer Übergangszeit, in der die Verwaltung einem Geldinstitut anvertraut war, obliegt sie seit 1. November 2016 wieder dem Vorstand.


'''Leitung'''
== Leitung ==
 
Vorsitzende des Vorstands ist seit dem 28. September 2016 Michaela Koller, Journalistin und Referentin für Religionsfreiheit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt/Main. Ihr Vorgänger war Dr. Wolfgang Link, Oberstudienrat im Ruhestand und Gründer der Stiftung, der sie zehn Jahre lang geleitet hatte.
 
 
'''Finanzierung'''
 
Die Stiftung bezieht ihre Mittel aus Kapitalerträgen und Spenden. Das Stiftungsvermögen beträgt 580.000,- Euro.


Vorsitzende des Vorstands ist seit dem 28. September 2016 Michaela Koller, Journalistin und Referentin für Religionsfreiheit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt am Main. Ihr Vorgänger war Dr. Wolfgang Link, Oberstudienrat im Ruhestand und Gründer der Stiftung, der sie zehn Jahre lang geleitet hatte.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.idea.de/Menschenrechte/detail/wechsel-bei-der-stephanus-stiftung-fuer-verfolgte-christen-101614.html |titel=Wechsel bei der Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen|werk=[[idea.de]]|datum=2016-10-01|zugriff=2021-01-01 |sprache=de-DE}}</ref><ref>{{Internetquelle|url=https://www.die-stiftung.de/personalwechsel/neue-vorstandsvorsitzende-fuer-stephanus-stiftung-fuer-verfolgte-christen-58753/|titel=Neue Vorstandsvorsitzende für „Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen“|werk=Die Stiftung|datum=2016-10-08|zugriff=2021-01-01 |sprache=de-DE}}</ref>


'''Arbeitsschwerpunkte'''
== Finanzierung ==


Die Stiftung ist nach dem Diakon der christlichen Urgemeinde in Jerusalem, Stephanus, benannt, der als erster Märtyrer wegen seines Bekenntnisses zu Jesus Christus gesteinigt wurde. In diesem Sinne unterstützt die Stephanus-Stiftung verfolgte und diskriminierte Christen und deren Angehörige. Sie gewährt Zuschüsse zum Lebensunterhalt, zur Ausbildung sowie zur Rechtshilfe. Auch werden Beiträge zu Ausreisekosten, die im Zusammenhang mit der Verfolgung anfallen, gezahlt. Die Stiftung engagiert sich aktuell im Nahen Osten, Afrika sowie in Südasien.
Die Stiftung bezieht ihre Mittel aus [[Kapitalertrag|Kapitalerträgen]] und Spenden. Das Stiftungsvermögen beträgt 580.000 Euro.


Im Rahmen ihrer Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit macht sie auf die Situation verfolgter Christen aufmerksam. Sie beruft sich bei ihrer Arbeit auf die Religionsfreiheit, wie sie in der UN-Menschenrechtserklärung vom 10. Dezember 1948 festgelegt ist.
== Arbeitsschwerpunkte ==


Die Stiftung ist nach dem Diakon der christlichen Urgemeinde in Jerusalem, [[Stephanus]], benannt, der als erster [[Märtyrer]] wegen seines Bekenntnisses zu Jesus Christus [[Steinigung|gesteinigt]] wurde. In diesem Sinne unterstützt die Stephanus-Stiftung verfolgte und diskriminierte Christen und deren Angehörige. Sie gewährt Zuschüsse zum Lebensunterhalt, zur Ausbildung sowie zur Rechtshilfe. Auch werden Beiträge zu Ausreisekosten, die im Zusammenhang mit der Verfolgung anfallen, gezahlt. Die Stiftung engagiert sich aktuell im [[Naher Osten|Nahen Osten]], [[Afrika]] sowie in [[Südasien]].


'''Preise'''
Im Rahmen ihrer [[Öffentlichkeitsarbeit|Öffentlichkeits–]] und [[Lobbyarbeit]] macht sie auf die Situation verfolgter Christen aufmerksam. Sie beruft sich bei ihrer Arbeit auf die Religionsfreiheit, wie sie in der [[UN-Menschenrechtscharta]] vom 10. Dezember 1948 festgelegt ist.


Die Stiftung vergibt einmal im Jahr den mit 1.000 Euro dotierten Stephanus-Preis für verfolgte Christen und in unregelmäßigen Abständen einen Sonderpreis für Institutionen, die nachhaltig über verfolgte Christen und ihre Lebenssituation berichten.
== Preise ==


Unter den Preisträgern waren die eritreische Sängerin Helen Berhane<ref>{{Literatur |Titel=Helen Berhane |Sammelwerk=Wikipedia |Datum=2020-12-02 |Online=https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Helen_Berhane&oldid=991838524 |Abruf=2021-01-01}}</ref>, Rechtsanwalt Nguyen Van Dai<ref>{{Literatur |Titel=Nguyễn Văn Đài |Sammelwerk=Wikipedia |Datum=2020-06-20 |Online=https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Nguy%E1%BB%85n_V%C4%83n_%C4%90%C3%A0i&oldid=201155652 |Abruf=2021-01-01}}</ref> aus Vietnam, der chaldäisch-katholische Patriarch Louis '''''Raphaël''''' I. Kardinal Sako<ref>{{Literatur |Titel=Louis Raphaël I. Sako |Sammelwerk=Wikipedia |Datum=2020-05-20 |Online=https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Louis_Rapha%C3%ABl_I._Sako&oldid=200137881 |Abruf=2021-01-01}}</ref>, der ehemalige Bischof von Hongkong, Kardinal Joseph Zen Ze-kiun<ref>{{Literatur |Titel=Joseph Zen Ze-kiun |Sammelwerk=Wikipedia |Datum=2020-09-10 |Online=https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Joseph_Zen_Ze-kiun&oldid=203544570 |Abruf=2021-01-01}}</ref>, der indische Pater Tom Uzhunnalil, der im Jemen 18 Monate Geiselhaft überlebt hatte, und die pakistanische Menschenrechtsanwältin Aneeqa Anthony.
Die Stiftung vergibt einmal im Jahr den mit 1.000 Euro dotierten Stephanus-Preis für verfolgte Christen und in unregelmäßigen Abständen einen Sonderpreis für Institutionen, die nachhaltig über verfolgte Christen und ihre Lebenssituation berichten.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.katholisch.de/artikel/26015-bildung-gegen-boko-haram-stephanus-preis-fuer-nigerianischen-priester |titel=Bildung gegen Boko Haram: Stephanus-Preis für nigerianischen Priester|werk=katholisch.de|datum=2020-06-30|zugriff=2021-01-01|sprache=de}}</ref>


Zwei Preisträger wurden nach der Annahme der Auszeichnung wegen ihres Glaubens getötet: der erste Preisträger, Ranjha Masih, ein pakistanischer Christ, der infolge eines Gewaltaktes starb, sowie der am 7. April 2014 von einem Al-Nusra-Kämpfer ermordete Jesuitenpater Frans van der Lugt<ref>{{Literatur |Titel=Frans van der Lugt |Sammelwerk=Wikipedia |Datum=2019-12-12 |Online=https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Frans_van_der_Lugt&oldid=194845324 |Abruf=2021-01-01}}</ref> aus Homs in Syrien.
Unter den Preisträgern waren die [[Eritrea|eritreische]] Sängerin Helen Berhane ([[:en:Helen Berhane]]), Rechtsanwalt [[Nguyễn Văn Đài]] aus Vietnam, der chaldäisch-katholische Patriarch [[Louis Raphaël I. Sako|Louis '''''Raphaël''''' I. Kardinal Sako]], der ehemalige Bischof von Hongkong, Kardinal [[Joseph Zen Ze-kiun]],<ref>{{Internetquelle |url=https://www.domradio.de/themen/weltkirche/2018-04-06/kardinal-zen-erhaelt-auszeichnung-fuer-hilfe-fuer-verfolgte-christen |titel=Kardinal Zen erhält Auszeichnung für Hilfe für verfolgte Christen|werk=DOMRADIO.DE|datum=2018-04-06|zugriff=2021-01-01 |sprache=de}}</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://www.ead.de/fileadmin/Arbeitskreise/AKREF/Nachrichten_PDF/AKREF-Nachrichten_vom_13._April_2018.pdf|titel=China: Kardinal Zen erhält Stephanus-Preis''|werk=[[Deutsche Evangelische Allianz]] – AKREF Nachrichten (PDF-Datei, S. 11)|datum=2018-04-08|zugriff=2021-01-01}}</ref> der indische Pater Tom Uzhunnalil, der im Jemen 18 Monate Geiselhaft überlebt hatte,<ref>{{Internetquelle |url=https://www.erf.de/erf-plus/audiothek/aktuelles-vom-tag/pater-von-dschihadisten-entfuehrt/6719-5707 |titel=Pater von Dschihadisten entführt|werk=[[ERF Medien (Deutschland)|ERF.de]]|datum=2019-09-17|zugriff=2021-01-01 |sprache=de}}</ref>
und die pakistanische Menschenrechtsanwältin Aneeqa Anthony.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.ead.de/2017/maerz/26032017-pakistanische-menschenrechtsanwaeltin-erhaelt-stephanus-preis/ |titel=Pakistanische Menschenrechtsanwältin erhält Stephanus-Preis|werk=ead.de|datum=2017-03-26|zugriff=2021-01-01|sprache=de}}</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://www.kirchenzeitung.de/content/ein-bunter-stein-fuer-franziskus |titel=Ein bunter Stein für Franziskus {{!}} Bonifatiusbote - Der Sonntag - Glaube und Leben |werk=kirchenzeitung.de|datum=2017-04-06|zugriff=2021-01-01}}</ref>  


Mit dem Sonderpreis wurden unter anderem Professor Helmut Moll<ref>{{Literatur |Titel=Helmut Moll |Sammelwerk=Wikipedia |Datum=2020-10-13 |Online=https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Helmut_Moll&oldid=204517409 |Abruf=2021-01-01}}</ref>, Herausgeber des Deutschen Martyrologiums des 20. Jahrhunderts<ref>{{Literatur |Titel=Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts |Sammelwerk=Wikipedia |Datum=2020-10-05 |Online=https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Deutsches_Martyrologium_des_20._Jahrhunderts&oldid=204275481 |Abruf=2021-01-01}}</ref>, der ägyptische Jesuitenpater und Islamwissenschaftler [[Samir Khalil Samir]] und die [[Evangelische Nachrichtenagentur Idea]] geehrt.
Zwei Preisträger wurden nach der Annahme der Auszeichnung wegen ihres Glaubens getötet: der erste Preisträger, Ranjha Masih, ein pakistanischer Christ, der infolge eines Gewaltaktes starb, sowie der am 7. April 2014 von einem Al-Nusra-Kämpfer ermordete Jesuitenpater [[Frans van der Lugt]] aus Homs in Syrien.
Mit dem Sonderpreis wurden unter anderem Professor [[Helmut Moll]], Herausgeber des [[Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts|Deutschen Martyrologiums des 20. Jahrhunderts]], der ägyptische Jesuitenpater und Islamwissenschaftler [[Samir Khalil Samir]]<ref>{{Internetquelle |url=https://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Ein-Brueckenbauer-zwischen-Orient-und-Okzident;art575,3865086 |titel=Eichstätt: Ein Brückenbauer zwischen Orient und Okzident |werk=[[Donaukurier|donaukurier.de]]|datum=2018-07-27|zugriff=2021-01-01 |sprache=de}}</ref> und die [[Evangelische Nachrichtenagentur Idea]] geehrt.


'''Weblinks'''
== Weblinks ==
 
* [https://www.stephanus-stiftung.org Website]
Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen – stephanus-stiftung.org (stephanus-stiftung.org)
 
 
'''Einzelnachweise'''
 
Wechsel bei der Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen: idea.de<ref>{{Internetquelle |url=https://www.idea.de/Menschenrechte/detail/wechsel-bei-der-stephanus-stiftung-fuer-verfolgte-christen-101614.html |titel=Wechsel bei der Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen |abruf=2021-01-01 |sprache=de-DE}}</ref>
 
26.03.2017 Pakistanische Menschenrechtsanwältin erhält Stephanus-Preis<ref>{{Internetquelle |url=https://www.ead.de/2017/maerz/26032017-pakistanische-menschenrechtsanwaeltin-erhaelt-stephanus-preis/ |titel=26.03.2017 Pakistanische Menschenrechtsanwältin erhält Stephanus-Preis |abruf=2021-01-01 |sprache=de}}</ref>
 
Eichstätt: Ein Brückenbauer zwischen Orient und Okzident - Ägyptischer Jesuit Samir erhält Stephanus-Sonderpreis für verfolgte Christen (donaukurier.de)<ref>{{Internetquelle |url=https://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Ein-Brueckenbauer-zwischen-Orient-und-Okzident;art575,3865086 |titel=Eichstätt: Ein Brückenbauer zwischen Orient und Okzident |abruf=2021-01-01 |sprache=de}}</ref>
 
Ein bunter Stein für Franziskus | Bonifatiusbote - Der Sonntag - Glaube und Leben (kirchenzeitung.de)<ref>{{Internetquelle |url=https://www.kirchenzeitung.de/content/ein-bunter-stein-fuer-franziskus |titel=Ein bunter Stein für Franziskus {{!}} Bonifatiusbote - Der Sonntag - Glaube und Leben |abruf=2021-01-01}}</ref>
 
Kardinal Zen erhält Auszeichnung für Hilfe für verfolgte Christen | DOMRADIO.DE - Katholische Nachrichten<ref>{{Internetquelle |url=https://www.domradio.de/themen/weltkirche/2018-04-06/kardinal-zen-erhaelt-auszeichnung-fuer-hilfe-fuer-verfolgte-christen |titel=Kardinal Zen erhält Auszeichnung für Hilfe für verfolgte Christen {{!}} DOMRADIO.DE |abruf=2021-01-01 |sprache=de}}</ref>
 
Pater von Dschihadisten entführt - ERF.de<ref>{{Internetquelle |url=https://www.erf.de/erf-plus/audiothek/aktuelles-vom-tag/pater-von-dschihadisten-entfuehrt/6719-5707 |titel=Pater von Dschihadisten entführt - ERF.de |abruf=2021-01-01 |sprache=de}}</ref>
 
Bildung gegen Boko Haram: Stephanus-Preis für nigerianischen Priester - katholisch.de<ref>{{Internetquelle |url=https://www.katholisch.de/artikel/26015-bildung-gegen-boko-haram-stephanus-preis-fuer-nigerianischen-priester |titel=Bildung gegen Boko Haram: Stephanus-Preis für nigerianischen Priester |abruf=2021-01-01 |sprache=de}}</ref>


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
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[[Kategorie:Organisation (Frankfurt am Main)]]
[[Kategorie:Organisation (Frankfurt am Main)]]
[[Kategorie:Gegründet 2007]]
[[Kategorie:Gegründet 2007]]
[[Kategorie:Lobbyismus]]
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Version vom 2. Januar 2021, 00:14 Uhr

Die Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts zur Förderung der Hilfe für religiös Verfolgte mit Sitz in Frankfurt am Main.

Struktur

Das Regierungspräsidium Darmstadt hat die Stiftung am 8. November 2007 als rechtsfähig anerkannt. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Dies ist vom Finanzamt Frankfurt anerkannt.

Geschichte

Der Gründer der Stiftung ist Wolfgang Link, Gengenbach. Der pensionierte Oberstudienrat ist seit 1975 Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), Frankfurt/Main, ehrenamtlicher Sprecher der IGFM-Arbeitsgruppe Karlsruhe und Mitglied des IGFM-Arbeitskreises Religionsfreiheit.

Die Stephanus-Stiftung wurde bis Anerkennung durch das Regierungspräsidium von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) treuhänderisch verwaltet. Der Geschäftsführende Vorsitzende der IGFM, Karl Hafen, blieb weiterhin stellvertretender Vorsitzender der Stiftung und ihr Geschäftsführer. Am 30. Juni 2016 trat er in den Ruhestand. Nach einer Übergangszeit, in der die Verwaltung einem Geldinstitut anvertraut war, obliegt sie seit 1. November 2016 wieder dem Vorstand.

Leitung

Vorsitzende des Vorstands ist seit dem 28. September 2016 Michaela Koller, Journalistin und Referentin für Religionsfreiheit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt am Main. Ihr Vorgänger war Dr. Wolfgang Link, Oberstudienrat im Ruhestand und Gründer der Stiftung, der sie zehn Jahre lang geleitet hatte.[1][2]

Finanzierung

Die Stiftung bezieht ihre Mittel aus Kapitalerträgen und Spenden. Das Stiftungsvermögen beträgt 580.000 Euro.

Arbeitsschwerpunkte

Die Stiftung ist nach dem Diakon der christlichen Urgemeinde in Jerusalem, Stephanus, benannt, der als erster Märtyrer wegen seines Bekenntnisses zu Jesus Christus gesteinigt wurde. In diesem Sinne unterstützt die Stephanus-Stiftung verfolgte und diskriminierte Christen und deren Angehörige. Sie gewährt Zuschüsse zum Lebensunterhalt, zur Ausbildung sowie zur Rechtshilfe. Auch werden Beiträge zu Ausreisekosten, die im Zusammenhang mit der Verfolgung anfallen, gezahlt. Die Stiftung engagiert sich aktuell im Nahen Osten, Afrika sowie in Südasien.

Im Rahmen ihrer Öffentlichkeits– und Lobbyarbeit macht sie auf die Situation verfolgter Christen aufmerksam. Sie beruft sich bei ihrer Arbeit auf die Religionsfreiheit, wie sie in der UN-Menschenrechtscharta vom 10. Dezember 1948 festgelegt ist.

Preise

Die Stiftung vergibt einmal im Jahr den mit 1.000 Euro dotierten Stephanus-Preis für verfolgte Christen und in unregelmäßigen Abständen einen Sonderpreis für Institutionen, die nachhaltig über verfolgte Christen und ihre Lebenssituation berichten.[3]

Unter den Preisträgern waren die eritreische Sängerin Helen Berhane (en:Helen Berhane), Rechtsanwalt Nguyễn Văn Đài aus Vietnam, der chaldäisch-katholische Patriarch Louis Raphaël I. Kardinal Sako, der ehemalige Bischof von Hongkong, Kardinal Joseph Zen Ze-kiun,[4][5] der indische Pater Tom Uzhunnalil, der im Jemen 18 Monate Geiselhaft überlebt hatte,[6]

und die pakistanische Menschenrechtsanwältin Aneeqa Anthony.[7][8] 

Zwei Preisträger wurden nach der Annahme der Auszeichnung wegen ihres Glaubens getötet: der erste Preisträger, Ranjha Masih, ein pakistanischer Christ, der infolge eines Gewaltaktes starb, sowie der am 7. April 2014 von einem Al-Nusra-Kämpfer ermordete Jesuitenpater Frans van der Lugt aus Homs in Syrien. Mit dem Sonderpreis wurden unter anderem Professor Helmut Moll, Herausgeber des Deutschen Martyrologiums des 20. Jahrhunderts, der ägyptische Jesuitenpater und Islamwissenschaftler Samir Khalil Samir[9] und die Evangelische Nachrichtenagentur Idea geehrt.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Wechsel bei der Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen. In: idea.de. 2016-10-01. Abgerufen am 1. Januar 2021. (de-DE)
  2. Neue Vorstandsvorsitzende für „Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen“. In: Die Stiftung. 2016-10-08. Abgerufen am 1. Januar 2021. (de-DE)
  3. Bildung gegen Boko Haram: Stephanus-Preis für nigerianischen Priester. In: katholisch.de. 2020-06-30. Abgerufen am 1. Januar 2021. (de)
  4. Kardinal Zen erhält Auszeichnung für Hilfe für verfolgte Christen. In: DOMRADIO.DE. 2018-04-06. Abgerufen am 1. Januar 2021. (de)
  5. China: Kardinal Zen erhält Stephanus-Preis. In: Deutsche Evangelische Allianz – AKREF Nachrichten (PDF-Datei, S. 11). 2018-04-08. Abgerufen am 1. Januar 2021.
  6. Pater von Dschihadisten entführt. In: ERF.de. 2019-09-17. Abgerufen am 1. Januar 2021. (de)
  7. Pakistanische Menschenrechtsanwältin erhält Stephanus-Preis. In: ead.de. 2017-03-26. Abgerufen am 1. Januar 2021. (de)
  8. Ein bunter Stein für Franziskus | Bonifatiusbote - Der Sonntag - Glaube und Leben. In: kirchenzeitung.de. 2017-04-06. Abgerufen am 1. Januar 2021.
  9. Eichstätt: Ein Brückenbauer zwischen Orient und Okzident. In: donaukurier.de. 2018-07-27. Abgerufen am 1. Januar 2021. (de)


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