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Gemeinschaft vom heiligen Josef: Unterschied zwischen den Versionen

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Überblick: So wird's vollständig, immerhin wurde er im "Fels" noch 2000 als Pater geführt!
(kein Unterschied)

Version vom 5. November 2006, 17:13 Uhr

Die Gemeinschaft vom heiligen Josef wurde 1995 als öffentlicher Verein diözesanen Rechts vom damaligen Diözesanbischof Kurt Krenn errichtet und ist eine Priestergemeinschaft im Bistum St. Pölten.

Überblick

Die Gemeinschaft mit Sitz in St. Pölten-Traisenpark wurde mit Dekret vom 19. März 1995 von Bischof Kurt Krenn gegründet. Bischof Klaus Küng, Nachfolger Krenns als Bischof von St. Pölten, hat den rechtlichen Status der Gemeinschaft als öffentlicher klerikaler Verein (can. 302) bestätigt. Da die Gemeinschaft kein Orden ist, sondern faktisch nur eine Priesterbruderschaft von Weltgeistlichen in der Grundstruktur des Oratoriums, führen die Mitglieder als solche keine (Ordens-) Abkürzung. Moderator (Oberer) wurde Pater Werner Schmid (ehemals Mitglied der Missionare vom Kostbaren Blut, seit 1996 vorübergehend Mitglied der Diener Jesu und Mariens, jetzt in der Diözese St. Pölten inkardiniert), der verantwortliche Bischofsvikar war bis 2004 Protonotar Prälat Dr. Alois Hörmer.

Die Gemeinschaft vom heiligen Josef bildet in Zusammenarbeit mit dem diözesanen Seminar Priester aus und war nicht in den damaligen Skandal in St. Pölten involviert. Die Gemeinschaft engagiert sich sehr intensiv im Bereich des Internetapostolats und betreibt eine umfangreiche Newsseite (verantwortlich dafür ist der Moraltheologe Josef Spindelböck). Über das Internetangebot der Gemeinschaft vom Heiligen Josef sind außerdem zahlreiche kirchliche Dokumente zugänglich. Darüber hinaus unterhält die Gemeinschaft einen eigenen Verlag.

Spiritualität

Das Charisma des hl. Josef für die Kirche unserer Zeit neu fruchtbar werden zu lassen in den verschiedenen Bereichen des Apostolates und dabei insbesondere der Förderung und Formung geistlicher Berufe zu dienen, ist Anliegen und Ziel der "Gemeinschaft vom heiligen Josef".

Eine wesentliche Inspiration dazu verdankt die Gemeinschaft dem Apostolischen Schreiben Papst Johannes Pauls II. "Redemptoris Custos" über Gestalt und Sendung des heiligen Josef im Leben Christi und der Kirche vom 15. August 1989. Die tragenden Stützen des geistlichen Lebens sind die tägliche heilige Messe, die häufige Beichte, das Stundengebet (Brevier), die eucharistische Anbetung, geistliche Lesung und Betrachtung sowie der tägliche Rosenkranz. Als Patrone verehrt werden in besonderer Weise auch die heilige Therese von Lisieux, die heilige Katharina von Siena, der heilige Philipp Neri und der selige Jakob Kern.

Literatur

  • St. Pöltner Diözesanblatt, 15. Juli 1995, S. 53 (Errichtungsdekret)

Siehe auch

Weblinks