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Sharing Economy: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Begriff '''Sharing Economy''' (selten auch ''Share Economy'' von {{enS}} ''to share'' = „teilen“ und ''economy'' = „Wirtschaft“) ist ein Sammelbegriff für [[Firma|Firmen]], [[Geschäftsmodell]]e, [[Website]]s, [[Online-Community|Online-]] und [[Offline]]-Communitys sowie Praktiken, die eine [[Teilen|geteilte Nutzung]] von ganz oder teilweise ungenutzten [[Ressource]]n ermöglichen.<ref>Hawlitschek, F., Teubner, T., Gimpel, H. (2018). ''Consumer motives for peer-to-peer sharing''. Journal of Cleaner Production 204, pp. 144–157</ref><ref name="Disentangling">{{Literatur |Autor=Manuel Trenz, Alexander Frey, Daniel Veit |Titel=Disentangling the facets of sharing |Sammelwerk=Internet Research |Datum=2018-08-06 |ISSN=1066-2243 |DOI=10.1108/IntR-11-2017-0441 |Online=https://www.emerald.com/insight/content/doi/10.1108/IntR-11-2017-0441/full/html |zugrifff=2019-08-16}}</ref> Daneben finden sich im englischsprachigen Raum auch die Bezeichnungen ''Collaborative Consumption'' und ''Collaborative Economy''. 1984 beschrieb der Harvard-Ökonomen [[Martin Weitzman]] ein Konzept der ''Share Economy'' (auch bekannt als ''Weitzman-Plan'').<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Share_Economy_(Martin_Weitzman)</ref> In der Share Economy geht es um das Teilen von Gütern und Ressourcen, bei Weitzman um die Aufteilung des [[Gewinn]]s zwischen Unternehmen und Mitarbeitern. Demnach handelt es sich um eine ähnliche Grundidee. | Der Begriff '''Sharing Economy''' (selten auch ''Share Economy'' von {{enS}} ''to share'' = „teilen“ und ''economy'' = „Wirtschaft“) ist ein Sammelbegriff für [[Firma|Firmen]], [[Geschäftsmodell]]e, [[Website]]s, [[Online-Community|Online-]] und [[Offline]]-Communitys sowie Praktiken, die eine [[Teilen|geteilte Nutzung]] von ganz oder teilweise ungenutzten [[Ressource]]n ermöglichen.<ref>Hawlitschek, F., Teubner, T., Gimpel, H. (2018). ''Consumer motives for peer-to-peer sharing''. Journal of Cleaner Production 204, pp. 144–157</ref><ref name="Disentangling">{{Literatur |Autor=Manuel Trenz, Alexander Frey, Daniel Veit |Titel=Disentangling the facets of sharing |Sammelwerk=Internet Research |Datum=2018-08-06 |ISSN=1066-2243 |DOI=10.1108/IntR-11-2017-0441 |Online=https://www.emerald.com/insight/content/doi/10.1108/IntR-11-2017-0441/full/html |zugrifff=2019-08-16}}</ref> Daneben finden sich im englischsprachigen Raum auch die Bezeichnungen ''Collaborative Consumption'' und ''Collaborative Economy''. 1984 beschrieb der Harvard-Ökonomen [[Martin Weitzman]] ein Konzept der ''Share Economy'' (auch bekannt als ''Weitzman-Plan'').<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Share_Economy_(Martin_Weitzman)</ref> In der Share Economy geht es um das Teilen von Gütern und Ressourcen, bei Weitzman um die Aufteilung des [[Gewinn]]s zwischen Unternehmen und Mitarbeitern. Demnach handelt es sich um eine ähnliche Grundidee. Darüber hinaus findet sich im englischsprachigen Raum auch die Bezeichnung ''Collaborative Economy''. | ||
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Version vom 15. November 2020, 17:27 Uhr
Der Begriff Sharing Economy (selten auch Share Economy von englisch to share = „teilen“ und economy = „Wirtschaft“) ist ein Sammelbegriff für Firmen, Geschäftsmodelle, Websites, Online- und Offline-Communitys sowie Praktiken, die eine geteilte Nutzung von ganz oder teilweise ungenutzten Ressourcen ermöglichen.[1][2] Daneben finden sich im englischsprachigen Raum auch die Bezeichnungen Collaborative Consumption und Collaborative Economy. 1984 beschrieb der Harvard-Ökonomen Martin Weitzman ein Konzept der Share Economy (auch bekannt als Weitzman-Plan).[3] In der Share Economy geht es um das Teilen von Gütern und Ressourcen, bei Weitzman um die Aufteilung des Gewinns zwischen Unternehmen und Mitarbeitern. Demnach handelt es sich um eine ähnliche Grundidee. Darüber hinaus findet sich im englischsprachigen Raum auch die Bezeichnung Collaborative Economy.
Einzelne Schwerpunkte
Mit dem Begriff Carsharing hat sich international ein Geschäftsmodell etabliert. Der weltweite Markt für Carsharing umfasst eine Milliarde Euro. Eine Studie von 2013 erwartete bis 2016 ein Wachstum auf zehn Milliarden Euro.[4] Die Stiftung Warentest kam 2012 in einer Modellrechnung mit 5.000 Jahreskilometern auf Kosten von 138 Euro pro Monat, mit einem eigenen Wagen dagegen auf 206 Euro pro Monat.[5]
Unter den Begriff Foodsharing ist eine soziale Bewegung entstanden, die sich der Verteilung von überschüssigen Lebensmitteln widmet.[6]
Freie Software ist Software, die Programmierer übers Internet mit anderen teilen, wobei jeder unter bestimmten Bedingungen das Recht bekommt, diese kostenlos zu nutzen, zu verändern und die veränderten Versionen weiterzuverteilen. Auch Open-Source-Software kann meist kostenlos genutzt werden, wobei sich inzwischen verschiedene Geschäftsmodelle dafür entwickelt haben.
Vergleich zu Wikipedia
Einzelnachweise
- ↑ Hawlitschek, F., Teubner, T., Gimpel, H. (2018). Consumer motives for peer-to-peer sharing. Journal of Cleaner Production 204, pp. 144–157
- ↑ Manuel Trenz, Alexander Frey, Daniel Veit: Disentangling the facets of sharing. In: Internet Research. 6. August 2018, ISSN 1066-2243, doi:10.1108/IntR-11-2017-0441 (https://www.emerald.com/insight/content/doi/10.1108/IntR-11-2017-0441/full/html).
- ↑ https://de.wikipedia.org/wiki/Share_Economy_(Martin_Weitzman)
- ↑ Markus Fasse, Silke Kersting: Die neue Lust am Leihauto, Handelsblatt vom 9. Juli 2013
- ↑ Stiftung Warentest: Carsharing - für wen sich das Autoteilen lohnt 14. Februar 2012.
- ↑ Frühstücksfernsehen Beitrag über Foodsharing im Sat.1 Frühstücksfernsehen, Stand: 21. Mai 2014, abgerufen am 11. September 2019