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Maginotlinie: Unterschied zwischen den Versionen

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==Eine Fehldisposition==
==Eine Fehldisposition==


Im [[Blitzkrieg]] Hitlers vom Mai/Juni [[1940]] bildete die Maginotlinie kein entscheidendes Hindernis. Zum guten Teil wurde sie durch die [[Operation Sichelschnitt]] umgangen, und wo sie angegriffen wurde, hielt sie vor allem den [[Sturzkampfflugzeug|Stuka]]-Bomben nicht sehr lange stand. Das Problem: Das Festungswerk bot eine  Verteidigungslinie in die Breite; musste bloss ein kleiner Bereich des Werks verteidigt werden, war dieser nur im Einzugsbereich relativ weniger Flak-Geschütze, die darauf angewiesen waren, nachzuladen. Die Deutschen hingegen schickten ein Riesengeschwader von Stukas, die sich, ohne 'Nachladen' zu müssen, einfach beim Bombardieren ablösen konnten, es gab dort ''keine Nachlade-Pausen''. So konnten die Breschen in das Werk relativ mühelos geschlagen werden.
Im [[Blitzkrieg]] Hitlers vom Mai/Juni [[1940]] bildete die Maginotlinie kein entscheidendes Hindernis. Zum guten Tee  Verteidigungslinie in die Breite; musste bloß ein kleiner Bereich des Werks verteidigt werden, war dieser nur im Einzugsbereich relativ weniger Flak-Geschütze, die darauf angewiesen waren,il wurde sie durch die [[Operation Sichelschnitt]] umgangen, und wo sie angegriffen wurde, hielt sie vor allem den [[Sturzkampfflugzeug|Stuka]]-Bomben nicht sehr lange stand. Das Problem: Das Festungswerk bot ein nachzuladen. Die Deutschen hingegen schickten ein Riesengeschwader von Stukas, die sich, ohne 'Nachladen' zu müssen, einfach beim Bombardieren ablösen konnten, es gab dort ''keine Nachlade-Pausen''. So konnten die Breschen in das Werk relativ mühelos geschlagen werden.


Frankreich hätte das Geld, das es in der Maginotlinie vebutterte, besser in der Luftwaffe investiert. Es besass bei der deutschen Invasion rund 800 Flugzeuge, davon gerade mal rund 200 Bomber [[USA|US]]-amerikanischer Bauart; hinzu kamen rund 400 in Frankreich stationierte britische Flugzeuge. Das waren total rund drei mal weniger Flugzeuge als sie Hitlers Luftwaffe besass. Ein krasses Ungleichgewicht, das z.B. bei den Panzern nicht bestand, beide Länder hatten dort ca. gleich grosse Stückzahlen.
Frankreich hätte das Geld, das es in der Maginotlinie verbutterte, besser in der [[Luftwaffe]] investieren sollen. Es besaß bei der deutschen Invasion rund 800 Flugzeuge, davon gerade mal rund 200 Bomber [[USA|US]]-amerikanischer Bauart; hinzu kamen rund 400 in Frankreich stationierte britische Flugzeuge. Das waren rund dreimal weniger Flugzeuge als die deutsche Luftwaffe. Ein krasses Ungleichgewicht, das z.B. bei den Panzern nicht bestand, beide Länder hatten dort ca. gleich große Stückzahlen.


==Quellen==
==Quellen==

Version vom 27. Juni 2020, 08:22 Uhr

Die Maginotlinie war ein schwer bewaffnetes französisches Bunker-Festungswerk, das entlang der deutsch-französischen Grenze am Rhein und danach der luxemburgisch-französischen Grenze bis auf Höhe Belgiens verlief. Es wurde nach dem Ersten Weltkriegs aus Furcht vor einem erneuten deutschen Angriff erstellt. Die deutsche Antwort darauf war auf der gegenüber liegenden Grenzseite der Westwall.

Eine Fehldisposition

Im Blitzkrieg Hitlers vom Mai/Juni 1940 bildete die Maginotlinie kein entscheidendes Hindernis. Zum guten Tee Verteidigungslinie in die Breite; musste bloß ein kleiner Bereich des Werks verteidigt werden, war dieser nur im Einzugsbereich relativ weniger Flak-Geschütze, die darauf angewiesen waren,il wurde sie durch die Operation Sichelschnitt umgangen, und wo sie angegriffen wurde, hielt sie vor allem den Stuka-Bomben nicht sehr lange stand. Das Problem: Das Festungswerk bot ein nachzuladen. Die Deutschen hingegen schickten ein Riesengeschwader von Stukas, die sich, ohne 'Nachladen' zu müssen, einfach beim Bombardieren ablösen konnten, es gab dort keine Nachlade-Pausen. So konnten die Breschen in das Werk relativ mühelos geschlagen werden.

Frankreich hätte das Geld, das es in der Maginotlinie verbutterte, besser in der Luftwaffe investieren sollen. Es besaß bei der deutschen Invasion rund 800 Flugzeuge, davon gerade mal rund 200 Bomber US-amerikanischer Bauart; hinzu kamen rund 400 in Frankreich stationierte britische Flugzeuge. Das waren rund dreimal weniger Flugzeuge als die deutsche Luftwaffe. Ein krasses Ungleichgewicht, das z.B. bei den Panzern nicht bestand, beide Länder hatten dort ca. gleich große Stückzahlen.

Quellen

  • Fischer Weltgeschichte/R.A.C. Parker: Band Europa 1918 bis 1945
  • K. Munson: Flugzeuge der Welt, Band Bomber 1939 bis 1945

Siehe auch