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Šōfār: Unterschied zwischen den Versionen

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Michelle DuPont (Diskussion | Beiträge)
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== Archäologische Funde ==
== Archäologische Funde ==
[[Datei:Schofar in synagoge.PNG|thumb|425px|''šōfār'' mit Leuchter (''menorah'') und Festzweig des Laubhüttenfestes (''lulav'') auf einem [[Mosaik]] der [[Hamat Tiberias-Synagoge]] (3. oder 4. Jahrhundert)]] Die [[Archäologie]] konnte bislang keine Instrumente bergen. Die ältesten bildlichen Darstellungen stammen aus spätrömischer Zeit (3. Jhd. n. Chr.) und auch schriftliche Quellen zu Bau und Spielweise des sōfār sind erst ab dieser Zeit verfügbar. Das ''šōfār'' wird dabei in der Ikonografie nicht als Klanggerät selber im Zusammenhang weltlicher oder liturgischer Tätigkeit, bzw. Musikpraxis gezeigt, sondern ausschließlich als Symbol zusammen mit anderen Kultgegenständen wie dem dem Leuchter (''menorah''), der Weihrauchschaufel (''machtah''), dem Feststrauß (''lulav'') und der Zitrusfrucht (''etrog''). Darstellungen des ''šōfār'' sind auf architektonischen Elementen öffentlicher Gebäude, wie Mosaikböden, Kapitellen, Piedestalen und Steinreliefs sowie auf Grabsteinen zu finden. Zu den ältesten ein ''šōfār'' darstellenden  Artefakten gehören ein Mosaik in der am Ostufer des [[See Genezareth]] gelegnenen [[Hamat Tiberias-Synagoge]] sowie zwei Grabstein aus der achäologischen Stätte [[Bet Sche’arim]], die vermutlich auf die letzten Jahre des 3. Jahrhunderts bzw. den Anfang des 4. Jahrhunderts zu datieren sind.<ref>Joachim Braun: ''Die Musikkultur Altisraels/Palästinas - Studien zu archäologischen, schriftlichen und vergleichenden Quellen'', Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 1999, S. 210</ref> <ref> Lee I. Levine: ''The Ancient Synagogue - The First Thousand Years'', Yale University Press, 2005, S. 233 und 234</ref>
[[Datei:Schofar in synagoge.PNG|thumb|425px|''šōfār'' mit Leuchter (''menorah'') und Festzweig des Laubhüttenfestes (''lulav'') auf einem [[Mosaik]] der [[Hamat Tiberias-Synagoge]] (3. oder 4. Jahrhundert)]] Die [[Archäologie]] konnte bislang keine Instrumente bergen. Die ältesten bildlichen Darstellungen stammen aus spätrömischer Zeit (3. Jhd. n. Chr.) und auch schriftliche Quellen zu Bau und Spielweise des sōfār sind erst ab dieser Zeit verfügbar. Das ''šōfār'' wird dabei in der Ikonografie nicht als Klanggerät selber im Zusammenhang weltlicher oder liturgischer Tätigkeit, bzw. Musikpraxis gezeigt, sondern ausschließlich als Symbol zusammen mit anderen Kultgegenständen wie dem dem Leuchter (''menorah''), der Weihrauchschaufel (''machtah''), dem Feststrauß (''lulav'') und der Zitrusfrucht (''etrog''). Darstellungen des ''šōfār'' sind auf architektonischen Elementen öffentlicher Gebäude, wie Mosaikböden, Kapitellen, Piedestalen und Steinreliefs sowie auf Grabsteinen zu finden. Zu den ältesten ein ''šōfār'' darstellenden  Artefakten gehören ein Mosaik in der am Ostufer des [[See Genezareth]] gelegnenen [[Hamat Tiberias-Synagoge]] sowie zwei Grabstein aus der achäologischen Stätte [[Bet Sche’arim]], die vermutlich auf die letzten Jahre des 3. Jahrhunderts bzw. den Anfang des 4. Jahrhunderts zu datieren sind.<ref>Joachim Braun: ''Die Musikkultur Altisraels/Palästinas - Studien zu archäologischen, schriftlichen und vergleichenden Quellen'', Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 1999, S. 210</ref> <ref> Lee I. Levine: ''The Ancient Synagogue - The First Thousand Years'', Yale University Press, 2005, S. 233 und 234</ref>
== Verwendung ==
== Verwendung ==
Das ''sōfār'' wurde ursprünglich als Signal- und Anfeuerungsinstrument im Krieg eingesetzt. Nach [[Hans Seidel]] brach diese Inanspruchnahme des Instruments zwecks Einberufung der Soldaten und Orientierung und Anfeuerung im Kampf mit der Exilzeit ab, (man setzte im Krieg nun die [[Trompete]] ''[[hasoserah]]'' ein) und wich der Verwendung im Rahmen des religiösen Kults. <ref>Hans Seidel: ''Horn-Trompete im Alten Israel unter Berücksichtigung der „Kriegsrolle“ von Qumran''; in ''Wissenschaftliche Zeitschrift der Karl-Marx-Universität Leipzig'', ''Gesellschafts- und Sprachwissenschaftliche Reihe V'', 1956/57, S. 590</ref>
Das ''sōfār'' wurde ursprünglich als Signal- und Anfeuerungsinstrument im Krieg eingesetzt. Nach [[Hans Seidel]] brach diese Inanspruchnahme des Instruments zwecks Einberufung der Soldaten und Orientierung und Anfeuerung im Kampf mit der Exilzeit ab, (man setzte im Krieg nun die [[Trompete]] ''[[hasoserah]]'' ein) und wich der Verwendung im Rahmen des religiösen Kults. <ref>Hans Seidel: ''Horn-Trompete im Alten Israel unter Berücksichtigung der „Kriegsrolle“ von Qumran''; in ''Wissenschaftliche Zeitschrift der Karl-Marx-Universität Leipzig'', ''Gesellschafts- und Sprachwissenschaftliche Reihe V'', 1956/57, S. 590</ref>
== Bauweise ==
== Bauweise ==
Der ''šōfār'' kann aus dem Horn eines jeden koscheren Tiers angefertigt werden. Allerdings ist das Horn eines [[Rind]]es nicht erlaubt. Eine rituelle Schlachtung des Tiers ist nicht nötig, da man das Musikinstrument ja nicht verspeisst. Es werden i.A. Widder-, Steinbock- oder Kuduhörner verwendet. Da Tierhörner immer ganz individuelle Formen aufweisen, ist der Klangcharakter jedes Instruments, d.h. der Anteil der Obertöne, unterschiedlich. Die Länge des ''šōfār'' ist nicht vorgeschrieben, was zur Folge hat, dass es keinen einheitlichen Grundton gibt. Die mundstückähnliche Öffnung zum Anblasen entsteht meist durch das Absägen der Hornspitze und anschließender etwas kesselförmiger Ausformung. Es gibt aber auch instrumente mit aufgesetztem Mundstück. Der ''šōfār'' soll nach Vorschrift der [[Mischna]] in zwei Formen gefertigt werden: Das zum Neujahrsfest geblasene Instrument soll gerade sein und ein vergoldetes Mundstück aufweisen, und an Festtagen soll ein gebogenes Horn mit versilbertem Mundstück zum Einsatz gelangen.
Der ''šōfār'' kann aus dem Horn eines jeden koscheren Tiers angefertigt werden. Allerdings ist das Horn eines [[Rind]]es nicht erlaubt. Eine rituelle Schlachtung des Tiers ist nicht nötig, da man das Musikinstrument ja nicht verspeisst. Es werden i.A. Widder-, Steinbock- oder Kuduhörner verwendet. Da Tierhörner immer ganz individuelle Formen aufweisen, ist der Klangcharakter jedes Instruments, d.h. der Anteil der Obertöne, unterschiedlich. Die Länge des ''šōfār'' ist nicht vorgeschrieben, was zur Folge hat, dass es keinen einheitlichen Grundton gibt. Die mundstückähnliche Öffnung zum Anblasen entsteht meist durch das Absägen der Hornspitze und anschließender etwas kesselförmiger Ausformung. Es gibt aber auch instrumente mit aufgesetztem Mundstück. Der ''šōfār'' soll nach Vorschrift der [[Mischna]] in zwei Formen gefertigt werden: Das zum Neujahrsfest geblasene Instrument soll gerade sein und ein vergoldetes Mundstück aufweisen, und an Festtagen soll ein gebogenes Horn mit versilbertem Mundstück zum Einsatz gelangen.
== Weblinks ==
== Weblinks ==
* [https://de.scribd.com/document/56622108/Hearing-Shofar-The-Still-Small-Voice-of-the-Ram-s-Horn-Vol-0 Michael Chusid: Hearing Shofar: The Still Small Voice of the Ram's Horn, Inhaltsverzeichnis]
* [https://de.scribd.com/document/56622108/Hearing-Shofar-The-Still-Small-Voice-of-the-Ram-s-Horn-Vol-0 Michael Chusid: Hearing Shofar: The Still Small Voice of the Ram's Horn, Inhaltsverzeichnis]
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* [https://de.scribd.com/doc/56623270/Hearing-Shofar-The-Still-Small-Voice-of-the-Ram-s-Horn-Vol-3 Michael Chusid: Hearing Shofar: The Still Small Voice of the Ram's Horn, Vol. 3]
* [https://de.scribd.com/doc/56623270/Hearing-Shofar-The-Still-Small-Voice-of-the-Ram-s-Horn-Vol-3 Michael Chusid: Hearing Shofar: The Still Small Voice of the Ram's Horn, Vol. 3]
== Literatur ==
== Literatur ==
* Jeremy Montagu: The Shofar - Its History and Use, Rowman & Lilltefield, London/New York, 2015
* Jeremy Montagu: ''The Shofar - Its History and Use'', Rowman & Lilltefield, London/New York, 2015
Joachim Braun: Die Musikkultur Altisraels/Palästinas - Studien zu archäologischen, schriftlichen und vergleichenden Quellen, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 1999, Seite 47 bis 50 209 bis 218
* Joachim Braun: ''Die Musikkultur Altisraels/Palästinas - Studien zu archäologischen, schriftlichen und vergleichenden Quellen'', Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 1999, Seite 47 bis 50 209 bis 218
 
== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
<references/>
<references/>
[[Kategorie: Musikinstrument]]
[[Kategorie: Musikinstrument]]
[[Kategorie:Blasinstrument]]
[[Kategorie:Blasinstrument]]
[[Kategorie:Judentum]]
[[Kategorie:Judentum]]
[[Kategorie:Altes Testament]]
[[Kategorie:Altes Testament]]

Version vom 14. Mai 2017, 07:54 Uhr

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Jude bläst in Jerusalem den šōfār

Der šōfār (שׁוֹפָר) ist ein jüdisches Blasinstrument. Es handelt sich um ein bereits im Alten Testament erwähntes, aus Widder- oder Steinbockhorn gefertigtes Naturhorn. Es hat sich als einziges altisraelisches Instrument bis heute unverändert in der jüdischen Liturgie erhalten und gilt als ein Symbol des Judentums. [1] [2]

Erwähnungen im Alten Testament

Der šōfār ist mit 77 mal das am häufigsten im Alten Testament erwähnte Instrument. Er taucht dabei sowohl im kultischen als auch weltlichen Zusammenhang auf: Er wird zuerst bei Gesetzgebung am Berg Sinai (Ex. 19, 16) genannt, wo sein Klang ein Symbol der Gegenwart Gottes ist. Er meldet aber auch das Neumondfest (Ps. 81, 3) und den Beginn des Sabbat, erklingt am Tag der Buße (Joel. 2, 1) und der Versöhnung sowie bei der Überführung der Bundeslade, im Krieg (u.a. bei der Eroberung Jerichos, wo er die Stadtmauern zum Einsturz gebracht haben soll) und bei Siegesfeiern und erinnert an die durch Gott verhinderte Opferung Isaaks (Gen. 22). [3]

Archäologische Funde

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šōfār mit Leuchter (menorah) und Festzweig des Laubhüttenfestes (lulav) auf einem Mosaik der Hamat Tiberias-Synagoge (3. oder 4. Jahrhundert)

Die Archäologie konnte bislang keine Instrumente bergen. Die ältesten bildlichen Darstellungen stammen aus spätrömischer Zeit (3. Jhd. n. Chr.) und auch schriftliche Quellen zu Bau und Spielweise des sōfār sind erst ab dieser Zeit verfügbar. Das šōfār wird dabei in der Ikonografie nicht als Klanggerät selber im Zusammenhang weltlicher oder liturgischer Tätigkeit, bzw. Musikpraxis gezeigt, sondern ausschließlich als Symbol zusammen mit anderen Kultgegenständen wie dem dem Leuchter (menorah), der Weihrauchschaufel (machtah), dem Feststrauß (lulav) und der Zitrusfrucht (etrog). Darstellungen des šōfār sind auf architektonischen Elementen öffentlicher Gebäude, wie Mosaikböden, Kapitellen, Piedestalen und Steinreliefs sowie auf Grabsteinen zu finden. Zu den ältesten ein šōfār darstellenden Artefakten gehören ein Mosaik in der am Ostufer des See Genezareth gelegnenen Hamat Tiberias-Synagoge sowie zwei Grabstein aus der achäologischen Stätte Bet Sche’arim, die vermutlich auf die letzten Jahre des 3. Jahrhunderts bzw. den Anfang des 4. Jahrhunderts zu datieren sind.[4] [5]

Verwendung

Das sōfār wurde ursprünglich als Signal- und Anfeuerungsinstrument im Krieg eingesetzt. Nach Hans Seidel brach diese Inanspruchnahme des Instruments zwecks Einberufung der Soldaten und Orientierung und Anfeuerung im Kampf mit der Exilzeit ab, (man setzte im Krieg nun die Trompete hasoserah ein) und wich der Verwendung im Rahmen des religiösen Kults. [6]

Bauweise

Der šōfār kann aus dem Horn eines jeden koscheren Tiers angefertigt werden. Allerdings ist das Horn eines Rindes nicht erlaubt. Eine rituelle Schlachtung des Tiers ist nicht nötig, da man das Musikinstrument ja nicht verspeisst. Es werden i.A. Widder-, Steinbock- oder Kuduhörner verwendet. Da Tierhörner immer ganz individuelle Formen aufweisen, ist der Klangcharakter jedes Instruments, d.h. der Anteil der Obertöne, unterschiedlich. Die Länge des šōfār ist nicht vorgeschrieben, was zur Folge hat, dass es keinen einheitlichen Grundton gibt. Die mundstückähnliche Öffnung zum Anblasen entsteht meist durch das Absägen der Hornspitze und anschließender etwas kesselförmiger Ausformung. Es gibt aber auch instrumente mit aufgesetztem Mundstück. Der šōfār soll nach Vorschrift der Mischna in zwei Formen gefertigt werden: Das zum Neujahrsfest geblasene Instrument soll gerade sein und ein vergoldetes Mundstück aufweisen, und an Festtagen soll ein gebogenes Horn mit versilbertem Mundstück zum Einsatz gelangen.

Weblinks

Literatur

  • Jeremy Montagu: The Shofar - Its History and Use, Rowman & Lilltefield, London/New York, 2015
  • Joachim Braun: Die Musikkultur Altisraels/Palästinas - Studien zu archäologischen, schriftlichen und vergleichenden Quellen, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 1999, Seite 47 bis 50 209 bis 218

Einzelnachweise

  1. Harald Skorepa (unter Mithilfe von Clemens Kuhn): Ultimus-Musiklexikon auf CD-ROM, Papendorf SE GmbH, 1997-2005
  2. Carl Dahlhaus und Hans Heinz Eggebrecht: Brockhaus Riemann Musiklexikon, Band II, L-Z, F. A. Brockhaus und B. Schott`s Söhne, Wiesbaden/Mainz, 1978, S. 468
  3. Amnon Shiloah: Jewish Musical Traditions, Wayne State University Press, Detroit, 1992, S. 41
  4. Joachim Braun: Die Musikkultur Altisraels/Palästinas - Studien zu archäologischen, schriftlichen und vergleichenden Quellen, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 1999, S. 210
  5. Lee I. Levine: The Ancient Synagogue - The First Thousand Years, Yale University Press, 2005, S. 233 und 234
  6. Hans Seidel: Horn-Trompete im Alten Israel unter Berücksichtigung der „Kriegsrolle“ von Qumran; in Wissenschaftliche Zeitschrift der Karl-Marx-Universität Leipzig, Gesellschafts- und Sprachwissenschaftliche Reihe V, 1956/57, S. 590