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Die '''Berliner Mauer''' war Teil der [[Innerdeutsche Grenze|innerdeutschen Grenze]] und gehörte zum Grenzbefestigungssystem der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] (DDR), mit dem dieser Staat bis 1989 verhindern wollte, dass seine Staatsbürger das Land in Richtung [[Westen]] verlassen. Pläne zum Bau der Mauer gab es bereits Mitte der 1950er Jahre, wurden jedoch von der [[Sowjetunion]] als Führungsmacht des [[Ostblock]]s zurückgewiesen.<ref>http://www.sueddeutsche.de/kultur/mauerbau-die-verantwortlichen-vom-schwanz-der-mit-dem-hund-wedelt-1.1129144</ref> Für die DDR-Grenzsoldaten galt seit 1960 in Fällen des „ungesetzlichen Grenzübertritts“ der Befehl, auf Flüchtlinge zu schießen. Angesichts der Flucht zahlreicher Menschen aus der DDR nach [[Westberlin]] wurde im August 1961 von der dortigen Staatsführung der Beschluss gefasst, die innerdeutsche Grenze in Berlin vollständig abzuriegeln. Die Mauer wurde in der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 errichtet. Seitens der DDR-Propaganda wurde sie als „antifaschistischen Schutzwall“ bezeichnet. Westdeutsche kommunistische Organisationen wie die [[DKP]] verbreiteten sogar die Behauptung, an der Grenze werde von westdeutscher Seite aus geschossen. | Die '''Berliner Mauer''' war Teil der [[Innerdeutsche Grenze|innerdeutschen Grenze]] und gehörte zum Grenzbefestigungssystem der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] (DDR), mit dem dieser Staat bis 1989 verhindern wollte, dass seine Staatsbürger das Land in Richtung [[Westen]] verlassen. Pläne zum Bau der Mauer gab es bereits Mitte der 1950er Jahre, wurden jedoch von der [[Sowjetunion]] als Führungsmacht des [[Ostblock]]s zurückgewiesen.<ref>http://www.sueddeutsche.de/kultur/mauerbau-die-verantwortlichen-vom-schwanz-der-mit-dem-hund-wedelt-1.1129144</ref> Für die DDR-Grenzsoldaten galt seit 1960 in Fällen des „ungesetzlichen Grenzübertritts“ der Befehl, auf Flüchtlinge zu schießen. Angesichts der Flucht zahlreicher Menschen aus der DDR nach [[Westberlin]] wurde im August 1961 von der dortigen Staatsführung der Beschluss gefasst, die innerdeutsche Grenze in Berlin vollständig abzuriegeln. Die Mauer wurde in der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 errichtet. Seitens der DDR-Propaganda wurde sie als „antifaschistischen Schutzwall“ bezeichnet. Westdeutsche kommunistische Organisationen wie die [[Deutsche Kommunistische Partei|DKP]] verbreiteten sogar die Behauptung, an der Grenze werde von westdeutscher Seite aus geschossen. | ||
Die Berliner Mauer war rund 168 Kilometer lang. Sie fiel nach über 28 Jahren in der Nacht von Donnerstag, dem 9. November, auf Freitag, den 10. November 1989. | Die Berliner Mauer war rund 168 Kilometer lang. Sie fiel nach über 28 Jahren in der Nacht von Donnerstag, dem 9. November, auf Freitag, den 10. November 1989. | ||
Version vom 22. April 2017, 20:09 Uhr
Die Berliner Mauer war Teil der innerdeutschen Grenze und gehörte zum Grenzbefestigungssystem der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), mit dem dieser Staat bis 1989 verhindern wollte, dass seine Staatsbürger das Land in Richtung Westen verlassen. Pläne zum Bau der Mauer gab es bereits Mitte der 1950er Jahre, wurden jedoch von der Sowjetunion als Führungsmacht des Ostblocks zurückgewiesen.[1] Für die DDR-Grenzsoldaten galt seit 1960 in Fällen des „ungesetzlichen Grenzübertritts“ der Befehl, auf Flüchtlinge zu schießen. Angesichts der Flucht zahlreicher Menschen aus der DDR nach Westberlin wurde im August 1961 von der dortigen Staatsführung der Beschluss gefasst, die innerdeutsche Grenze in Berlin vollständig abzuriegeln. Die Mauer wurde in der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 errichtet. Seitens der DDR-Propaganda wurde sie als „antifaschistischen Schutzwall“ bezeichnet. Westdeutsche kommunistische Organisationen wie die DKP verbreiteten sogar die Behauptung, an der Grenze werde von westdeutscher Seite aus geschossen.
Die Berliner Mauer war rund 168 Kilometer lang. Sie fiel nach über 28 Jahren in der Nacht von Donnerstag, dem 9. November, auf Freitag, den 10. November 1989.
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