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Wikipedia-Opfer: Unterschied zwischen den Versionen

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; {{W|lang=en|Heather De Lisle}}
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: Im Jahr 2011 wurde die Wikipedia als politische Waffe gegen die US-amerikanische Journalistin Heather De Lisle verwendet. "The European" berichtete über diesen Fall, wobei die porträtierte Journalistin nicht einmal die korrekte Schreibweise ihres Namens durchsetzen konnte.<ref>[http://www.theeuropean.de/heather-de-lisle/6780-wikipedia-und-der-gute-name Ist der Ruf erst ruiniert], The European am 22. Mai 2011</ref>
: Im Jahr 2011 wurde die Wikipedia als politische Waffe gegen die US-amerikanische Journalistin Heather De Lisle verwendet. "The European" berichtete über diesen Fall, wobei die porträtierte Journalistin nicht einmal die korrekte Schreibweise ihres Namens durchsetzen konnte.<ref>[http://www.theeuropean.de/heather-de-lisle/6780-wikipedia-und-der-gute-name Ist der Ruf erst ruiniert], The European am 22. Mai 2011</ref>
; '''[[Harald Walach]]''' und '''[[Claus Fritzsche]]'''
: Professor Harald Walach<ref>[http://harald-walach.de/ Zur Person Harald Walach]</ref> ist ein klinischer Psychologe und Wissenschaftstheoretiker. Ab dem Jahr 2010 leitete er das Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Infolge von unlauterer Kritik und infamen Unterstellungen, ausgehend von Wikipedia, übergreifend auf Psiram und in der Folge auf die Presse wurde sein Institut "abgeschossen" und steht vor der Schließung.<ref>[http://www.sueddeutsche.de/wissen/esoterik-an-der-viadrina-zu-tief-in-die-roehre-geschaut-1.1353433 online Zeitungsbericht auf Basis von Schmähungen]</ref><ref>[http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/betrug-mit-gravitationswellen-erfolgreich-aber-erfunden-11724374.html online FAZ Beitrag]</ref> Walachs Freund und Wegbereiter der Stiftungsdozentur Claus Fritzsche nahm sich in Folge der Anfeindungen gegen ihn das Leben.<ref>[http://harald-walach.de/2014/02/24/in-memoriam-claus-fritzsche/ Todesmeldung zur Person Claus Fritzsche]</ref><ref>[http://promedwatch.blogspot.de/ Hintergründe zum Tode von Claus Fritzsche]</ref><ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Walach#Kritik Wikipedia Abschnitt Kritik]</ref><ref>[http://www.jocelyne-lopez.de/blog/2014/04/der-journalisten-blog-ruhrbarone-gehoert-zum-mobbing-netzwerk-esowatchpsiram/ Blog über den Skandal]</ref>. Auch im mit Wikipedia und den Skeptikerorganisationen "GWUP" und "The Brights" eng verbundenen Online-Pranger Psiram wurden, wie üblich in diesen Fällen, die ersten Angriffe auf Wikipedia aufgenommen und in pseudolexikalische Artikel gegossen.<ref>[https://www.psiram.com/ge/index.php/Claus_Fritzsche Psiram-Pranger zu Claus Fritzsche]</ref><ref>[https://www.psiram.com/ge/index.php/Harald_Walach Psiram-Pranger zu Prof. Harald Walach]</ref>
; {{W|Bürger in Wut}}
; {{W|Bürger in Wut}}
: Der Düsseldorfer Sozialwissenschaftler [[Alexander Häusler]] hatte in einem Buch behauptet, die Wählervereinigung BIW würde "rassistische Forderungen" vertreten. Während der Sozialwissenschaftler eine strafbewehrte Unterlassungserklärung unterschreiben musste, weil er aus dem Programm der BÜRGER IN WUT unzutreffend zitiert und einen wichtigen Halbsatz weggelassen hatte, verblieb der inkriminierte Aufsatz von Häusler in  Wikipedia weiterhin als Beleg für die angeblich "rechtspopulistische" Ausrichtung von BÜRGER IN WUT. Die lapidare Begründung: Die von Häusler abgegebene Unterlassungserklärung erstrecke sich nicht auf die erste Auflage des Buches, deshalb könne man die als Quelle trotz des Urteils weiter nennen. Dabei war das nur ein Zugeständnis an den Verlag, der ansonsten gezwungen gewesen wäre, die bereits ausgelieferten Bücher wieder einzusammeln, was einen erheblichen und zugleich kostenintensiven Aufwand verursacht hätte. Die Äußerung selbst ist dennoch unzulässig, auch in der Erstauflage des Buches. Doch das ficht die linken Propagandisten, die das Lemma {{W|Bürger in Wut|BÜRGER IN WUT}} bei Wikipedia mit Argusaugen überwachen und jede sachgerechte Änderung sofort wieder rückgängig machen, nicht an.<ref>[http://www.buerger-in-wut.de/blog,105,fall-alexander-hausler-urteilstext-liegt-vor Fall Alexander Häusler: Urteilstext liegt vor. Wikipedia-Linke manipulieren die Fakten.], BIW-Blog am 2. Dezember 2011</ref>
: Der Düsseldorfer Sozialwissenschaftler [[Alexander Häusler]] hatte in einem Buch behauptet, die Wählervereinigung BIW würde "rassistische Forderungen" vertreten. Während der Sozialwissenschaftler eine strafbewehrte Unterlassungserklärung unterschreiben musste, weil er aus dem Programm der BÜRGER IN WUT unzutreffend zitiert und einen wichtigen Halbsatz weggelassen hatte, verblieb der inkriminierte Aufsatz von Häusler in  Wikipedia weiterhin als Beleg für die angeblich "rechtspopulistische" Ausrichtung von BÜRGER IN WUT. Die lapidare Begründung: Die von Häusler abgegebene Unterlassungserklärung erstrecke sich nicht auf die erste Auflage des Buches, deshalb könne man die als Quelle trotz des Urteils weiter nennen. Dabei war das nur ein Zugeständnis an den Verlag, der ansonsten gezwungen gewesen wäre, die bereits ausgelieferten Bücher wieder einzusammeln, was einen erheblichen und zugleich kostenintensiven Aufwand verursacht hätte. Die Äußerung selbst ist dennoch unzulässig, auch in der Erstauflage des Buches. Doch das ficht die linken Propagandisten, die das Lemma {{W|Bürger in Wut|BÜRGER IN WUT}} bei Wikipedia mit Argusaugen überwachen und jede sachgerechte Änderung sofort wieder rückgängig machen, nicht an.<ref>[http://www.buerger-in-wut.de/blog,105,fall-alexander-hausler-urteilstext-liegt-vor Fall Alexander Häusler: Urteilstext liegt vor. Wikipedia-Linke manipulieren die Fakten.], BIW-Blog am 2. Dezember 2011</ref>

Version vom 14. Mai 2016, 12:50 Uhr

Verschiedene Personen sind schon Opfer der Online-Enzyklopädie Wikipedia geworden. Aufgrund der Dominanz von Politaktivisten aus dem linken Spektrum in der deutschsprachigen Wikipedia sind verschiedene Personen, Parteien, Organisationen, Vereine und Medien bereits Opfer von Denunziation, Verleumdung und Hetze geworden.

Eine Hauptaktivität linker Politikaktivisten in der Wikipedia - neben der Verbreitung und Salonfähigmachung linker und linksextremer Ideologie - liegt in der gezielten Marginalisierung, Verleumdung und Verunglimpfung von allem, was von ihren jeweiligen Ideologien abweicht. Die Gruppe der Opfer reicht von lebenden Personen, über Medien bis zu politischen Parteien und deren gesamtem prominenten Führungspersonal.

Die Möglichkeiten von Betroffenen, sich gegen falsche Darstellungen in der Online-Enzyklopädie zu wehren, sind begrenzt. Gegendarstellungen sind nicht durchzusetzen, Chefredakteure nicht kontaktierbar. Die Problematik wird in den großen Medien selten aufgegriffen. So bleibt den Opfern einseitiger Darstellung nur die Möglichkeit der Kritik auf eigenen Internetseiten.[1]

Verletzung von Persönlichkeitsrechten

Einzelne Wikipedia-Autoren missbrauchen mitunter Beiträge dazu, die eigene Sicht der Dinge als "Wahrheit" zu präsentieren: Da werden einseitige, unwahre, herabsetzende oder indiskrete Behauptungen aufgestellt, um beispielsweise den wissenschaftlichen Kontrahenten, eine politische Gruppierung oder sonst jemanden - ohne effektives Recht zur Gegenrede - in ein schlechtes Licht zu rücken. Hier verlässt die Wikipedia den qualitativen Anspruch, eine objektive Wissenssammlung zu sein, und wird zum beliebigen Meinungsforum - unter dem Deckmäntelchen enzyklopädischer Objektivität.
(Beispiele) Ein Wissenschaftler muss über sich in Wikipedia die Falschbehauptung lesen, ihm sei seine Professur "aberkannt" worden, ein Politiker, er hätte angeblich keine abgeschlossene Berufsausbildung, ein Unternehmer, er sei Stasi-Spitzel gewesen, eine konservative politische Gruppierung, ihr Parteiprogramm formuliere latent rassistische Positionen.''
Viele Wiki-Opfer, die schon einmal versucht haben, die sie betreffenden Falschaussagen in einem Artikel zu korrigieren, wissen, dass ihre Änderungen sofort von anderen Autoren wieder rückgängig gemacht werden. Das ist in einem meiner Fälle sogar so weit gegangen, dass der angeblich nur für die formale Vorsichtung des Artikels zuständige Wikipedia-Verantwortliche für sich die ideologische Lufthoheit über den Beitrag beanspruchte und die Intervention des Geschädigten eliminierte.
In der Versionsgeschichte (...) ist dann freilich nicht davon die Rede, dass ein Anwalt eingeschaltet wurde, statt dessen finden sich plötzlich teils kuriose Begründungen für die Löschung. Dennoch bleibt es bei der Eliminierung des unzulässigen Beitrags.
Der Grundsatz, wer Recht hat, dem muss zu seinem Recht verholfen werden, stößt bei Persönlichkeitsrechtsverletzungen durch Wikipedia-Einträge schnell an seine Grenzen. Das anonyme und intransparente System Wikipedia befördert das Denunziantentum und macht das Grundrecht auf rechtliches Gehör des Betroffenen zur Farce, weil er sich oftmals nicht wirksam zur Wehr setzen kann. Während sich Wiki-Autoren herausnehmen, ihre Opfer beim Namen zu nennen und vorzuführen, verschanzen sie sich selbst hinter anonymen und pseudonymen "Firewalls". [2]

Darstellung von Einzelfällen

Die folgende Liste umfasst nur eine Fälle von Personen, Medien und Gruppen, die Opfer von Diffamierungsbemühungen linksgerichteter Politikaktivisten wurden. Die Liste ist weit davon entfernt vollständig zu sein.

Heather De Lisle
Im Jahr 2011 wurde die Wikipedia als politische Waffe gegen die US-amerikanische Journalistin Heather De Lisle verwendet. "The European" berichtete über diesen Fall, wobei die porträtierte Journalistin nicht einmal die korrekte Schreibweise ihres Namens durchsetzen konnte.[3]
Harald Walach und Claus Fritzsche
Professor Harald Walach[4] ist ein klinischer Psychologe und Wissenschaftstheoretiker. Ab dem Jahr 2010 leitete er das Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Infolge von unlauterer Kritik und infamen Unterstellungen, ausgehend von Wikipedia, übergreifend auf Psiram und in der Folge auf die Presse wurde sein Institut "abgeschossen" und steht vor der Schließung.[5][6] Walachs Freund und Wegbereiter der Stiftungsdozentur Claus Fritzsche nahm sich in Folge der Anfeindungen gegen ihn das Leben.[7][8][9][10]. Auch im mit Wikipedia und den Skeptikerorganisationen "GWUP" und "The Brights" eng verbundenen Online-Pranger Psiram wurden, wie üblich in diesen Fällen, die ersten Angriffe auf Wikipedia aufgenommen und in pseudolexikalische Artikel gegossen.[11][12]
Bürger in Wut
Der Düsseldorfer Sozialwissenschaftler Alexander Häusler hatte in einem Buch behauptet, die Wählervereinigung BIW würde "rassistische Forderungen" vertreten. Während der Sozialwissenschaftler eine strafbewehrte Unterlassungserklärung unterschreiben musste, weil er aus dem Programm der BÜRGER IN WUT unzutreffend zitiert und einen wichtigen Halbsatz weggelassen hatte, verblieb der inkriminierte Aufsatz von Häusler in Wikipedia weiterhin als Beleg für die angeblich "rechtspopulistische" Ausrichtung von BÜRGER IN WUT. Die lapidare Begründung: Die von Häusler abgegebene Unterlassungserklärung erstrecke sich nicht auf die erste Auflage des Buches, deshalb könne man die als Quelle trotz des Urteils weiter nennen. Dabei war das nur ein Zugeständnis an den Verlag, der ansonsten gezwungen gewesen wäre, die bereits ausgelieferten Bücher wieder einzusammeln, was einen erheblichen und zugleich kostenintensiven Aufwand verursacht hätte. Die Äußerung selbst ist dennoch unzulässig, auch in der Erstauflage des Buches. Doch das ficht die linken Propagandisten, die das Lemma BÜRGER IN WUT bei Wikipedia mit Argusaugen überwachen und jede sachgerechte Änderung sofort wieder rückgängig machen, nicht an.[13]
Arne Hoffmann
"Nachdem der Bildungsforscher Michael Klein und ich einen offenen Brief über den Zustand der deutschen Wikipedia herausgegeben haben, sind immerhin die schlimmsten Verleumdungen aus dem Wikipedia-Artikel über mich entfernt worden. Allerdings werden die Wikipedia-Einträge zur Geschlechterdebatte immer noch von Feministinnen kontrolliert, was bedeutet, dass, da ich den Feminismus in meinen Veröffentlichungen kritisiere, der Wikipedia-Eintrag über mich immer noch hochmanipulativ verzerrend gestrickt ist." [14]
David S. Rohde
Im Fall des von Aufständischen in Afghanistan gefangen genommenen Journalisten David Rohde haben Wikipedia-Gründer Jimmy Wales und Wikipedia-Administratoren eingestanden, den Wikipedia-Eintrag von David Rohde auf Bitte von Mitarbeitern der Rupert Murdoch gehörenden New York Times hin systematisch manipuliert und die Wahrheit als Verschwörungstheorie hingestellt zu haben.[15][16]
Philip Roth
Der US-Autor wehrt sich gegen Falschbehauptungen auf der Webseite[17]
Psychologie aktuell (Autorenkollektiv)
Aufgrund seiner "politisch inkorrekten"[18] und populärwissenschaftlichen Ausrichtung (Stichwort: "Infotainment") war das Autorenkollektiv Psychologie aktuell ab Anbeginn seines Bestehens Kritik ausgesetzt, gegen Ende 2015 auch für die öffentliche Ankündigung, solche Inhalte bei Wikipedia einzubringen.[19] Im Dezember 2015 brachte ein Zeitungsartikel von Psychologie aktuell über Sprachpanscherei[20], der es auf Platz 3 der deutschen Artikel-Charts an jenem Tag geschafft hatte, das Fass für linke Wikipedia Netzwerke schließlich zum Überlaufen.[21] Ein orchestrierter "Shitstorm" gegen das Kollektiv und seine Führung (Christiane Kostarellos und Andreas Rexroth) wurde gezielt in Gang gesetzt. Dieser nahm seinen Ursprung in der Wikipedia - anders als teilweise behauptet - nicht nach Wikipedia-kritischen Berichten Ende Dezember, sondern bereits einen Tag zuvor. In den folgenden Wochen erfolgte dann eine gezielte Zersetzung des Autorenkollektivs durch geschickt verknüpfte Halbwahrheiten, Lügen und falsch gedeutete Fakten im Internet und im realen Leben. Die Vorwürfe gegen das Autorenkollektiv erschienen auf den ersten Blick bedeutsam, jedoch aufgrund der nicht vorhandenen Tatsachengrundlagen stark widersprüchlich, einige "Beweise" erwiesen sich als frei erfunden. Im realen Leben kam es zu Nachstellungen. Keiner der Hauptvorwürfe des Shitshorms (angebliche Lügen, angebliche Nichtexistenz des Kollektivs, bedeutsame Fehler in der Lizenznutzung von Creative Commons Texten) konnte über den Grad reiner Spekulationen hinaus belegt werden. Es entwickelte sich ein Komplex von in sich unlogischen Verschwörungstheorien, in der das Autorenkollektiv wahlweise als mit einer Sekte verbunden, politischen Gruppen unterworfen oder als reines Phantom (Hoax) bezichtigt wurde. Trotz eines Durcheinanders von widersprüchlichen Verschwörungsfantasien wurden rufschädigende "Rechercheergebnisse" geschickt fabriziert im Esoteriker-Pranger "Psiram" untergebracht, obwohl weder Christiane Kostarellos noch Andreas Rexroth oder das Kollektiv als Ganzes für esoterische Inhalte standen. Im Gegenteil bestand zwischen Juli 2015 und Januar 2016 sogar eine informelle, freundliche und dokumentierte Zusammenarbeit mit der Skeptikerorganisation GWUP und deren Vize-Chef Rouven Schäfer (beruflich Head of Human Ressources bei DocCheck) welche Psiram nahestehen. Insofern erfolgte sogar ein Missbrauch des Esoterik-Prangers Psiram zur bürgerlichen Vernichtung von Menschen, welche der GWUP eigentlich freundlich verbunden waren und ein nichtesoterisches, jedoch politisch unerwünschtes Projekt betrieben. Parallel kam es zu Nachstellungen und Bedrohungen im "realen Leben". Christiane Kostarellos und Andreas Rexroth sahen sich daher genötigt, Psychologie aktuell im Februar 2016, unter anderem zum Schutz der Autoren, dauerhaft zu beenden.[22] Das Autorenkollektiv Psychologie aktuell wurde unter diesem Druck völlig vernichtet. Alleine der Facebook-Auftritt wird vom ehemaligen Vize-Chef Andreas Rexroth unter neuem Namen und mit neuem Konzept als private Seite seiner Praxis, die von den Aggressoren ebenfalls als Fantasieprodukt verunglimpft wird, weitergeführt. Aufgrund von anhaltenden Drohungen gegen Mitglieder des ehemaligen Autorenkollektivs und eines befreundeten Privatinstituts, sowie wegen der Größe des Täternetzwerks, wurden die Ermittlungsergebnisse zu den Verursachern nicht zur Anzeige gebracht, sondern stattdessen zur Absicherung gegen weitere Kampagnen und zum Schutz der ehemaligen Autoren notariell hinterlegt.[23] Bemerkenswert in diesem Fall ist auch eine deutliche personelle Überschneidung der Aggressoren im Rahmen des Shitstorms gegen Psychologie aktuell zur Wikipedia-Affäre um Daniele Ganser.
eigentümlich frei
Der Artikel über die rechtslibertäre Zeitschrift "eigentümlich frei" wurde seit 2012 Opfer gezielter Diffamierungsbemühungen linker Politikaktivisten. Wikipedia-Autoren, die dagegenhielten, wurden teilweise gesperrt. Von mehr als tausend Autoren und Interviewpartnern wird ausgerechnet der NPD-Vorsitzende ausgewählt, mit dem ein einziges Mal ein sehr kritisches Interview geführt wurde, um damit ein "Suchen der Nähe zum Rechtsextremismus" zu belegen. Das müsste man unzähligen Zeitungen in Deutschland vorwerfen, die den NPD-Vorsitzenden ebenfalls kritisch interviewt haben.[24][25][26][27]
Michael Klonovsky
Nachdem der Focus-Journalist Michael Klonovsky 2012 in einem Artikel die Umarbeitung des Wikipedia-Eintrags über die libertäre Zeitschrift eigentümlich frei und deren fragwürdige Einsortierung bei der "Neuen Rechten" thematisiert hatte (FOCUS 46/2012), nahm sich eine Gruppe Wikipedia-Autoren den Wikipedia-Artikel über seine Person an. Im Focus nannte Klonovsky die Nutzernamen einiger Wikipedia-Autoren, die seinen Artikel entsprechend bearbeiteten – allesamt bekannte extrem linke Politikaktivisten in der deutschsprachigen Wikipedia:[28]
„Die Wikipedia-Schreiber selbst werkeln unter Pseudonymen wie „Fiona Baine“, „SanFran Farmer“ und „Bürgerlicher Humanist““
Das Resultat der Diffamierungsarbeit der Wikipedia-Linken war nicht nur der erwartbare Versuch, Klonovsky ebenfalls der bösen Neuen Rechten zuzuordnen, sondern obendrein einer Spezies als boshaft geltender Vierbeiner. Unter Berufung der extrem linken Autoren Martin Dietsch und Anton Maegerle, schrieben die Politaktivisten Wikipedia: Die „Rechtsextremismus-Forscher“ Martin Dietzsch und Anton Maegerle „verorten den von ihnen mit 'Kettenhund' betitelten Klonovsky ... in der Neuen Rechten“. Die Rubrizierung unter "Neue Rechte" wiederum ist deswegen obligatorisch, weil man dort zum Sympathisanten des "völkischen Nationalismus" wird - und einen Klick weiter der NPD. Der Eintrag wird abgerundet durch falsche Behauptungen über den Inhalt eines Gerichtsurteils, ein Zitat aus der feministischen Zeitschrift EMMA sowie die Beurteilung seiner Person durch Sozio- und Politologen, die so namenlos wie links sind, und deren wesentliche, angeblich wissenschaftliche Leistung darin besteht, Klonovsky zu zitieren und sich über das Zitierte dann zu entrüsten.[28][29]

Einzelnachweise

  1. Claus-M. Wolfschlag: Objektiv? Von wegen! (Informatiker, Historiker, Politiker - Viele Betroffene klagen über Wikipedia-Verunglimpfungen), Junge Freiheit, Nr. 26/11, 24. Juni 2011, S. 7
  2. "Bis zur sozialen Lynchjustiz" (Der Berliner Medienanwalt Torsten Walter im Gespräch mit Moritz Schwarz), Junge Freiheit Nr. 26/11, 24. Juni 2011, S. 3
  3. Ist der Ruf erst ruiniert, The European am 22. Mai 2011
  4. Zur Person Harald Walach
  5. online Zeitungsbericht auf Basis von Schmähungen
  6. online FAZ Beitrag
  7. Todesmeldung zur Person Claus Fritzsche
  8. Hintergründe zum Tode von Claus Fritzsche
  9. Wikipedia Abschnitt Kritik
  10. Blog über den Skandal
  11. Psiram-Pranger zu Claus Fritzsche
  12. Psiram-Pranger zu Prof. Harald Walach
  13. Fall Alexander Häusler: Urteilstext liegt vor. Wikipedia-Linke manipulieren die Fakten., BIW-Blog am 2. Dezember 2011
  14. Arne Hoffmann: Zweiter Nachtrag in eigener Sache: Verleumdungen in der Wikipedia, 25. Juli 2012
  15. Peter Mühlbauer: Wikipedia als Neocon, Telepolis am 1. Juli 2009
  16. Marcel Bartels in Lexikon: Wikipedia 20101229094458(Archivversion vom Fehler im Ausdruck: Unerkanntes Wort „www“.Fehler im Ausdruck: Unerkanntes Wort „www“.www., abgelesen 31. Juli 2009
  17. Hannes Stein: Unmenschliche Wikipedia-Makler: US-Autor Philip Roth wehrt sich gegen Falschbehauptungen auf der Webseite, Welt Online an 11. September 2012
  18. Wikimannia Beitrag
  19. [http://web.archive.org/web/20151111091359/http://www.huffingtonpost.de/christiane-kostarellos/wikipedia-zitieren-wissenschaft_b_8506382.html Kolumne von Christiane Kostarellos
  20. Sprachpanscher Artikel
  21. Artikel Charts Deutschland
  22. Seite des ehemaligen Kollektivs
  23. Fragen und Antworten
  24. Hinweis in eigener Sache: Libertäre Nazis? (Wikipedia und seine Maschen - Bitte um Mithilfe!), 22. Oktober 2012
  25. Rettet Wikipedia! (Blog des Magazins "eigentümlich frei") Dokumentation
  26. In eigener Sache: Focus heute über Wikipedia und ef, ef-magazin am 12. November 2012
  27. Vera Lengsfeld: Wie die deutschsprachige Wikipedia ihre Benutzer linkt, Die Freie Welt am 21. November 2012
  28. 28,0 28,1 Michael Klonovsky. Anonyme Humanisten: Wie ich bei Wikipedia zum »neurechten Kettenhund« In: FOCUS, Nr. 48, 2012. S. 141
  29. André F. Lichtschlag: Die Medien, Wikipedia und die Alternative für Deutschland: Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen, ef-magazin am 28. März 2013

Siehe auch