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Das Märchen von den hochqualifizierten Flüchtlingen: Unterschied zwischen den Versionen

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* [[Jürgen Elsässer]] meinte im Jahr 2015 in der Zeitschrift Compact zu dem Thema:
* [[Jürgen Elsässer]] meinte im Jahr 2015 in der Zeitschrift Compact zu dem Thema:
== Weblinks ==
== Weblinks ==
 
* [http://www.hist-chron.com/eu/D/kr/Merkel-regime02-provoziert-rechtsradikale-stroemungen-okt2014.html Das Merkel-Regime 02: Antideutsche Politik provoziert rechtsradikale Strömungen Oktober 2014]
* [http://www.eu-skeptiker.de/armutsfluechtlinge.html Der deutsche Sozialstaat - das Paradies für europäische Armutsflüchtlinge!]


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
<references/>
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Version vom 8. September 2015, 11:00 Uhr

Das Märchen von den hochqualifizierten Flüchtlingen wird der deutschen Bevölkerung seit einigen Jahren von Politikern, Wirtschaftsvertretern, den Medien und etlichen "Gutmenschen" permanent eingehämmert, hält aber einer sachlichen Nachprüfung kaum stand und ist eher als Propaganda zu werten.

Hintergrund

Im Jahr 2015 werden um die 800.000 Asylanten und Wirtschaftsflüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, Afrika und vom Balkan nach Deutschland kommen. In den Medien wird, um der deutschen Bevölkerung die Angst vor den finanziellen Belastungen zu nehmen, gerne das Märchen von den hochqualifizierten Flüchtlingen aufgetischt. Sehr viele der Flüchtlinge wären Akademiker oder Facharbeiter. Ihr Ausbildungsstand wäre oft sogar besser als der der deutschen Bevölkerung. Gerne präsentieren die Medien Einzelschicksale, wie z.B. die eines vorgeblich syrischen Arzt, eines angeblichen albanischen Ingenieurs oder eines Informatikers aus Somalia. Die Flüchtlinge könnten den durch den Geburtenrückgang bedingten Fachkräftemangel in Deutschland ausgleichen. Bei näherer Betrachtung scheinen diese positiven Prognosen aus folgenden Gründen aber sehr fragwürdig.

Fragwürdige berufliche Qualifikationen

"Eine statistische und systematische Erfassung der Ausbildung und Qualifikation von Asylbewerbern erfolgt nicht." [1]
  • Das Bundesamt befragt die Asylsuchenden im Rahmen ihres Asylantrags nur auf freiwilliger Basis zu den Aspekten Bildung und Ausbildung. Die Angaben der Flüchtlinge sind freiwillig und werden auch nicht nachgeprüft. Ausbildungs- und Beschäftigungs nachweise in ihrem Herkunftsland oder Nachweise über einen Studienabschluss in der ehemaligen Heimat müssen nicht vorgelegt werden. Die so erfassten Daten sind also nicht valide, nicht repräsentativ und mit Vorsicht zu genießen. Im Grunde genommen kann jeder angeben, in seiner Heimat Ingenieur, Arzt oder sonst was gewesen zu sein, und so wird es dann von den deutschen Behörden datenmäßig erfasst.
  • Selbst bei vorgelegten Ausbildungsnachweisen ist Skepsis angebracht. Studienabschlüsse aus vielen Ländern wie Syrien, Somalia oder Pakistan garantieren nicht die Ausbildungsqualität einer analogen Ausbildung in Deutschland. So wird z.B. ein in Bulgarien erworbenes Abitur in Deutschland nicht als Hochschulzugangsberechtigung akzeptiert, da dieser Bildungsabschluss in Bulgarien eher einem deutschen Haupt- oder Realschulabschluss entspricht.

Beschäftigungsrate von Nichtdeutschen

  • Die Hartz-IV-Rate von in Deutschland wohnenden Migranten ohne deutsche Staatsangehörigkeit lässt nicht darauf schließen, dass Menschen aus gewissen Ländern am Arbeitsmarkt in Zukunft gut vermittelbar sein werden.
  • Im Jahr 2012 bezogen 6,9 % der Deutschen Hartz-IV. Von den ausländischen Mitbürgern ohne deutschen Pass bezogen 17,6 % Hartz-IV.
  • Besonders schlecht sieht es bei den Ländern des Nahen Ostens und Afrikas aus. 64 % der Iraker, 52 % der Afghanen, 47 % der Pakistani und 42 % der Ghanesen bezogen Hartz-IV. Dahinter folgen Syrer mit 41 %. Bei Menschen nordafrikanischer Herkunft liegen die Werte zwischen 28 und 36 %. Ukrainer und Russen liegen bei knapp 30 %. Die Länder vom Balkan liegen zwischen 13 und 20 %. Den besten Wert haben Kroaten mit nur 7 %. [2]
  • Das heißt, das bei drei Flüchtlingen aus dem Nahen Osten im Schnitt zwei davon Hartz-IV beziehen. Der eine arbeitende Flüchtling müsste also circa 2.000 Euro im Monat extra an Steuerabgaben erwirtschaften/bezahlen, um die Sozialkosten für seine beiden Kollegen abzudecken. Zusammen mit der Steuerlast die der Durschnittsbürger zahlt, müsste er so um die 3.000 Euro Steuern zahlen, damit das gesamtwirtschaftlich eine positive Bilanz ergibt, und die Gesellschaft von den Flüchtlingen profitiert. Dafür müssten diese 30-40 % der arbeitenden Menschen aus dem Nahen Osten dann alle Spitzenjobs mit 8.000 bis 10.000 Euro Bruttoverdienst haben, was illusorisch ist.

Fazit

Weblinks

Einzelnachweise