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Joseph Beuys: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Joseph Heinrich Beuys''' (Aussprache [bɔɪ̯s],<ref>[http://www.duden.de/rechtschreibung/Beuys Duden]</ref> * 12. Mai [[1921]] in [[Krefeld]]; † 23. Januar [[1986]] in [[Düsseldorf]]) war ein deutscher [[Aktionskunst|Aktionskünstler]], [[Bildhauerei|Bildhauer]], [[Medailleur]], [[Zeichnung (Kunst)|Zeichner]], [[Theorie der Kunst|Kunsttheoretiker]] und Professor an der [[Kunstakademie Düsseldorf]].
'''Joseph Heinrich Beuys''' (Aussprache [bɔɪ̯s],<ref>[http://www.duden.de/rechtschreibung/Beuys Duden]</ref> * 12. Mai [[1921]] in [[Krefeld]]; † 23. Januar [[1986]] in [[Düsseldorf]]) war ein deutscher [[Aktionskunst|Aktionskünstler]], [[Bildhauerei|Bildhauer]], [[Medailleur]], [[Zeichnung (Kunst)|Zeichner]], [[Theorie der Kunst|Kunsttheoretiker]] und Professor an der [[Kunstakademie Düsseldorf]].


Beuys setzte sich in seinem umfangreichen Werk mit Fragen des [[Humanismus]], der [[Sozialphilosophie]] und [[Anthroposophie]] auseinander. Dies führte zu seiner spezifischen Definition eines „[[Erweiterter Kunstbegriff|erweiterten Kunstbegriffs]]“<ref>Vgl.: Beuys. Kunst heute Nr. 1, Vlg. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1989</ref> und zur Konzeption der ''[[Soziale Plastik|Sozialen Plastik]]'' als [[Gesamtkunstwerk]], indem er Ende der 1970er Jahre ein kreatives Mitgestalten an der [[Gesellschaft (Soziologie)|Gesellschaft]] und in der [[Politik]] forderte. Er gilt weltweit als einer der bedeutendsten Aktionskünstler des 20. Jahrhunderts und ist laut Biograf Reinhard Ermen als „idealtypischer Gegenspieler“ zu [[Andy Warhol]] zu sehen.<ref>Reinhard Ermen: ''Joseph Beuys''. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2007, 2. Auflage. 2010, S.&nbsp;71.</ref>
Beuys setzte sich in seinem umfangreichen Werk mit Fragen des [[Humanismus]], der [[Sozialphilosophie]] und [[Anthroposophie]] auseinander. Dies führte zu seiner spezifischen Definition eines „erweiterten Kunstbegriffs“<ref>''Beuys'' in ''Kunst heute'', Nr. 1, Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 1989</ref> und zur Konzeption der „sozialen Plastik“ als [[Gesamtkunstwerk]], indem er Ende der 1970er Jahre ein kreatives Mitgestalten an der [[Gesellschaft (Soziologie)|Gesellschaft]] und in der [[Politik]] forderte. Er gilt weltweit als einer der bedeutendsten Aktionskünstler des 20. Jahrhunderts und ist laut Biograf Reinhard Ermen als „idealtypischer Gegenspieler“ zu [[Andy Warhol]] zu sehen.<ref>Reinhard Ermen: ''Joseph Beuys''. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2007, 2. Auflage. 2010, S.&nbsp;71.</ref>


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Aktuelle Version vom 23. März 2026, 14:50 Uhr

Joseph Heinrich Beuys (Aussprache [bɔɪ̯s],[1] * 12. Mai 1921 in Krefeld; † 23. Januar 1986 in Düsseldorf) war ein deutscher Aktionskünstler, Bildhauer, Medailleur, Zeichner, Kunsttheoretiker und Professor an der Kunstakademie Düsseldorf.

Beuys setzte sich in seinem umfangreichen Werk mit Fragen des Humanismus, der Sozialphilosophie und Anthroposophie auseinander. Dies führte zu seiner spezifischen Definition eines „erweiterten Kunstbegriffs“[2] und zur Konzeption der „sozialen Plastik“ als Gesamtkunstwerk, indem er Ende der 1970er Jahre ein kreatives Mitgestalten an der Gesellschaft und in der Politik forderte. Er gilt weltweit als einer der bedeutendsten Aktionskünstler des 20. Jahrhunderts und ist laut Biograf Reinhard Ermen als „idealtypischer Gegenspieler“ zu Andy Warhol zu sehen.[3]

Andere Lexika





Einzelnachweise

  1. Duden
  2. Beuys in Kunst heute, Nr. 1, Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 1989
  3. Reinhard Ermen: Joseph Beuys. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2007, 2. Auflage. 2010, S. 71.