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Collegium Humanum: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Collegium Humanum''' war eine 1963 von [[Werner Georg Haverbeck]], einem ehemaligen Pfarrer der anthroposophischen [[Christengemeinschaft]], gegründete unabhängige Bildungsstätte in [[Vlotho]]. Sie trug zunächst den Namen „Heimvolkshochschule für Umwelt und Lebensschutz“. Der als [[Gemeinnützigkeit|gemeinnützig]] anerkannte Verein ''Internationales Studienwerk – Collegium Humanum e. V.'' wurde beim [[Amtsgericht]] in [[Bad Oeynhausen]] 1968 ins [[Vereinsregister]] eingetragen. Das Haus hatte 50 Betten und Platz für bis zu 150 Gäste. Es wurden vor allem Veranstaltungen im Bereich der [[Umweltbewegung]] angeboten. Ab 1972 war der Verein Mitglied der deutschen Sektion des [[Weltbund zum Schutz des Lebens|Weltbundes zum Schutz des Lebens]] (WSL-D).<ref name="Benz">Wolfgang Benz: ''Handbuch des Antisemitismus'', Band 5, ''Organisationen, Institutionen, Bewegungen.'' Walter de Gruyter 2012, S. 114/115.</ref> Nach Recherchen von [[Wolfgang Benz]] soll dort 1978/1979 auch ein „Ökologische Manifest“ der [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|Nationaldemokratischen Partei Deutschlands]] erarbeitet worden sein. Ab etwa 1981 bzw. Haverbecks Unterzeichnung des [[Heidelberger Manifest]]s entwickelte sich das Haus zu einem Anlaufpunkt der [[Neue Rechte|Neuen Rechten]].  
Das '''Collegium Humanum''' war eine 1963 von [[Werner Georg Haverbeck]], einem ehemaligen Pfarrer der anthroposophischen [[Christengemeinschaft]], gegründete unabhängige Bildungsstätte in [[Vlotho]]. Sie trug zunächst den Namen „Heimvolkshochschule für Umwelt und Lebensschutz“. Der als [[Gemeinnützigkeit|gemeinnützig]] anerkannte Verein ''Internationales Studienwerk – Collegium Humanum e. V.'' wurde beim [[Amtsgericht]] in [[Bad Oeynhausen]] 1968 ins [[Vereinsregister]] eingetragen. Das Haus hatte 50 Betten und Platz für bis zu 150 Gäste. Es wurden vor allem Veranstaltungen im Bereich der [[Umweltbewegung]] angeboten. Ab 1972 war der Verein Mitglied der deutschen Sektion des [[Weltbund zum Schutz des Lebens|Weltbundes zum Schutz des Lebens]] (WSL-D).<ref name="Benz">Wolfgang Benz: ''Handbuch des Antisemitismus'', Band 5, ''Organisationen, Institutionen, Bewegungen.'' Walter de Gruyter 2012, S. 114/115.</ref> Nach Recherchen von [[Wolfgang Benz]] soll dort 1978/1979 auch ein „Ökologisches Manifest“ der [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|Nationaldemokratischen Partei Deutschlands]] (NPD) erarbeitet worden sein.<ref>Die Verklammerung zur NPD findet sich häufig, ein solches „Manifest“ gab es in verschiedenen Fassungen, wurde aber nie von dieser Partei beschlossen oder veröffentlicht</ref> Ab etwa 1981 bzw. Haverbecks Unterzeichnung des [[Heidelberger Manifest]]s entwickelte sich das Haus zu einem Anlaufpunkt der [[Neue Rechte|Neuen Rechten]].  


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Das Collegium Humanum war eine 1963 von Werner Georg Haverbeck, einem ehemaligen Pfarrer der anthroposophischen Christengemeinschaft, gegründete unabhängige Bildungsstätte in Vlotho. Sie trug zunächst den Namen „Heimvolkshochschule für Umwelt und Lebensschutz“. Der als gemeinnützig anerkannte Verein Internationales Studienwerk – Collegium Humanum e. V. wurde beim Amtsgericht in Bad Oeynhausen 1968 ins Vereinsregister eingetragen. Das Haus hatte 50 Betten und Platz für bis zu 150 Gäste. Es wurden vor allem Veranstaltungen im Bereich der Umweltbewegung angeboten. Ab 1972 war der Verein Mitglied der deutschen Sektion des Weltbundes zum Schutz des Lebens (WSL-D).[1] Nach Recherchen von Wolfgang Benz soll dort 1978/1979 auch ein „Ökologisches Manifest“ der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) erarbeitet worden sein.[2] Ab etwa 1981 bzw. Haverbecks Unterzeichnung des Heidelberger Manifests entwickelte sich das Haus zu einem Anlaufpunkt der Neuen Rechten.

Andere Lexika





  1. Wolfgang Benz: Handbuch des Antisemitismus, Band 5, Organisationen, Institutionen, Bewegungen. Walter de Gruyter 2012, S. 114/115.
  2. Die Verklammerung zur NPD findet sich häufig, ein solches „Manifest“ gab es in verschiedenen Fassungen, wurde aber nie von dieser Partei beschlossen oder veröffentlicht