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Brockhaus: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Brockhaus''' ist die Kurzbezeichnung für die '''Brockhaus Enzyklopädie''', welche zuletzt in 21. Auflage 2005–2006 in 30 Bänden mit zwei [[DVD]]s erschien. Sie wurde begründet durch ein ''Conversations-Lexikon'' aus den Jahren 1796 bis 1808, welches zunächst in sechs Bänden erschienenen war. 1808 hatte Friedrich Arnold Brockhaus (1772–1823) auf der [[Leipzig]]er Buchmesse die Verlagsrechte für dieses Lexikon gekauft, bevor der letzte Band erschienen war. „Der Brockhaus“ wurde eine Konkurrenz zu den Lexika des [[Bibliographisches Institut|Bibliographischen Instituts]] - wie etwa [[Meyers Enzyklopädisches Lexikon]] - , bis sich 1984 die beiden Verlage zum ''Bibliographischen Institut & F. A. Brockhaus'' zusammenschlossen.
Der '''Brockhaus''' ist die Kurzbezeichnung für die '''Brockhaus Enzyklopädie''', welche zuletzt in 21. Auflage 2005–2006 in 30 Bänden mit zwei [[DVD]]s erschien. Sie wurde begründet durch ein ''Conversations-Lexikon'' aus den Jahren 1796 bis 1808, welches zunächst in sechs Bänden erschienenen war. 1808 hatte [[Friedrich Arnold Brockhaus]] (1772–1823) auf der [[Leipziger Buchmesse]] die Verlagsrechte für dieses Lexikon gekauft, bevor der letzte Band erschienen war. „Der Brockhaus“ wurde eine Konkurrenz zu den Lexika des [[Bibliographisches Institut|Bibliographischen Instituts]] - insbesondere zu [[Meyers Konversations-Lexikon]]. In der Zeit des [[Nationalsozialismus]] galt er als [[liberal]] bzw. unabhängig,<ref>https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/2012_1_3_keiderling.pdf</ref> ihm wurde aber eine Nähe zur [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]] nachgesagt. Nachdem [[Meyers Enzyklopädisches Lexikon]] erschienen war, schlossen sich 1984 die beiden Verlage zum ''Bibliographischen Institut & F. A. Brockhaus'' zusammen.
 
== Einzelnachweise ==
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[[Kategorie:PPA-Kupfer]]
[[Kategorie:PPA-Kupfer]]

Version vom 14. April 2020, 11:24 Uhr

Der Brockhaus ist die Kurzbezeichnung für die Brockhaus Enzyklopädie, welche zuletzt in 21. Auflage 2005–2006 in 30 Bänden mit zwei DVDs erschien. Sie wurde begründet durch ein Conversations-Lexikon aus den Jahren 1796 bis 1808, welches zunächst in sechs Bänden erschienenen war. 1808 hatte Friedrich Arnold Brockhaus (1772–1823) auf der Leipziger Buchmesse die Verlagsrechte für dieses Lexikon gekauft, bevor der letzte Band erschienen war. „Der Brockhaus“ wurde eine Konkurrenz zu den Lexika des Bibliographischen Instituts - insbesondere zu Meyers Konversations-Lexikon. In der Zeit des Nationalsozialismus galt er als liberal bzw. unabhängig,[1] ihm wurde aber eine Nähe zur römisch-katholischen Kirche nachgesagt. Nachdem Meyers Enzyklopädisches Lexikon erschienen war, schlossen sich 1984 die beiden Verlage zum Bibliographischen Institut & F. A. Brockhaus zusammen.

Einzelnachweise