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Otto I.: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Otto I.''' - auch ''Otto der Große'' genannt - (* [[23. November]] [[912]]; † [[7. Mai]] [[973]] in Memleben) war [[Herzog von Sachsen]] und König des Ostfränkischen Reiches. Ab dem Jahr 951 war er König von [[Italien]] und ab 962 römisch-deutscher Kaiser. Er knüpfte an [[Karl der Große|Karl den Großen]] an, und führte sein Reich zur Hegemonialstellung in Europa. <ref>Udo Sauter: ''Die 101 wichtigsten Personen der Weltgeschichte'', C. H. Beck, München, 4. Aufl., 2006, Seite 31</ref> | '''Otto I.''' - auch ''Otto der Große'' genannt - (* [[23. November]] [[912]]; † [[7. Mai]] [[973]] in Memleben) war [[Herzog von Sachsen]] und König des [[Franken (Volk)|Ostfränkischen]] Reiches. Ab dem Jahr 951 war er König von [[Italien]] und ab 962 römisch-deutscher Kaiser. Er knüpfte an [[Karl der Große|Karl den Großen]] an, und führte sein Reich zur Hegemonialstellung in Europa. <ref>Udo Sauter: ''Die 101 wichtigsten Personen der Weltgeschichte'', C. H. Beck, München, 4. Aufl., 2006, Seite 31</ref> | ||
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* Otto I. war Sohn des Sachsenherzogs [[Heinrich I.]] und dessen zweiter Ehefrau ''Mathilde''. | * Otto I. war Sohn des Sachsenherzogs [[Heinrich I.]] und dessen zweiter Ehefrau ''Mathilde''. Er war verheiratet mit Edgitha, einer Tochter des englischen Königs [[Æthelstan]], und hatte einen Sohn mit Namen [[Otto II.]], der später ebenfalls deutscher Kaiser wurde. | ||
* Nach dem Tod seines Vaters wurde er im Jahr 936 zum sächsischen König erhoben. In den folgenden Jahren musste er etliche Rebellionsversuche, großteils aus der eigenen Familie, niederschlagen. | |||
* Otto I. machte sich vor allem um die Sicherung der Ostgrenze seines Reiches verdient. Wichtige Elemente dieser Grenzsicherung waren die [[Slawen]]mission und der Sieg gegen die [[Ungarn]] auf dem Lechfeld bei [[Augsburg]] im Jahr 955. | |||
* Nach dem Tod seines Vaters wurde er im Jahr 936 zum sächsischen König erhoben. | * Im Jahr 951 zog er nach Italien und ließ sich zum König der [[Langobarden]] krönen. Anlässlich eines zweiten Italienfeldzugs im Jahr 962 wurde er dann von Papst [[Johannes XII.]] in Rom zum Kaiser des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen römischen Reiches deutscher Nation]] gekrönt.<ref>Sophie Louise Otto: ''Kleine deutsche Geschichte - Von den Germanen bis zur Gegenwart'', Georg Bitter Verlag, Recklinghausen, 1989, Seite 83 bis 87</ref> | ||
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* Im Jahr 951 zog er nach Italien und ließ sich zum König der Langobarden krönen. | |||
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Version vom 19. Oktober 2019, 14:15 Uhr
| 😃 Profil: Otto I. | ||
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| Persönliche Daten | ||
| Geburtsdatum | 22. November 912 | |
| Geburtsort | ' | |
| Sterbedatum | 7. Mai 973 | |
| Sterbeort | Kloster Memleben | |
Otto I. - auch Otto der Große genannt - (* 23. November 912; † 7. Mai 973 in Memleben) war Herzog von Sachsen und König des Ostfränkischen Reiches. Ab dem Jahr 951 war er König von Italien und ab 962 römisch-deutscher Kaiser. Er knüpfte an Karl den Großen an, und führte sein Reich zur Hegemonialstellung in Europa. [1]
Vita
- Otto I. war Sohn des Sachsenherzogs Heinrich I. und dessen zweiter Ehefrau Mathilde. Er war verheiratet mit Edgitha, einer Tochter des englischen Königs Æthelstan, und hatte einen Sohn mit Namen Otto II., der später ebenfalls deutscher Kaiser wurde.
- Nach dem Tod seines Vaters wurde er im Jahr 936 zum sächsischen König erhoben. In den folgenden Jahren musste er etliche Rebellionsversuche, großteils aus der eigenen Familie, niederschlagen.
- Otto I. machte sich vor allem um die Sicherung der Ostgrenze seines Reiches verdient. Wichtige Elemente dieser Grenzsicherung waren die Slawenmission und der Sieg gegen die Ungarn auf dem Lechfeld bei Augsburg im Jahr 955.
- Im Jahr 951 zog er nach Italien und ließ sich zum König der Langobarden krönen. Anlässlich eines zweiten Italienfeldzugs im Jahr 962 wurde er dann von Papst Johannes XII. in Rom zum Kaiser des Heiligen römischen Reiches deutscher Nation gekrönt.[2]
| Vorgänger Berengar I. als Römischer Kaiser |
Römisch-deutscher Kaiser 962–973 |
Nachfolger |
Literatur
- Helmut Hiller: Otto der Große und seine Zeit, 1980
Einzelnachweise
Andere Lexika