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Münchner Abkommen: Unterschied zwischen den Versionen

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es war quasi ein 4-Mächte-Abkommen
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Das '''Münchner Abkommen''' war ein Vertrag zwischen dem britischen Premierminister [[Neville Chamberlain]] und [[Hitler]], worin Chamberlain die [[Annexion]]spolitik Hitlers - [[Rheinland]], [[Österreich]] und das deutschsprachige [[Sudetenland]] in der [[Tschechoslowakei]] - anerkannte und Hitler im Austausch dazu versicherte, dass dies seine "letzte territoriale Forderung" gewesen sei. Chamberlain ging es dabei um den Frieden, Hitler um die Täuschung der Welt bezüglich seiner wahren Kriegsabsichten: 1939 besetzte er die "Rest-Tschechei" und am 1. September löste er mit dem Überfall auf [[Polen]] den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] aus.
Das '''Münchner Abkommen''' war ein Vertrag zwischen dem britischen Premierminister [[Neville Chamberlain]], dem italienischen Diktator [[Benito Mussolini]], dem französischen Ministerpräsidenten [[Édouard Daladier]] und dem deutschen Reichskanzler [[Adolf Hitler]], worin die [[Annexion]]spolitik Hitlers - [[Rheinland]], [[Österreich]] und das deutschsprachige [[Sudetenland]] in der [[Tschechoslowakei]] - anerkannt wurde und Hitler dafür versicherte, dies sei seine "letzte territoriale Forderung" gewesen. Der Vertrag wurde in der Nacht zum 30. September 1938 unterzeichnet. [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] und [[Frankreich]] ging es dabei um den Frieden, Hitler um die Täuschung der Welt bezüglich seiner wahren Kriegsabsichten. Völkerrechtlich war der Vertrag insofern bedenklich, als der noch existierende [[Staat]] Tschechoslowakei nicht beteilgt war. 1939 marschierte die deutsche [[Wehrmacht]] in die "Rest-Tschechei" ein und am 1. September löste Hitler mit dem Überfall auf [[Polen]] den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] aus.


[[Kategorie:Deutsche Geschichte (20. Jahrhundert)]]
[[Kategorie:Deutsche Geschichte (20. Jahrhundert)]]
[[Kategorie:Völkerrechtlicher Vertrag]]
[[Kategorie:Völkerrechtlicher Vertrag]]
[[Kategorie:Tschechoslowakei]]
[[Kategorie:Tschechoslowakei]]

Version vom 1. November 2017, 17:50 Uhr

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Das Münchner Abkommen war ein Vertrag zwischen dem britischen Premierminister Neville Chamberlain, dem italienischen Diktator Benito Mussolini, dem französischen Ministerpräsidenten Édouard Daladier und dem deutschen Reichskanzler Adolf Hitler, worin die Annexionspolitik Hitlers - Rheinland, Österreich und das deutschsprachige Sudetenland in der Tschechoslowakei - anerkannt wurde und Hitler dafür versicherte, dies sei seine "letzte territoriale Forderung" gewesen. Der Vertrag wurde in der Nacht zum 30. September 1938 unterzeichnet. Großbritannien und Frankreich ging es dabei um den Frieden, Hitler um die Täuschung der Welt bezüglich seiner wahren Kriegsabsichten. Völkerrechtlich war der Vertrag insofern bedenklich, als der noch existierende Staat Tschechoslowakei nicht beteilgt war. 1939 marschierte die deutsche Wehrmacht in die "Rest-Tschechei" ein und am 1. September löste Hitler mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg aus.