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Wirtschaft Deutschlands: Unterschied zwischen den Versionen

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DDR ergänzt
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Die '''Wirtschaft Deutschlands''' entwickelte sich nach [[1945]], nach der Währungsreform (Einführung der D-Mark) und der US-[[Marshallplan]]hilfe für den Wiederaufbau des zerstörten Landes, zu einer führenden Industriemacht. Nebst der Automobilindustrie dominierten in einer ersten Phase die Steinkohle- und Eisenförderung sowie Rohstahl-Produktion, hauptsächlich auch im [[Ruhrgebiet]]. Diese Bereiche wurden mit der zunehmenden Billig-Konkurrenz vor allem auch aus [[Asien]] sowie mit dem politischen Willen zur Abkehr von der Kohle-Subventionierung und Bekämpfung des [[Klimawandel]]s einem starken Strukturwandel unterworfen, das Ruhrgebiet gehört heute zu den wirtschaftlich schwachen Regionen des Landes. Stärkeres Gewicht liegt nun auf den Bereichen Elektro-, Elektronik- und High-Tech-Industrie (schwergewichtig vorab im Süden des Landes), wo sich Deutschland wiederum eine recht gute Weltmarkt-Stellung zu schaffen wusste. Vor allem auch wegen der Automobilindustrie hält es noch heute weitgehend den Rang eines "Export-Weltmeisters"; die Einführung des [[Euro]], welcher die deutschen Exporte im Vergleich zur D-Mark vorher verbilligte, trägt hier ebenfalls das ihre dazu bei. Auch der Dienstleistungs-Bereich gewinnt in der Beschäftigungs-Struktur zusehends an Gewicht. Die ökonomisch-sozialen Probleme mit der deutschen Einheit ab [[1990]] und dem wirtschaftlich rückständigen Osten sind heute, auch dank staatlicher finanzieller Steuerung dieses Prozesses, ziemlich gut gemeistert.
Die '''Wirtschaft Deutschlands''' entwickelte sich nach dem [[1945]] zunächst durch die Teilung in die westliche [[BRD]] und die östliche [[DDR]] unterschiedlich. In der DDR setzte sich die Ausbeutung durch die Siegermacht [[Sowjetunion]] trotz anfänglicher Aufbaubemühungen fort. Gleichwohl wurde dieser Teil des Landes zu einem der wichtigsten Stützpfeiler im [[Ostblock]]. Nach der Währungsreform (Einführung der D-Mark) und der US-[[Marshallplan]]hilfe für den Wiederaufbau des zerstörten Landes wuchs der Westen zu einer führenden Industriemacht. Neben der Automobilindustrie dominierten in einer ersten Phase die Steinkohle- und Eisenförderung sowie Rohstahl-Produktion, hauptsächlich im [[Ruhrgebiet]]. Diese Bereiche wurden mit der zunehmenden Konkurrenz vor allem aus [[Asien]] sowie mit dem politischen Willen zur Abkehr von der Kohle-Subventionierung einem starken Strukturwandel unterworfen. Das Ruhrgebiet gehört heute zu den wirtschaftlich schwachen Regionen des Landes. Stärkeres Gewicht liegt nun auf den Bereichen Elektro-, Elektronik- und High-Tech-Industrie, hauptsächlich im Süden des Landes), wo sich Deutschland wiederum eine recht gute Weltmarkt-Stellung zu schaffen wusste. Wegen der Automobilindustrie hält es noch heute weitgehend den Rang eines "Export-Weltmeisters"; die Einführung des [[Euro]], welcher die deutschen Exporte im Vergleich zur D-Mark vorher verbilligte, trägt hier ebenfalls das ihre dazu bei. Der Dienstleistungs-Bereich gewinnt in der Beschäftigungs-Struktur zusehends an Gewicht. Die ökonomisch-sozialen Probleme mit der deutschen Einheit ab [[1990]] und dem wirtschaftlich rückständigen Osten sind heute, auch dank staatlicher finanzieller Steuerung dieses Prozesses, ziemlich gut gemeistert.


[[Kategorie:Wirtschaft (Deutschland)]]
[[Kategorie:Wirtschaft (Deutschland)| ]]
[[Kategorie:Deutsche Wirtschaftsgeschichte]]
[[Kategorie:PPA-Kupfer]]
[[Kategorie:PPA-Kupfer]]

Version vom 1. November 2017, 17:14 Uhr

Die Wirtschaft Deutschlands entwickelte sich nach dem 1945 zunächst durch die Teilung in die westliche BRD und die östliche DDR unterschiedlich. In der DDR setzte sich die Ausbeutung durch die Siegermacht Sowjetunion trotz anfänglicher Aufbaubemühungen fort. Gleichwohl wurde dieser Teil des Landes zu einem der wichtigsten Stützpfeiler im Ostblock. Nach der Währungsreform (Einführung der D-Mark) und der US-Marshallplanhilfe für den Wiederaufbau des zerstörten Landes wuchs der Westen zu einer führenden Industriemacht. Neben der Automobilindustrie dominierten in einer ersten Phase die Steinkohle- und Eisenförderung sowie Rohstahl-Produktion, hauptsächlich im Ruhrgebiet. Diese Bereiche wurden mit der zunehmenden Konkurrenz vor allem aus Asien sowie mit dem politischen Willen zur Abkehr von der Kohle-Subventionierung einem starken Strukturwandel unterworfen. Das Ruhrgebiet gehört heute zu den wirtschaftlich schwachen Regionen des Landes. Stärkeres Gewicht liegt nun auf den Bereichen Elektro-, Elektronik- und High-Tech-Industrie, hauptsächlich im Süden des Landes), wo sich Deutschland wiederum eine recht gute Weltmarkt-Stellung zu schaffen wusste. Wegen der Automobilindustrie hält es noch heute weitgehend den Rang eines "Export-Weltmeisters"; die Einführung des Euro, welcher die deutschen Exporte im Vergleich zur D-Mark vorher verbilligte, trägt hier ebenfalls das ihre dazu bei. Der Dienstleistungs-Bereich gewinnt in der Beschäftigungs-Struktur zusehends an Gewicht. Die ökonomisch-sozialen Probleme mit der deutschen Einheit ab 1990 und dem wirtschaftlich rückständigen Osten sind heute, auch dank staatlicher finanzieller Steuerung dieses Prozesses, ziemlich gut gemeistert.