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Die gute alte Zeit: Unterschied zwischen den Versionen
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: Die [[Mann|Männer]] waren besser doch, | : Die [[Mann|Männer]] waren besser doch, | ||
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: Nicht wie die heut'gen [[ | : Nicht wie die heut'gen [[Puppe]]n. | ||
: Die laufen zu [[Musik]] und [[Tanz]] | : Die laufen zu [[Musik]] und [[Tanz]] | ||
: Und putzen sich mit Flitterglanz | : Und putzen sich mit Flitterglanz | ||
: Und kochen schlechte [[Suppe | : Und kochen schlechte [[Suppe]]n. | ||
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: Die Kinder waren nicht so keck | : Die Kinder waren nicht so keck | ||
: Und nicht so altklug wie ein Geck | : Und nicht so altklug wie ein Geck | ||
: Und trugen keine [[Brille | : Und trugen keine [[Brille]]n. | ||
: Auf ihre [[Eltern]] hörten sie | : Auf ihre [[Eltern]] hörten sie | ||
: Und alte Leute ehrten sie | : Und alte Leute ehrten sie | ||
: Und hatten keinen [[Wille | : Und hatten keinen [[Wille]]n. | ||
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: Und [[Ordnung]] herrschte weit und breit, | : Und [[Ordnung]] herrschte weit und breit, | ||
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: Doch heut wo Alles fälscht und trügt, | : Doch heut wo Alles fälscht und trügt, | ||
: Da glaubt man Keinem, denn es lügt | : Da glaubt man Keinem, denn es lügt | ||
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: Und wann war dies? | : Und wann war dies? | ||
: Im Jahre [[1900]]. | : Im Jahre [[1900]]. | ||
: Die Zeiten ändern sich doch nie .... | : Die Zeiten ändern sich doch nie .... | ||
[ | == Quelle == | ||
* [http://dinlilleavis.dk/tndr_net/main/DLA/poesi/HS_N_Gl/homepage.htm Dinlillevis.dk] | |||
Aktuelle Version vom 17. August 2026, 13:19 Uhr
| Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt | Achtung: Bei diesem Artikel handelt es sich hauptsächlich um ein bestimmtes Gedicht ohne viel Auseinandersetzung mit dem Inhalt. |
Die gute alte Zeit
- Zwei Alte sprechen:
- "Das war die gute, alte Zeit,
- Sie war so schön und liegt so weit
- In blauem Duft begraben,
- Und von dem heutigen Geschlecht
- Da weiss doch keiner wohl so recht,
- Was wir verloren haben.
- Die Männer waren besser doch,
- Und wirthschaftlich die Frauen noch,
- Nicht wie die heut'gen Puppen.
- Die laufen zu Musik und Tanz
- Und putzen sich mit Flitterglanz
- Und kochen schlechte Suppen.
- Die Kinder waren nicht so keck
- Und nicht so altklug wie ein Geck
- Und trugen keine Brillen.
- Auf ihre Eltern hörten sie
- Und alte Leute ehrten sie
- Und hatten keinen Willen.
- Und Ordnung herrschte weit und breit,
- Und Biederkeit, und Ehrlichkeit,
- Man kannte keinen Schwindel.
- Doch heut wo Alles fälscht und trügt,
- Da glaubt man Keinem, denn es lügt
- Das Kind schon in der Windel."
- So sprechen sie, die Alten zwei
- Und nicken mit dem Kopf dabei
- Und wackeln mit den Hauben.
- Die Welt blieb jung, sie wurden alt
- Und an der neuen Zeit Gehalt
- Da können sie nicht glauben.
- Die heut im Jugendglanze stehn,
- Im Rosenschmuck zu Tanze gehn,
- Auch sie einst werden sagen:
- "Sie war so schön, sie liegt so weit,
- Die liebe, gute, alte Zeit
- Aus unsern Jugendtagen!"
- Dieses Gedicht veröffentlichte Heinrich Seidel
- Und wann war dies?
- Im Jahre 1900.
- Die Zeiten ändern sich doch nie ....