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Wohnhaus J. R. Loshausen
Das Wohnhaus Tonhallenstraße 16 in Düsseldorf war ein historisches Gebäude, das nicht erhalten ist. Das vor 1895 erbaute Gebäude[1] mit seiner repräsentativ gestalteten Fassade in der Nähe der Alten Tonhalle wurde von dem Düsseldorfer Architekten und Ingenieurverein wegen seiner besonderen Grundrisslösung beschrieben. Während der Architekten- und Ingenieurverein nur den Düsseldorfer Architekten Leo von Abbema erwähnt,[2] nennt Wilhelm Kick neben Abbema auch Bernhard Tüshaus.[1]
Lage und Umgebung

Das Gebäude lag an der Tonhallenstraße und wurde auf zwei Seiten von dem Garten der städtischen Tonhalle umschlossen.[2] Die Gartenanlage der Tonhalle hieß einst Jansens Garten. Diese wurde dann von Anton Becker erworben und daraufhin Becker’scher Garten genannt.[3] Heute befindet sich dort ein Bürogebäude.[4]Für das Jahr 1899 ist als Nachbar für das Haus Tonhallenstraße 15 der Bewohner Theodor Freisz belegt, der Consul von Argentinien war.
Bewohner
Für das Jahr 1899 erwähnt das Düsseldorfer Adressbuch für Tonhallenstr. 15 den Consul Freisz, und für das Haus 16 den Fabrikanten J. R. Losenhausen.[5]
- Bewohner des Hauses
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J. R. Losenhausen Maschinenfabrikant, geb. 2. Februar 1852 Gerresheim bei Düsseldorf; gest. 11. Juli 1919 Gut Breitenbend bei Linnich.
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(Tonhallenstr.) 14, Marx, Wilh. Beigeordneter der Düsseldorf, 15 Custodis, 16 Losenhausen J.R. Fabrikant E. (Düsseldorfer Adressbuch 1897)
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(Tonhallenstr. ) 14 Marx, Wilh. Beigeordneter der Stadt Düsseldorf, 15 Freisz, Theodor, Consul, 16 Losenhausen, J.R. Fabrik ... (Düsseldorfer Adressbuch 1899)
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Freisz, Theodor Consul von Argentinien Tonhallenstr. 15 (Düsseldorfer Adressbuch 1899)
Beschreibung
Fassade
Über einem rustizierten Erdgeschoss erhoben sich die beiden Obergeschosse. Die Fassade zur Straße war in vier Achsen unterteilt, wobei die vom Betrachter aus rechte Eckachse eine besondere Betonung erfuhr. Über Zwillingsfenster im Erdgeschoss erhob sich ein Drillingsfenster im ersten Obergeschoss, das von Pilastern flankiert wurde. Die Pilaster stützten einen Architrav, der mit Triglyphen und Guttae geschmückt war. Über dem Architrav schloss im zweiten Obergeschoss eine Loggia an. Flankiert wurde diese von mit Beschlagwerk geschmückten Säulen, die wiederum einen Architrav trugen. Darauf erhob sich ein mit Säulen, Rollwerk, Voluten und Obelisken geschmückter Zwerchgiebel. Beschlag- und Rollwerk sowie Voluten schmückten das Portal an der linken Seite des Hauses. Die Seitenansicht des Hauses wurde um eine Achse reduziert und die Mittelachse durch architektonische Zier betont.
Grundriss
Da das Gebäude auf zwei Seiten von der dauernden Parkanlage der städtischen Tonhalle umschlossen wurde, wurde eine besondere Grundrisslösung gewählt:
„Das Grundstück Tonhallenstraße 16 ist auf zwei Seiten von dem Garten der städtischen Tonhalle umschlossen, und bei dem von dem Architekten von Abbema hier erbauten Hause ist diese Nachbarschaft einer dauernden Parkanlage für die Grundrissgestaltung bestimmend gewesen.“
– Architekten- und Ingenieur-Verein zu Düsseldorf (Hrsg.): Düsseldorf und seine Bauten. L. Schwann, Düsseldorf 1904, S. 408.
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Wilhelm Kick (Hrsg.): Moderne Neubauten. Stuttgarter Architektur-Verlag Kick, Stuttgart 1898.
- ↑ 2,0 2,1 Architekten- und Ingenieur-Verein zu Düsseldorf (Hrsg.): Düsseldorf und seine Bauten. L. Schwann, Düsseldorf 1904, S. 407 [Abb. 647 Tonhallenstrasse 16], [Abb. 648 Tonhallenstrasse 16, Tiefparterre], [Abb. 649 Tonhallenstrasse 16, Hochparterre], [Abb. 650 Tonhallenstrasse 16, Obergeschoss] und S. 408.
- ↑ H. Ferber, Düsseldorfer Geschichtsverein (Hrsg.): Historische Wanderung durch die alte Stadt Düsseldorf. II, Verlag C. Kraus, 1889, S. 111.
- ↑ Online-Dokument PDF; 76,2 KB 1. Mai 2010: Wir ziehen um!. Vogel & am Brunnen GmbH & Co. KG. Abgerufen am 27. April 2011.
- ↑ Clemens Graf von Looz-Corswarem: Losenhausen, Joseph. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 15. Duncker & Humblot, Berlin 1987, S. 196 f (Onlinefassung)