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Stergios Kazantzidis
Stergios Kazantzidis (9. April 1937 in Profitis Ilias, Gemeinde Meniida bei Skydra, Makedonien (Nordgriechenland) - 22. Dezember 2024 in Horn, Niederösterreich) war ein griechischer Bauingenieur und Staatsbeamter.
Biografie
Stergios Kazantzidis entstammte der Pontosgriechenfamilie Kazantzidis und war der Sohn von Jorgos (Georg) Kazantzidis (1905-1952) und Kiriaki Kazantzidou, geb. Theodoridou (* 1904). Er galt im Volksschulalter als hochbegabt und konnte durch die Hilfe seiner Eltern ein Privatgymnasium besuchen. Durch den frühen Tod seines Vaters wurde er zum Halbwaisen.
Nach seiner Matura studierte Kazantzidis ab 1958 an den Technischen Universitäten Wien und Graz (Österreich) und Karlsruhe (Deutschland) mit dem Abschluss als Diplom-Ingenieur am 14. Juni 1966. In den Sommerferien verdiente er sich unter anderem als Kellner in Stockholm in Schweden. Noch während seines Studiums war Kazantzidis als Dekan in der Fakultät für Bauwesen, Abteilung für Bauingenieurwesen tätig. Nach seiner Rückkehr nach Griechenland absolvierte er den einjährigen Militärdienst. Er ehelichte seine langjährige Partnerin Melpomeni Karipi (1939-2004), mit der er zwei Töchter hatte; Kiriaki Kazantzidou, Theologin und Pianistin und Georgia Kazantzidu, Veranstalterin des Dialog im Kamptal, Gemeinderätin und Journalistin enz in Österreich.
1967, im jungen Alter von 30 Jahren, avancierte Stergios Kazantzidis aufgrund seiner qualitativ hochstehenden Ausbildung und seiner erworbenen Kenntnisse zum Direktor des Bauamtes der nordgriechischen Präfektur Kastoria. Dort verwirklichte er 1971 den bis dato fast noch unbekannten Bau einer Kläranlage. Ab 1974 betrieb das Ehepaar Kazantzidis eine Olivenplantage in der Ortschaft Platamonas, wo sie Vorreiter im Bereich des biologischen Anbaus und der Ernährung waren. Beruflich führten ihn seine Stationen unter anderem nach Edessa, Thessaloniki, wo er ebenfalls einer von zwei Direktoren des Bauamtes war. Ebenso hatte Kazantzidis die Bauaufsicht über die öffentlichen Gebäude und Infrastruktur in der Stadt und Präfektur Thessaloniki inne, einschließlich des Flughafens und der Autobahn. Kazantzidis übersetzte zwei Fachbücher aus dem deutschen in die griechische Sprache; "Umwelt - jeder kann etwas tun" und ein Werk über die Verdichtung von Beton. Nach seiner Pensionierung im Staatsdienst arbeitete er bis zu seinem 74. Lebensjahr als leitender Ingenieur bei der österreichischen Firma Alpine in Griechenland.
Stergios Kazantzidis verbrachte seinen Lebensabend mit seiner Tochter in Österreich und Griechenland.
Information
Die Daten zu dieser Biografie stammen von einer Arbeit von Georgia Kazantzidu aus dem Jahr 2021 und von Matthias Laurenz Gräff aus Gesprächen mit DI Stergios Kazantzidis.