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Primärquellen
Als Primärquellen bezeichnet man in den Geschichtswissenschaften Quellen, die direkte Informationen über historische Sachverhalte aus überwiegend zeitgenössischer Perspektive geben. Dazu gehören z.B. Berichte von unmittelbar involvierten Zeitzeugen, damalige Steuerlisten, Verwaltungsschreiben oder die Korrespondenz von am historischen Geschehen beteiligten Akteuren.
Abgrenzung zu Sekundärquellen
Als Sekundärquellen bezeichnet man dagegen meist Jahre später erstellte Texte, welche das frühere historische Geschehen basierend auf den Primärquellen interpretieren. Hierbei wird eine Quelle im Hinblick auf eine andere, ihr zugrunde liegende Primärquelle als sekundär bezeichnet.
Problematik der Abgrenzung zwischen Primär- und Sekundärquellen
Ein und dieselbe Quelle kann je nach gewähltem Untersuchungsgegenstand des Wissenschaftlers entweder Primär- oder Sekundärquelle sein. So sind die Westfälischen Friedensverträge von 1648 bei einer Studie zum Dreißigjährigen Krieg Primärquelle. Fritz Dickmanns Buch Der Westfälische Friede aus dem Jahr 1965 wäre bei dieser Studie eine Sekundärquelle. Sollte ein Forscher aber eine wissenschaftliche Arbeit mit dem Titel Die Rezeption des Westfälischen Friedens in der wissenschaftlichen Forschung von 1950 bis 1980 schreiben, dann wäre das Buch von Dickmann für ihn eine Primärquelle. [1]
Einzelnachweise
- ↑ Ernst Opgenoorth: Einführung in das Studium der Neueren Geschichte, Georg Westermann Verlag, Braunschweig, 1. Aufl., 1969, S. 22 bis 24