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Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe

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PTT (für Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe) war von 1849 bis 1998 die staatliche Behörde für den Post-, Telefonie-, Telegrafie- und Telefaxbetrieb in der Schweiz und Liechtenstein. Das nationale Telegrafennetz erreichte Ende 1852 eine Länge von 1920 Kilometern.[1] Die PTT nahmen im Zweiten Weltkrieg bezüglich des internationalen Postverkehrs eine zentrale Rolle ein, da die Schweiz neutral blieb, während sich die angrenzenden Länder im Krieg befanden. Zudem war die geografische Lage prädestiniert dafür, die Vermittlung von Kriegsgefangenenpost zu übernehmen. Im ersten Drittel des Jahres 1942 wurden insgesamt 153 mit Kriegsgefangenenpaketpost gefüllte Bahnwaggons von Basel 17 nach Deutschland abgefertigt. Gegen Kriegsende weigerten sich die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) jedoch, weiteres Rollmaterial für den Posttransport nach Deutschland zur Verfügung zu stellen; die deutsche Seite sandte die Waggons nicht zurück, wodurch über 1000 Schweizer Waggons in Deutschland verloren gingen.[2] Zudem war die PTT auch für die staatlichen Radio- und Fernsehsendungen der Schweiz und nach der Gründung der SRG 1931 bis zum Ende der 1980er-Jahre für den Unterhalt der SRG-Studios zuständig.[3] 1996 wurde Swisspost International gegründet. Die PTT war kurz vor ihrer Auflösung im Jahr 1998 der grösste Arbeitgeber der Schweiz.[3]

Andere Lexika





  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Matthias_Naeff
  2. PTT-Archiv, 197887: Kriegsgefangenenpost Zweiter Weltkrieg, Vers-057 A 0009_2
  3. 3,0 3,1 Karl Kronig: Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe (PTT). In: Historisches Lexikon der Schweiz.