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Obsidian-Hydrations-Datierung

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Die Obsidian-Hydrations-Datierung (engl. obsidian hydration dating) ist eine chemische Altersbestimmung, die auf der Dickenmessung von zeitabhängig anwachsenden Verwitterungsrinden auf Obsidian beruht. Das Verfahren ist ein Werkzeug der archäologischen und geologischen Forschung.

Bei der frisch aufgeschlagenen Oberfläche eines Obsidianstückes diffundiert Wasser in die Oberfläche. Dadurch bildet sich eine nur unter dem Mikroskop und mit polarisiertem Licht erkennbare Hydrationsschicht. Im Obsidian liegt der Wassergehalt bei 0,2 %, in der Hydrationsschicht bei Normaltemperatur und Normaldruck dagegen bei maximal 3,5 %. Die Dicke der Hydrationsschicht wächst proportional zur Wurzel aus der seit dem Aufschlagen der Oberfläche vergangenen Zeit an. Allerdings fließen in die Wachstumsrate auch noch andere Faktoren, wie die Umgebungstemperatur und der genauen chemischen Zusammensetzung ein, und müssen bei einer Datierung berücksichtigt werden. [1]

Belege

  1. Hans Mommsen: Archäometrie - Neuere naturwissenschaftliche Methoden und Erfolge in der Archäologie, B. G. Teubner, Stuttgart, 1986, Seite 283 und 284

Forschungsliteratur

- Fred Trembour und Irving Friedman: The present status of obsidian hydration dating; in W. C. Mahaney (Hrsg.): quaternary dating methods, developments in palaeontology and stratigraphy 7, Elsevier Science Publishers, Amsterdam, 1984, Seite 141-152

Internetlinks

- Obsidian-Hydrations-Datierung auf www.geodz.com