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Koutal
Koutal ist ein im Westen des Senegal, keine 80 Kilometer von der Atlantikküste gelegenes Dorf.
Kampf gegen die Wüste
In Koutal ist es den Einwohnern gelungen, im Rahmwen des Projekts „Great Green Wall“ durch Anpflanzung neuer Bäume der sich ausbreitenden Wüste entgegenzuwirken, welche ihre Lebensgrundlage bedrohte. In Koutal verschwanden, wohl auch als Folge des Klimawandels die Bäume. Lange Dürreperioden hatten seit einigen Jahren den Boden trocken und hart gemacht. Außerdem versalzte der Boden zunehmend. Dies dürfte daran gelegen haben, dass zwei Meeresarme des Atlantik weit ins Hinterland bis Koutal reichen. Bodenuntersuchungen lassen vermuten, dass Meereswasser in die unterirdischen Süßwasseradern eingedrungen ist und die Böden zunehmend versalzt, was ihre Fruchtbarkeit beeinträchtigt. Innerhalb von sechs Jahren schafften es die Frauen von Koutal (die Männer hatten dafür keine Zeit, weil sie tagsüber in einer nahegelegenen Salzfabrik oder in Dakar arbeiteten), mit technischer Beratung der senegalesischen Regierung und ausländischer Geldgeber auf 290 Hektar Fläche nackten und verkrusteten Bodens so viele Setzlinge zu pflanzen, dass auf der Fläche ein Wald (Foret de Koutal) entstand. Seit 2011 können die Bewohner von Koutal hier wieder Holz schlagen, das sie auf den Märkten der Umgebung verkaufen. Daneben bauen sie natürlich weiter Hirse und Gemüse an. Zudem ist die Produktion von Nahrungsmitteln, und damit auch ihr Einkommen erheblich gestiegen.[1]
Weblinks
- La Revue Canadienne de Géographie Tropicale, 15 août 2021, pp. 21-25
- Neue Chance für extreme Gebiete, Bericht vom ORF am 23. November 2011
Andere Lexika
- ↑ Mark Hertsgaard: Bäume für die Wüste, in Atlas der Globalisierung - Die Welt von morgen, taz Verlags- und Vertriebs GmbH, Berlin, 2011, Seite 144 und 145