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K.D.St.V. Alania Bonn
| Wappen | Zirkel |
|---|---|
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen |
| Universität: | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn sowie alle weiteren Bonner Hochschulen |
| Verband: | CV |
| Eintritt in CV: | 1910 |
| Kürzel: | AlBo |
| Amtl. Nummer im CV: | 51 |
| Farben: | blau-gold-weiß |
| Wahlspruch | Einig und Treu! |
| Website: | www.alania-bonn.de/ |
Die katholische deutsche Studentenverbindung Alania Bonn ist eine 1905 in Bonn gegründete, farbentragende, nicht schlagende Studentenverbindung. Alania Bonn ist im Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen (CV) mit der amtlichen Nummer 51. Die Farben der Alania sind blau-gold-weiß, die Fuchsenfarben blau-gold.
Geschichte
Die Unitas Alania Bonn wurde 1905 als Tochterverbindung der W.K.St.V. Unitas-Salia Bonn gegründet. Als Gründungsdatum gilt der 1.3.1905. Nach Streitigkeiten um das Farbentragen mit dem Unitas Verband trat Alania 1908 aus diesem aus um 2 Jahre später in den CV einzutreten. Während des ersten Weltkrieges ruhte der Verbindungsbetrieb weitestgehend, wobei 28 Alanen diesem zum Opfer fielen. Im Jahr 1918 wurde ein neues Haus in der Weberstrasse 23 erworben, das mit Unterbrechung bis heute der Sitz der Verbindung ist. Während der Besatzung des Rheinlandes, im Zuge dessen das gerade erst erworbene Haus der Alania beschlagnahmt wurde, kam es zu einigen gewalttätigen Zusammenstößen zwischen Alanen und den Besatzungsmächten. Diese Auseinandersetzungen zogen unter anderem ein Farbenverbot nach sich, weswegen Bonner Alanen in der Folgezeit eine gelbe Nelke im Revers trugen. 1926 kam das Haus in der Weberstraße wieder in den Besitz der Alania, in folge dessen blühte das Verbindungsleben der Alania erneut auf, was dazu führte, dass 1927 zusammen mit der K.D.St.V. Bavaria Bonn die Tochterverbindung K.D.St.V. Borusso-Westfalia Bonn gegründet wurde. Nach der Machtergreifung Adolf Hitlers gab es viele Diskussionen um die Aufrechterhaltung des Verbindungsbetriebes. Trotz zahlreicher Repressalien bestand die Verbindung bis 1936. Später im Jahr 1940 wurde eine Untergrundverbindung Conrübia (später Coronia) zusammen mit Mitgliedern der K.D.St.V. Novesia Bonn gegründet. Kurz nach Ende des 2. Weltkrieges wurde 1946 der Verbindungsbetrieb wieder aufgenommen. Nachdem das Haus in der Weberstrasse kurz vor der Enteignung noch verkauft wurde und die Alanen ab 1952 vorübergehend in der Arndtstrasse 5 residierten, erhielten sie 1959 ihr Haus in der Weberstrasse zurück. Im Jahr 2000 führte der Mangel an aktiven Mitgliedern zur Sistierung der Verbindung. Doch waren einige Alanen bestrebt die Verbindung erneut ins Leben zu rufen, was dann auch 2002 geschah. 2005 feierte man schließlich mit einer wieder großen Anzahl an neuen Mitgliedern das 100. Stiftungsfest. Zwei Jahre später konnte man sogar den Vorortspräsidenten des CVs stellen.
Bekannte Mitglieder
- Otto Bayer, deutscher Chemiker
- Prof. Dr. Franz Böckle, Rektor der Universität Bonn
- Egbert Bülles
- Ludwig Kaas, Vorsitzender der Zentrumspartei
- Heiner Koch, Bischof von Dresden-Meißen
- Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank AG
- Klaus Peter Rauen, ehem. Oberbürgermeister der Stadt Halle an der Saale
- Wilhelm Rombach, Oberbürgermeister der Stadt Aachen
- Matthias Wissmann, Bundesminister a.D., Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA)
Literatur
- K.D.St.V. Alania Bonn (Hrsg.): 100 Jahre Alania-Bonn. 1905-2005, Bonn, 2005
- Siegfried Schieweck-Mauk: Lexikon der CV- und ÖCV-Verbindungen, Köln, 1997
- Gesellschaft für Studentengeschichte und studentisches Brauchtum e.V. (Hrsg.): CV-Handbuch, Regensburg, 2000
Weblinks
www.alania-bonn.de http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/bonn/Weihbischof-erlebt-vitale-Kirche-article221464.html?&i=2
Quellenangabe
| Der vorhergehende Text basiert überwiegend auf dem Artikel „John_Spence“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 29. Mai. 2013 (Permanentlink) und steht unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0“. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |