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Frequenzgang (physikalische Größe)
In seiner allgemeinen Bedeutung beschreibt der Begriff Frequenzgang die Abhängigkeit einer reellen oder komplexen Kenngröße von der Frequenz.[1][2][3]
Frequenzgang in der Elektrizität und Mechanik
In der Netzwerktheorie werden physikalische Größen häufig nicht im Zeitbereich, sondern im Bildbereich der Fouriertransformation angegeben. Der Frequenzgang gibt in diesen Fällen die Abhängigkeit der physikalischen Größen von der Frequenz an.
Typische Beispiele sind die Frequenzgänge von
und die Frequenzgänge daraus abgeleiteter Größen wie
In den Beispielen sind die jeweiligen physikalischen Größen im Bildbereich der Fouriertransformation angegeben.
Dabei wird nicht notwendigerweise ein lineares Verhalten vorausgesetzt wie etwa
- der Temperatur eines elektrischen Bauteiles (z. B. Transformator, Rechenprozessor)
- dem Schlupf einer Asynchronmaschine (Heylandkreis)
In der Regelungstechnik und in der Akustik wird der Begriff Frequenzgang gelegentlich auch als Synonym zum Begriff Frequenzspektrum,[9][10] beispielsweise von Rauschsignalen[11][12][13] verwendet. Aufgrund der identischen Begriffe kann sich eine Verwechslungsgefahr zwischen dem Frequenzgang eines Eingangs- bzw. Ausgangssignals (d. h. den jeweiligen Signalspektren) und dem Frequenzgang des Übertragungssystems (d. h. der Übertragungsfunktion) ergeben.
Frequenzgang in der Signalübertragung
In Systemen zur Energie- oder Signalübertragung und in der Regelungstechnik steht der Begriff „Frequenzgang“ abkürzend für den Frequenzgang des Übertragungsfaktors des Systems im Bildbereich der Fouriertransformation. Der Übertragungsfaktor des Systems ist eine abgeleitete physikalische Größe und bezeichnet das Verhältnis von Ausgangsgröße und Eingangsgröße des Systems im Bildbereich der Fouriertransformation.
Einzelnachweise
- ↑ Kurt Magnus, Karl Popp: Schwingungen - Eine Einführung in die physikalischen Grundlagen und die theoretische Behandlung von Schwingungsproblemen. Teubner, ISBN 3-519-52301-9, S. 30 (online)
- ↑ Hansjürgen Bausch, Jürgen Steffen: Elektrotechnik - Grundlagen. Teubner, ISBN 3-519-46820-4, S. 214 (online)
- ↑ Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG: Die Brockhaus Enzyklopädie-Online, Eintrag abgerufen am 22. Juni 2010. Der einleitende Text definiert den Begriff Frequenzgang folgendermaßen: Physik, Technik: allgemein der Verlauf einer physikalischen Größe als Funktion der Frequenz (der Kreisfrequenz ω), auch Bezeichnung für diese Funktion selbst; im engeren Sinn Bezeichnung für eine komplexe Funktion, die das Zeitverhalten zeitinvarianter linearer Übertragungsglieder der Nachrichten- oder Regelungstechnik kennzeichnet; Internet-Link
- ↑ Wolf-Ewald Büttner: Grundlagen der Elektrotechnik 2. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2005, ISBN 9783486272963, S. 113 (online).
- ↑ Rainer Ose: Elektrotechnik für Ingenieure: Bauelemente und Grundschaltungen mit PSpice. Hanser Verlag, 2006, ISBN 9783446406780, S. 146 (online).
- ↑ Michael Möser: Messtechnik der Akustik. Springer, 2007, ISBN 9783540680864, S. 293.
- ↑ Rainer Ose: Elektrotechnik für Ingenieure: Bauelemente und Grundschaltungen mit PSpice. Hanser Verlag, 2006, ISBN 9783446406780, S. 151.
- ↑ Martin Werner: Signale und Systeme. Vieweg+Teubner Verlag, 2005, ISBN 9783528139292, S. 155.
- ↑ K. Reinschnke: Lineare Regelungs- und Steuerungstheorie, Springer-Verlag, S. 44
- ↑ A. Friesecke: Die Audio-Enzyklopädie: Ein Nachschlagwerk für Tontechniker, K. G. Saur-Verlag, ISBN 978-3-598-11774-9, S. 137
- ↑ R. Allmann, Arnt Kern: Röntgenpulverdiffraktometrie: Rechnergestützte Auswertung, Phasenanalyse und Strukturbestimmung, Springer-Verlag, ISBN 3-540-43967-6, S. 135
- ↑ Michael Möser: Messtechnik der Akustik, Springer-Verlag, ISBN 987-3-540-68086-4, S. 124ff
- ↑ W. Jakoby: Automatisierungstechnik - Algorithmen und Programme, Springer-Verlag, ISBN 3-540-60371-9, S. 193
Andere Lexika
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- Erster Autor: Michael Lenz angelegt am 03.05.2010 um 01:31, weitere Autoren: Cepheiden, J. Berger Zittau, Wikidienst, HAL Neuntausend