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Fertighaus
Wer ein Haus bauen möchte, steht vor der Entscheidung, konventionell, das heißt Stein auf Stein nach individuellem Architektenplan, oder aber ein Fertighaus zu bauen. Die Betonung bei letzterem liegt durchaus auf "bauen", denn von der Stange ist ein solches Haus keineswegs: Der Bauherr kann großen Einfluss auf Typ, Ausstattung und Ausgestaltung nehmen.
Fertighaus Varianten
Zahlreiche überregional oder regional vertretene Firmen garantieren, dass jedermann "seine" Hausvariante finden und gestalten kann. Die Angebotspalette reicht von kleinen Einfamilienhäusern mit Zelt- oder Walmdächern über Bungalows und Fachwerkbauten bis hin zu Luxusanwesen mit Türmen und Swimmingpools. Auch Mehrfamilienhäuser oder Häuser mit Einliegerwohnungen sind erhältlich. Setzen die überregionalen Anbieter mehr auf ein zeitloses Ambiente, so bieten die regionalen Firmen auch ortstypische Hausvarianten an; zum Beispiel in Bayern so genannte Alpenhäuser oder in Norddeutschland Klinkerbauten mit Reetdach.
Herstellung
Ist der Haustyp bestimmt und das Musterhaus besichtigt, erfolgt im Herstellerwerk die so genannte Bemusterung. Dabei werden Fußböden (Fliesen, Parkett, Laminat, Teppichböden) und Tapeten, Türen und Fenster, Steckdosen und Sanitärausstattung und vieles mehr ausgewählt. Jede Auswahl, die über die Standard-Ausstattung hinausgeht, wird zusätzlich berechnet, und jedes Detail im Bemusterungsplan festgehalten. (Fast) alle Sonderwünsche lassen sich realisieren; Marmorfußböden oder ein zusätzlicher Erker mit aufgesetztem Balkon haben allerdings ihren Preis. Nach der Produktion im Werk, werden die Hausteile mit schweren LKWs zur Baustelle transportiert und dort mit einem Kran auf die vorhandene Bodenplatte aufgestellt, verschraubt und abgedichtet. Das Haus „steht“ innerhalb von zwei Tagen, aber bezugsfertig ist es noch lange nicht. Denn der Innenausbau erfolgt zum großen Teil konventionell. Nachdem der eingebrachte Estrich getrocknet ist, wird gefliest und tapeziert, Fußböden werden verlegt, Innentüren und Treppen eingebaut. Die Heizungsanlage wird installiert, die Strom- und Wasserleitungen werden mit dem öffentlichen Netz verbunden.
Eigenleistungen
Ein Bauleiter der Herstellerfirma achtet vor Ort auf den reibungslosen Ablauf des Innenausbaus und kontrolliert zugleich die Qualität der Handwerkerleistungen. Nach etwa drei Monaten wird das Haus in der Regel schlüsselfertig übergeben. Bei der Hausübernahme festgestellte Mängel werden im Übergabe-Protokoll festgehalten und auf Kosten der Herstellerfirma nachgebessert. Preismindernd wirkt es sich aus, wenn Gewerke ausgeklammert werden, zum Beispiel Malerarbeiten oder Fliesenlegerarbeiten. Doch das sollten nur Bauherren ins Auge fassen, die handwerklich sehr geschickt sind, denn Garantieleistungen entfallen.
Anträge
In der Zeit zwischen Auftragserteilung und Baubeginn vor Ort müssen die entsprechenden Genehmigungen bei der Kommune sowie die Anträge bei den Energieversorgern gestellt werden, damit am Schluss alles termingerecht passt. Dafür ist nicht die Baufirma zuständig, sondern der Bauherr.
Herausforderungen bei Fertighäusern
An der Fertigbauweise wird heutzutage noch von verschiedenen Stellen Kritik geübt. Ein Kritikpunkt an Fertighäusern ist ihr einheitliches Erscheinungsbild, da gerade bei privaten Bauten oftmals Individualität gewünscht wird. Bei Großbauten tritt dieses Problem dagegen eher selten auf. Bei Fertigbauten sind zudem Fehler weniger spontan lösbar als bei traditionellen Bauprojekten, da die Einzelkomponenten genau zusammenpassen müssen. Gibt es Fehler in der Herstellung, kann es zu größeren Verzögerungen kommen. Auch Baunormen sind noch nicht immer auf die Fertigbauweise angepasst.