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Ethischer Intuitionismus

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Nach Robert Audi ist in der heutigen Epistemologie der Moral „moralischer Intuitionismus“ ein Sammelbegriff für Positionen, die – anders als Utilitarismus und deontologische Ethik wie diejenige Kants – in folgenden theoretischen Verpflichtungen übereinkommen:[1]

  • Es gibt irreduzibel mehrere Prinzipien der Moral. (Dagegen werden in verbreiteten Ausarbeitungen utilitaristischer und deontologischer Ethik, insb. in der kantischen Ethik nur ein oder wenige Moralprinzipien angenommen, aus welchen andere moralische Wahrheiten herleitbar bzw. auf welche diese geltungslogisch zurückführbar sein sollen.)
  • Jedes der Moralprinzipien bezieht sich auf einen natürlichen Grund, der eine prima facie Pflicht impliziert.
  • Diese Moralprinzipien sind intuitiv wissbar, werden also nicht etwa nur durch Schlussfolgerungen (inferentiell) erfasst.

Einzelnachweise

  1. So die Charakterisierung von Robert Audi: Moral Knowledge and Ethical Pluralism, in: John Greco / Ernest Sosa (Hgg.): The Blackwell Guide to Epistemology, Oxford: Blackwell 1999, 271-302. Vgl. allgemein auch Ders.: The Good in the Right: A Theory of Intuition and Intrinsic Value, Princeton University Press, Princeton – Oxford 2004 (Paperback 2005), ISBN 978-0-691-12388-2.

Andere Lexika

Wikipedia kennt dieses Lemma (Ethischer Intuitionismus) vermutlich nicht.

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