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Erdloch

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Von Menschen gegrabenes Erdloch

Ein Erdloch ist eine Vertiefung im Erdboden, die auf natürliche Weise oder durch menschliches Herbeiführen entstanden ist. Die Unterspülung mit Wasser kann so z.B. eine natürliche Ursache für das Entstehen von Erdlöchern sein. Erdlöcher hatten, und haben immer noch, in verschiedenen Kulturen sehr unterschiedliche Bedeutungen.

Erdlöcher als Behausung

Zur ursprünglichen Verwendung gehört der Schutz vor Witterung, wie Kälte und Hitze, und als einfache Unterkunft.[1] Den in der Slowakei lebenden Roma dienten Erdlöcher bis zum 2. Weltkrieg als Behausung.[2] Die Ostslaven nutzten, mangels Baumaterials, mit Stämmen und Zweigen überdachte Erdlöcher als Behausung, genannt chata.[3]

Saddam Hussein wurde bei seiner Festnahme aus einem befestigtem Versteck befreit, dass umgangssprachlich und in den Medien als Erdloch bezeichnet wird. Auch Jürgen Wagner, der als Waldmensch bekannt gewordene Öff Öff, lebt in einem Erdloch.[4]

Sonstige Verwendung

Die Urform des Kotatsu, eine japanische Heizung, bestand im wesentlichen aus einem Erdloch in dem Wärme erzeugt wurde.

Religiöse Bedeutung haben Erdlöcher für die Rona, ein Bergvolk in Orissas, die Erdlöcher für ihre Heiratsrituale nutzen.[5]

Erdlöcher werden in einigen Kulturen auch zur Zubereitung von Nahrungsmitteln verwendet. [6] Hawaiische Speisen für ein Luau werden beispielsweise zubereitet, indem die Zutaten mehrere Stunden lang in einem (mit Erde bedeckten) Erdloch gegart werden.[7]

Mit einer Tierhaut überspannt, wird ein Erdloch als afrikanisches Musikinstrument, dem earth-bow, genutzt.[8]

Weiterhin sind Erdlöcher die Grundform von militärischen Erdbefestigungen, auch Schützenloch genannt, die entweder künstlich angelegt oder durch Detonation von zum Beispiel Granaten entstehen können.

Erdlöcher in der Tierwelt

Feldhasen suchen in einem als Sasse bezeichneten Erdloch Deckung.


Einzelnachweise

  1. Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 20. Leipzig 1909
  2. Roma in der Tschechischen Republik
  3. Robert Bideleux. Siedlungsformen der Ostslawen. Online abgerufen von [1]
  4. Rainer Fromm: Aussteiger Öff Öff in der Kritik. Manuskript eines Beitrages der Sendung extra vom 16. Juni 2009
  5. Tina Otten. 2006. Heilung durch Rituale: vom Umgang mit Krankheit bei den Rona im Hochland Orissas. LIT Verlag. Berlin
  6. Falkson, Rüdiger (2005): Braten im Erdloch auf spiegel.de
  7. Gerti Zell, Wilfried Zell. 2005. Jenseits Von Tahiti. Books on Demand GmbH
  8. Was ist Skiffle?



Init-Quelle

Entnommen aus der:

Erster Autor: Abendstrom angelegt am 16.10.2004 um 07:24,
Alle Autoren: NPunkt, Simplicius, Arcy, Prüm, SteMicha, WerWil, Mike aus dem Bayerwald, Lambada, Hunter S. Thompson, Hubertl, Martin Bahmann, 87.184.72.155, Robb, L&K-Bot, Thomas Tunsch, RobertLechner, Philipendula, MasterDuke, STBR, 85.176.133.210, Cottbus, Gnu1742, 82.83.71.35, Wst, Jörg Knappen, Marcus Cyron, PartnerSweeny, -jha-, Winona Ryder, BWBot, 192,168,0,1, DaB., Babylon Inc, Hafenbar, Rainer Zenz, Abendstrom


Andere Lexika

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