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Antifibrinolytika

Antifibrinolytika (syn. Plasminhemmer) sind Arzneimittel, welche bestimmte Arten von Blutungen verhindern können. Ihre Wirkung besteht darin, daß sie das Plasmin, welches Fibrin spaltet, direkt oder indirekt hemmen und dadurch lokale oder generalisierte Blutungen verhindern.
Körpereigene Antifibrinolytika sind die Antiplasmine (Antifibrinolysine), die die fibrino- bzw. proteolytische Wirkung des Plasmins hemmen.
Bekannte Wirkstoffe von Plasminhemmern bzw. Antifibrinolytika sind die körperfremden Aminosäuren ε-Aminocapronsäure (EACA), Tranexamsäure (AMCHA, als Cyklokapron® im Handel), 4-Aminomethylbenzoesäure (PAMBA) und der Plasminhemmer Aprotinin (als Trasylol® im Handel), der viele Proteinasen (Proteasen), wie z. B. Trypsin, Chymotrypsin, Kallikrein (Bradykinin, Kallikrein-Kinin-System), Plasmin und Plasminogen-Aktivatoren inhibiert.
Eine Anwendung von Antifibrinolytika erfolgt beispielsweise bei Herzoperationen.
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Als Folge des Abbruchs der kanadischen BART-Studie[1] sprach die US Food and Drug Administration (FDA) eine Warnung aus, worauf der Hersteller den Vertrieb von Apronitin weltweit einstellte. Als Antifibrinolytika stehen seitdem nur noch ε-Aminocapronsäure und Tranexamsäure zur Verfügung. Eine Studie zur Wirkung und Nebenwirkung von Tranexamsäure und Aprotinin bei Operationen mit der Herz-Lungen-Maschine bei 1200 konsekutiven Erwachsenen und 200 pädiatrischen Patienten unter 20 kg Körpergewicht steht zur Verfügung.[2]
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Bibliographie
- ↑ Blood Conservation Using Antifibrinolytics in a Randomized Trial, Fergusson DA et aI.: A comparison of aprotinin and lysine analogues in high-risk cardiac surgery. N Engl J Med. 2008 May 29;358(22):2319-31
- ↑ [1]
- ↑ Meta-analysis comparing the effectiveness and adverse outcomes of antifibrinolytic agents in cardiac surgery. Circulation 115(22):2801-13 (2007) PMID 17533182
- ↑ Antifibrinolytics in liver surgery Ind. J. Anaesth. 54:489-495(2010)