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Geldmenge
Unter Geldmenge versteht man allgemein den gesamten Geldbestand einer Volkswirtschaft, der sich in Verfügung und Besitz der Nichtbanken befindet.
Es existieren aber im Detail auch noch Teilmengen, die nur im Interbank-Handel (Handel zwischen den Banken) eine Rolle spielen. Auch Bargeld zum Beispiel aus den Banktresoren gelangt erst in die primäre Geldmenge, wenn es vom Bankkonto abgehoben wird. Im Gegenzug wird durch das Abbuchen vom Konto das sogenannte Buchgeld - auch Giralgeld genannt - verringert und erst wieder erhöht, wenn Bargeld eingezahlt wird.
Die Idealwelt der Ökonomen (hier John Maynard Keynes) sieht im Rahmen dieses Wirtschaftskreislaufs ein gesamtwirtschaftliches Gleichgewicht zwischen Sparen und Investieren (Gleichung S = I). Rein theoretisch kann das auf makroökonomischer Ebene so gesehen werden: Es ist ein permanenter Kreislauf von Bankeinlagen und Bankabzügen aus der alltäglichen Wirtschaftstätigkeit, der sich übers Ganze in einem Gleichgewicht befinden muss (es ergibt sich daraus auch die Ableitung des Volkseinkommens aus dem gem. Theorie gleich großen Bruttoinlandsprodukt). Vorausgesetzt ist - bereits hier abstrahierend - eine reine Binnenwirtschaft ohne Außenhandel. Wird das Ganze etwa detaillierter und näher an der Empirie betrachtet, erschließt sich, dass es doch nicht stimmen kann: Die Motive von Verbrauchern/Konsumentinnen in einer Volkswirtschaft, die entscheiden wie viel sie von ihrem Einkommen konsumieren und wie viel sie sparen (S) wollen, haben wenig Gemeinsamkeit mit den Motiven der Unternehmer/innen, wie viel sie investieren (I) wollen.[1] S und I können sich von daher also nie völlig im Gleichgewicht befinden, es könnte höchstens von einer gewissen Annäherung an ein Gleichgewicht gesprochen werden.
Einzelnachweise
- ↑ H. G. Schachtschabel: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
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