PlusPedia wird derzeit technisch modernisiert. Aktuell laufen Wartungsarbeiten. Für etwaige Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung; es sind aber alle Artikel zugänglich und Sie können PlusPedia genauso nutzen wie immer.
Neue User bitte dringend diese Hinweise lesen:
Anmeldung - E-Mail-Adresse Neue Benutzer benötigen ab sofort eine gültige Email-Adresse. Wenn keine Email ankommt, meldet Euch bitte unter NewU25@PlusPedia.de.
Hinweis zur Passwortsicherheit:
Bitte nutzen Sie Ihr PlusPedia-Passwort nur bei PlusPedia.
Wenn Sie Ihr PlusPedia-Passwort andernorts nutzen, ändern Sie es bitte DORT bis unsere Modernisierung abgeschlossen ist.
Überall wo es sensibel, sollte man generell immer unterschiedliche Passworte verwenden! Das gilt hier und im gesamten Internet.
Aus Gründen der Sicherheit (PlusPedia hatte bis 24.07.2025 kein SSL | https://)
Bei PlusPedia sind Sie sicher: – Wir verarbeiten keine personenbezogenen Daten, erlauben umfassend anonyme Mitarbeit und erfüllen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vollumfänglich. Es haftet der Vorsitzende des Trägervereins.
PlusPedia blüht wieder auf als freundliches deutsches Lexikon.
Wir haben auf die neue Version 1.43.3 aktualisiert.
Wir haben SSL aktiviert.
Hier geht es zu den aktuellen Aktuelle Ereignissen
Audio-Visions
Das 1980 erschienene Audio-Visions ist das siebte Studioalbum der US-amerikanischen Rockband Kansas.
Hintergrund
Kansas hatte sich mit ihren fünf seit 1974 erschienenen Studioalben als Band etabliert die komplexen Progressive Rock mit eingängigem Hardrock mit gefälligen mehrstimmigen Gesang im US-amerikanischen Stil verbindet. Als Höhepunkte dieser Phase gelten die Alben Left Ouverture und Point of Know Return. Mit den Songs Carry on my wayward Son und Dust in the Wind gelangte die Band auch in die Charts. Mit dem 1979 erschienenen Monolith setzte man bei nachlassenden Verkaufszahlen auf kürzere und einfacher aufgebaute Songstrukturen. 1980 erschien dann Audio-Visions mit dem man musikalisch in Richtung Adult Orientated Rock (AOR) ging.
Das Album
Audio-Visions war bis zur Reunion im Jahr 2002 das letzte Album der Band in Originalbesetzung: Steve Walsh an Keyboards, Vibraphon, Percussion sowie Lead- und Backing-Vocals, Kerry Livgren an Gitarren, Keyboards Percussion und Backing-Vocals, Robby Steinhardt an Violine und Viola sowie Lead- und Backing-Vocals, Rich Williams an Gitarren, Percussion und Backing-Vocals, der Bassist Dave Hope der auch Backing-Vocals beisteuerte sowie der Schlagzeuger Phil Ehart, der auch an Percussion und Backing-Vocals beteiligt war.
Audio-Visions wurde von der Musikkritik überwiegend negativ bewertet. Das Magazin Rolling Stone bezeichnete das Album als "the musically overwrought and lyrically fatuous product of a collective hubris gone haywire". [1] Viele Kritiker konnten sich anscheinend nicht mit der neuen, kommerzielleren Ausrichtung der Band abfinden. So schrieb William Ruhlman auf Allmusic, dass "nothing here matched the music from the group's late-'70s heyday". Bei Prog Rock-Fans wie den Babyblauen Seiten kommt Audio-Visions verständlicherweise auch nicht gut weg: So schreibt Gunnar Claußen:
- "Die erste Hälfte des Albums kombiniert die Begriffe "eingängig" und "simpel" auf genau die Art und Weise, dass dabei "penetrant" herauskommt. Hinzu kommen das latent peinliche Moment einiger Stücke und die im Vergleich zu früher so wenig differenzierten Arrangements. Kansas stürzen hier also wie eingangs geschildert in den Abgrund, aber sie machen auch heute noch weiter." [2]
Diese Urteile sind aus heutiger Sicht nicht gerechtfertigt. Wenn man Audio-Visions als AOR-Produkt betrachtet und annimmt, muss man feststellen, dass die meisten Songs handwerklich sehr gut gemachte AOR-Titel sind, die sich vor der Musik von Größen des Genres wie Journey, Toto, Foreigner, Asia oder Survivor nicht verstecken müssen:
Der Opener Relentless überzeugt mit einer Mischung aus harten Gitarren-Riffs, einer ruhigen vom Klavier begleiteten Strophe zu Anfang, mehrstimmigen Refrains und einem kurzen Gitarrensolo. Der Midtempo-Song Anything for You wird durch hämmernde Klavierakkorde geprägt, wie man sie von Foreigners Titel Cold as Ice oder auch von Songs der Band Toto kennt. Die Halbballade Hold on ist die Hit-Single des Albums und schaffte es bis auf Platz 40 der Charts. Sie besticht durch ruhige Strophen und einen mehrstimmigen Refrain den man nicht mehr aus den Gehörgängen raus bekommt. == Audio und Video