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Stamm Efraim (Kryobob)

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Der Stamm Efraim (hebräisch מְנַשֶּׁה), einer der Zwölf Stämme Israels, wurde nach dem Stammvater Efraim benannt. Efraim soll der erstgeborene Sohn von Josef gewesen sein. Josef war nach den biblischen Quellen ein Nachfahre von Issak, dem Stammvater der Zwölf Stämme Israels. Der Bruder von Efraim soll zudem nach den biblischen Quellen der Bruder von Manasse gewesen sein.

--> siehe Jüdische Namenskodierung

Der Stamm Efraim

Efraim (hebräisch אֶפְרַיִם, auch Ephraim) ist der jüngere der beiden Söhne Josefs, also ein Enkel von Jakob, dem Stammvater der Israeliten in der Bibel (Gen 46,20 EU). Ephraim wird in Ägypten geboren: Seine Mutter ist die Ägypterin Asenat, deren Vater Potifera dort ein Priester war. Sein Bruder heißt Manasse. Ephraim erhält – wie viele Namen – in der Bibel eine Deutung: „Denn Gott hat mich wachsen lassen im Land meines Elends“, soll Josef bei seiner Geburt gesagt haben (Gen 41,52 EU). Ephraim bedeutet – aus dem Hebräischen – wörtlich etwa „doppelt fruchtbar“.

Der Name wurde später Synonym für ein Siedlungsgebiet der Hebräer in Kanaan, das von den Angehörigen des von Ephraim begründeten Volksstammes, einem der Zwölf Stämme Israels, bevölkert wurde. Die Zwölf Stämme Israels erscheinen biblisch als Nachkommen der zwölf Söhne Jakob-Israels. Tatsächlich wird der Stamm Joseph in zwei Teile geteilt, nachdem Jakob kurz vor seinem Tod die beiden Söhne von Joseph und Asenat, Ephraim und Manasse, die vor seiner Ankunft in Ägypten geboren waren, als seine Nachkommen adoptiert. Das Siedlungsgebiet Ephraims gehörte zum Nordreich Israel, das sich um 925 v. Chr. vom Südreich Juda trennte. Manchmal wird Ephraim in der Bibel daher auch als Kurzname für die zehn Nordstämme Israels während der Zeit der Aufteilung in ein Nord- und Südreich verwendet (so z. B. oft im Buch Hosea Hos 6,4 EU).[1]

Das Wappen des Stammes Efraim

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Wappen der Stadt Güstrow (12-er Symbolik)
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Güstrow und der Kanton Uri mit Altdorf und Attinghausen (12-er Symbolik)
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Verortung des Stammes Efraim in Europa und den USA

Das Wappen des Stammes Efraim ist der Stier.

Der Stamm Efraim in Europa und den USA

Der Stamm Efraim in Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern)

Güstrow ist mit rund 30.500 Einwohnern die siebtgrößte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns und Kreisstadt des Landkreises Rostock. Die Stadt ist als historische Residenzstadt bekannt für sein Schloss, seine gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und seinen Dom mit dem Schwebenden Engel. 1219 wurde am Standort des jetzigen Schlosses inmitten sumpfiger Wiesen die wendische Burg Güstrowe erbaut und 1236 die Domschule Güstrow begründete. Sie ist eine der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum. Das Wappen von Güstrow hat eine 12-er Symbolik. Des Weiteren hat das Wappen des Freistaates Mecklenburg-Strelitz (1918–1933) noch das Wappen der heutigen Schweizer Nationalflagge.

Der Stamm Efraim im Kanton Uri (Schweiz)

Die Recherche zeigte, dass neben Güstrow nur noch der Kanton Uri in der Schweiz den Ochsen als Symbol im Wappen trägt. Des Weiteren zeigte sich, dass von 20 Gemeinden zwei Gemeinden eine eindeutige 12-er Symbolik im Wappen haben. Dieses sind die Altdorf und Attinghausen im Kanton Uri.

Das Tal Uri wurde 853 von Ludwig dem Deutschen der von ihm gestifteten Fraumünsterabtei zu Zürich geschenkt. Dadurch gelangte Uri unter die Gewalt der Reichsvogtei von Zürich (siehe Adelsgeschlechtes Montforter in Zürich. Nach dem Aussterben der Zähringer, welche dieselbe besessen hatten (1218), verlieh Friedrich II. die hoheitlichen Rechte über Uri den Habsburgern; aber schon 1231 erwirkten sich die Urner von seinem Sohn König Heinrich VII. die Reichsunmittelbarkeit, welche ihnen 1274 auch von Rudolf von Habsburg bestätigt wurde. Dennoch fühlten sich die Urner von den Habsburgern bedroht und schlossen mit Schwyz und Unterwalden das ewige Bündnis vom 1. August 1291. 1309 empfing Uri die Bestätigung seiner Reichsfreiheit. In der Folge half Uri, den Sieg bei Morgarten zu erkämpfen. In dieser Zeit spielt die Sage von Wilhelm Tell.

Der Name des heutigen Kantons Uri ist in seiner lateinischen Gestalt seit dem 8./9. Jahrhundert belegt; die älteste erhaltene Original-Urkunde stammt aus dem Jahre 853. Ab dem 13. Jahrhundert ist die Form Ure(n) belegt, die bald auch in deutschsprachigen Urkunden erscheint. Der Name, der zunächst für die Gegend um Altdorf gilt, mag auf eine Ableitung zu lat. ora/orum ‹Rand› oder zur indogermanischen Wurzel u̯er ‹Wasser, Regen, Fluss› mit einem n-haltigen Suffix zurückgehen.[2]

Der Stamm Efraim in der USA (Tell City)

Des Weiteren gründeten evangelische Lindauers, die getaufte Juden waren und aus dem Kanton Schwyz (Schweiz) stammten, die Stadt Tell City[3] am Ohio Fluss in Indiana.[4][5]

Somit sollte es naheliegend sein, dass die Stadt Tell City von Nachfahren von Efraim gegründet wurde (Ist nicht zu validieren).

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Wikipedia: Ephraim (Stamm)[1], textliche Übernahme
  2. Wikipedia: Geschichte des Kantons Uri [2], textliche Übernahme
  3. Leitet sich von Wilhelm Tell ab
  4. Das Projekt Mariah Hill (Indiana) diente dazu den Familiennamen Lindauer in Süsskind zu reführen[3] Dipl.-Ing. Robert Brockmann, abgerufen am 30. Mai 2017
  5. Die jüdische und kryptojüdische Familie Lindauer[4] Dipl.-Ing. Robert Brockmann, abgerufen am 30. Mai 2017