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Wiki-Immunity
Unter dem Anglizismus Wiki-Immunity versteht man die Tatsache, dass deutsche Gerichte die Wikimedia Foundation von der Störerhaftung für das Lexikon Wikipedia praktisch befreit haben. Wikipedia ist somit faktisch zum rechtfreien Raum in Deutschland geworden, wodurch sich die hohe Zahl von Wikipedia-Opfern erklärt, die sich u.a. an eine Wikipedia-Opfer Meldestelle melden können.
Hintergrund
Die Wikimedia Foundation Deutschland mit Sitz in Berlin ist der Geldeintreiber für den Betrieb der deutschsprachigen Wikipedia, haftet jedoch nicht für deren Inhalte. Diese hoch problematische Konstellation ergibt sich unter anderem aus Urteilen der Landgerichte Köln und Hamburg.[1][2] Das Lexikon Wikipedia selbst hat keine eigene Rechtsform, so dass man auch dieses juristisch nicht belangen kann. Allenfalls einzelne Benutzer wären theoretisch mit einer Anzeige gegen Unbekannt anzugehen, jedoch gibt es keinen einzigen dokumentierten Fall, in dem dies erfolgreich gewesen wäre.
Konsequenzen
Die sich daraus ergebenden Folgen sind weitreichend. Die Autoren bei Wikipedia, sogar die Administratoren und höchstrangigen internen Aufseher ("Oversight", derer es fünf in Deutschland gibt), sind praktisch rechtlich immun bei ihrem Tun. Dies ist zahlreichen Autoren bekannt, wodurch keine Scheu besteht, Wikipedia unter dem Schutz der Wiki-Immunity für Zwecke zu nutzen, die nicht im Sinne der Erfinder des Projektes waren. Es gibt eine rasant steigende Anzahl von Wikipedia-Opfern, die diesem Treiben hilflos ausgeliefert sind. Ein solches Beispiel von vielen ist der bekannte Professor Harald Walach.
Abhilfe und Gegenwehr
Die Presse hat den kuriosen Zustand bisher nicht aufgearbeitet, dass Deutschlands mächtigste Wissensquelle sich in einem rechtsfreien Raum bewegt und von Interessengruppen in Beschlag genommen wurde. Jede Form der juristischen Gegenwehr scheint aufgrund der aktuellen Rechtsprechung zwecklos. Allerdings könnten künftige Urteile diese Rechtsinterpretation durchaus verändern, was dann ggf. zu einer Klagewelle gegen die seither angefallenen Rechtsbrüche (u.a. Falschbehauptungen, üble Nachrede, etc.) führen kann. Das Projekt Wiki-Watch beschäftigt sich ebenfalls intensiv mit diesem Thema und gibt Betroffenen Rat.
Sonstige Besonderheiten
Die deutschsprachige Wikipedia ist die einzige mit festen hierarchischen Strukturen und Führungsposten (z. B. Sichter, Administratoren, Oversight). Die amerikanische Wikipedia kennt dieses System in dieser Weise nicht. Die deutschen Führungspersonen werden zudem nicht demokratisch gewählt, sondern durch Akklamation ("Sieger ist, wer die meisten lautstarken Freunde hat") bestimmt. Die deutschsprachige Wikipedia ist somit in keiner Form eine Demokratie, sondern hat die Strukturen einer Oligarchie. Dies lud und lädt weltanschauliche Interessengruppen geradezu ein, sich dieses mächtigsten Werkzeugs der Massenkommunikation zu bemächtigen und jeden zu vergraulen oder anzugreifen, der dies unterbinden möchte.
Rechtliche Vorsorge
Gegenwärtig ist ein juristisches Vorgehen gegen Wikipedia in Deutschland wegen unlauteren Inhalten aufgrund der Wiki-Immunity in der Regel aussichtslos. Da die Wiki-Immunity jedoch "nur" die Folge von Musterurteilen ist, empfiehlt es sich, problematische Inhalte zu sichern. Dies geht zum Beispiel über so genannte Screenshots, eine Speicherung im Webarchiv oder notfalls auch durch das Abfotogragieren und/oder Ausdrucken des betroffenen Wikipedia-Artikels. Diese Beweissicherung kann bei einer möglicherweise in der Zukunft geänderten Rechtslage hilfreich sein, die entsprechenden Autoren bzw. die Wikimedia Foundation straf- und zivilrechtlich verfolgen zu lassen.
Gegebenenfalls ist der Wikipedia-Benutzer "DerHexer" ein brauchbarer Adressat für ein juristisches Vorgehen, da er als Deutscher auf deutschem Boden globale Macht- und Durchgriffsbefignisse in der Wikipedia besitzt. Erprobt ist dieser Weg bis heute nicht. Details zu "DerHexer" in der Wikipedia Blacklist.
Zum Weiterlesen
- Eine grausame Welt, Spiegel Online am 13. November 2006 (Der Digitalvisionär Jaron Lanier über seine Zweifel an Wikipedia, den gefährlichen Glauben an die Weisheit der Massen und die mächtige Religion der Computerfreaks.) (Frühwarner Jaron Larnier im SPIEGEL 2006 - seine Befürchtungen wurden wahr)
- Katrin McClean: Kafkaeske Prozesse - Ist die Open-Source-Plattform ein Marktplatz für Gesinnungspranger geworden? Ein Erfahrungsbericht., Le Bohemien am 19. September 2015
- Wikipedia-Kritik (Wikipedia als Pranger)
- PlusPedia:
- Junge Freiheit
- Henning Hoffgaard: Gefangen in der Wiki-Falle, 24. Juni 2011 (Wikipedia: Die angeblich demokratische und neutrale Internet-Enzyklopädie ist alles andere als frei)
- Moritz Schwarz: Bis zur sozialen Lynchjustiz, 24. Juni 2011 (Wikipedia gilt als ein Segen des Internet-Zeitalters. Doch tatsächlich hat die Online-Plattform zahllose Opfer. Der Berliner Medien-Anwalt Torsten Walter vertritt Menschen, die in Wikipedia verunglimpft werden und der Macht des Netzes kaum etwas entgegenzusetzen haben.)
- Henning Lindhoff: Der Todestrieb der Wikipedia, Kopp-Verlag am 30. Oktober 2012
- Michael Brückner: Die Akte Wikipedia. Falsche Informationen und Propaganda in der Online-Enzyklopädie. Kopp-Verlag 2014, ISBN 3-86445-123-X
- Volkmar Weiss: Der Totalitätsanspruch der Gleichheitsideologie in der Wikipedia: Der exemplarische Fall Andreas Kemper alias Schwarze Feder (Ein Blick in das Milieu des geistigen Lumpenproletariats)
- Wikipedia: Ideologensturm auf das Internetlexikon, ef-magazin am 3. September 2013
- Peter Mühlbauer: Wikipedia als Neocon, Heise/Telepolis am 1. Juli 2009
- Youtube: Wikipedia - Nachschlagewerk mit Hidden Agenda?
- Selbstversuch Wikipedia: Löschen was nicht passt, Jacob Jung Blog am 27. Januar 2012
- Jonas Rest: PR bei Wikipedia: Mitarbeiter manipulieren Wikipedia, Frankfurter Rundschau am 20. September 2012