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Haltungsschaden

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Version vom 25. Mai 2016, 15:01 Uhr von Kärcher (Diskussion | Beiträge) (Gleich mehr.)
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Ein Haltungsschaden ist eine strukturell fixierte Skelettformation, die eine abnorme Körperhaltung beschreibt. Der Volksmund spricht unter anderem von "Rundrücken, "Buckel", "Krummrücken" usw. Medizinisch korrekt sind dagegen die Bezeichnungen "Skoliose", "Kyphose" oder "Schiefhals", welche die häufigsten Formen darstellen. Nur eine frühe Einleitung einer angemessenen Behandlung kann eine dauerhafte Verfestigung des Haltungsschadens vermeiden.

Die häufigsten Ursachen

Es gibt zahlreiche Haltungsschäden, von denen die folgend genannten die häufigsten sind:

Skoliose

Unter einer Skoliose versteht man eine seitliche Krümmung der Wirbelsäule. Im Normalfall ist die Wirbelsäule gerade, wenn man sie von hinten betrachtet. Seitliche Krümmungen sind stets Zals krankhaft zu werten. Ist der Zustand chronisch verfestigt, spricht man von einer Skoliose. Häufige Ursache einer Skoliose ist eine unterschiedliche Beinlänge, die dem Patienten oft nicht auffällt. Eine Skoliose kann auch angeboren sein oder durch krankhafte Wirbelveränderungen auftreten.

Kyphose

Die Kyphose wird auch "Rundrücken" genannt. Man versteht darunter eine Krümmung der Wirbelsäule im Brustbereich, Kopf und Schultern sind nach vorne geneigt. Bei Jugendlichen ist ein häufiger Grund die "Adoleszentenkyphose" ("Morbus Scheuermann" bzw. "Scheuermannsche Krankheit"). Jungen sind davon häufiger betroffen als Mädchen. Angebprene Störungen bei der Entwicklung der Wirbelkörper führen zu nach vorne abgeflachten Keilwirbeln. Die Ursache des Morbus Scheuermann am ehesten genetisch, Muskelschswäche durch Bewegungsmangel und Fehlbelastungen wirken oft verstärkend auf das Krankheitsbild.

Hohlkreuz

Hierunter verseht man eine einwärts gerichtete Krümmung der Wirbelsäule am unteren Rücken bezeichnet ("Lordose"). Das Hohlkreuz tritt oft in Kombination mit einem Rundrücken auf, was in dieser Konstelllatiomn als "Hohlrundrücken" bezeichnet wird.