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Hohenzollernbrücke (Köln)
Die Hohenzollernbrücke ist eine Rheinbrücke in Köln auf Höhe des Domes. Sie ist die meistbefahrene Brücke Europas. Am Rande sind Geh- und Radwege vorhanden.
Geschichte
Vom Jahr 1859 ermöglichte an dieser Stelle eine erste Eisenbahnbrücke, wegen der engmaschigen Gitterkonstruktion auf Kölsch Muusfall (hochdeutsch Mausefalle) genannt die Fahrt über den Rhein. Von 1907 bis 1911 wurde der heute bestehende Nachfolger errichtet. Dieser bestand ursprünglich aus zwei Eisenbahn- und einer Straßenbrücke. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde sie für nur noch zwei Eisenbahnspuren, die später um eine dritte ergänzt wurden in Stand gesetzt. 1988 bis 1991 erfuhr die Brücke eine erneute Erweiterung um zwei Gleisbreiten auf drei parallele Bögen.
Reiterstandbilder
Vier Reiterstandbilder flankieren die Brücke. Auf Deutzer Seite sind dies Standbilder der deutschen Kaiser Friedrich Wilhelm IV. und Wilhelm I.. Auf der Altstadt-Seite befinden sich die Kaiser Wilhelm II. und Friedrich II..
Liebesschlösser
Am Absperrgitter zwischen Gehweg und Eisenbahnschienen in Richtung vom Dom zur anderen Rheinseite sind circa 40.000 Liebesschlösser mit einem Gesamtgewicht von ungefähr zwei Tonnen angebracht. [1] Der Deutzer Kopf der Hohenzollernbrücke ist als offizielle Kletterwand freigegeben.
Einzelnachweise
- ↑ Willkommen in Köln!, Artikel in Mobil - Das Magazin der Bahn, Januar 2012