PlusPedia wird derzeit technisch modernisiert. Aktuell laufen Wartungsarbeiten. Für etwaige Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung; es sind aber alle Artikel zugänglich und Sie können PlusPedia genauso nutzen wie immer.
Neue User bitte dringend diese Hinweise lesen:
Anmeldung - E-Mail-Adresse Neue Benutzer benötigen ab sofort eine gültige Email-Adresse. Wenn keine Email ankommt, meldet Euch bitte unter NewU25@PlusPedia.de.
Hinweis zur Passwortsicherheit:
Bitte nutzen Sie Ihr PlusPedia-Passwort nur bei PlusPedia.
Wenn Sie Ihr PlusPedia-Passwort andernorts nutzen, ändern Sie es bitte DORT bis unsere Modernisierung abgeschlossen ist.
Überall wo es sensibel, sollte man generell immer unterschiedliche Passworte verwenden! Das gilt hier und im gesamten Internet.
Aus Gründen der Sicherheit (PlusPedia hatte bis 24.07.2025 kein SSL | https://)
Bei PlusPedia sind Sie sicher: – Wir verarbeiten keine personenbezogenen Daten, erlauben umfassend anonyme Mitarbeit und erfüllen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vollumfänglich. Es haftet der Vorsitzende des Trägervereins.
PlusPedia blüht wieder auf als freundliches deutsches Lexikon.
Wir haben auf die neue Version 1.43.3 aktualisiert.
Wir haben SSL aktiviert.
Hier geht es zu den aktuellen Aktuelle Ereignissen
Ostern (Historisch)
Ostern bzw. Osterfest ist das Fest der Auferstehung Jesu. Die deutsche Benennung O. kommt von einem altdeutschen heidnischen Feste namens Ostara. Auch die Gebräuche der Ostereier, des Osterfeuers, des Osterwassers, sowie die kirchlichen Osterspiele im Mittelalter und ebenso die Ostermärchen, womit die Geistlichen in jener Zeit von der Kanzel die Zuhörer bis zum lauten Lachen (Ostergelächter zu belustigen pflegten, scheinen auf ursprünglich heidnischen Sitten zurückzudeuten.
Geschichte
Das Osterfest ist das älteste von allen christl. Festen; es reicht mit Pfingsten, ebenso wie der Sonntag, bis in die Zeit der Apostel hinauf, und wurde schon in den ersten christl. Jahrhunderten durch besonders große Feier ausgezeichnet. O. galt als die froheste Zeit des ganzen Jahres, deshalb wurden zu O. von den christl. Kaisern die Gerichtsverhandlungen eingestellt und leichtere Verbrecher begnadigt; Sklaven wurden von ihren Herren freigclassen und Arme beschenkt. Alle Arbeit ruhte. Die Festfeier wurde eingeleitet durch die vorangehende Osterwoche (s. Karwoche), in der täglich Gottesdienste gehalten, der Gründonnerstag, Karfreitag und der Karsamstag (Osterabend, Großer Sabbat) aber als besonders wichtige Fest- und Fasttage hervorgehoben wurden. Eine höhere Wichtigkeit erhielt diese Woche noch durch die Ausnahme der Neubekehrten in die Gemeinde. Denn am Palmsonntage wurde den Katechumenen das Apostolische Symbolum übergeben, am Donnerstag legten sie es öffentlich als ihr Bekenntnis in der Kirche ab und in der nächtlichen Vigilie vor dem Ostertage wurden sie getauft. Mit dieser besonders festlichen Ostervigilie, während deren schon unter den ersten christl. Kaisern die Straßen mit Fackeln und riesigen Wachskerzen taghell erleuchtet wurden, begann überhaupt die Freuden- seier und man gab sich den Osterfreuden um so freier hin, je drückender man die Strenge des vorangegangenen Fastens empfunden hatte. In der griech. Kirche wird die Ostervigilie auch jetzt noch und zwar mit großer Pracht gefeiert; sogar der Osterkuß hat sich dort erhalten. In der röm.-kath. Kirche ist die Ostervigilie wegen der vielen dadurch veranlaßten Ausschreitungen auf den (vorhergehenden) Tag verlegt worden. Lange Zeit wurde die ganze Woche nach O. festlich begangen; seit dem 11. Jahrh, beschränkte man die eigentliche Feier auf drei, später auf zwei Tage, während die Nachfeier der Oktave in der kath. Kirche noch jetzt besteht.
Bestimmung der Zeit des Osterfestes
Die Bestimmung der Zeit des Osterfestes ist sehr wichtig, da sich alle andern beweglichen Festtage danach richten. Es gelten dabei folgende Regeln: das Osterfest wird immer an dem Sonntage gefeiert, der zunächst auf den Frühlingsvollmond folgt, also wenn dieser Vollmond selbst auf einen Sonntag fällt, an dem nächstfolgenden Sonntag. Frühlingsvollmond heißt der erste Vollmond nach der Frühlingsnachtgleiche, der frühestens 21. März, spätestens 18. April eintritt.
Diese alexandrinische Berechnungsweise ging durch Dionysius Exiguus (525) auch in die röm. Kirche über und wurde dann allmählich allgemein. Man soll damit bezweckt haben, dass das christl. Osterfest nie mit dem jüdischen auf denselben Tag des Jahres fallen könne. Allein dasselbe fiel 1805 (14. April) und 1825 (3. April) mit dem jüd. Osterfest auf denselben Tag und wird auch 1903 (12. April), 1923 (1. April), 1927 (17. April) und 1981 (19. April) mit jenem zusammenfallen.
Quelle
- Brockhaus' Konversationslexikon. F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896