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Fußballmuseum Braunschweig
Das Fußballmuseum Braunschweig erzählt die Ereignisse um die Einführung des Fußballs in Deutschland durch den Braunschweiger Gymnasial-Lehrer Konrad Koch und die Entwicklung des Fußballs in der Region Braunschweig bis in die Neuzeit. Bis zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011, unter anderem im benachbarten Wolfsburg, wird die Entwicklung des Frauen-Fußballs in Deutschland gezeigt, die vieles mit dem Kampf um die Einführung des Fußballs durch Konrad Koch gemeinsam hat.
Standort
Die vorläufigen Museumsräume befinden sich direkt im Stadtzentrum in der 1. Etage des Einkaufszentrums CityPoint. Das Fußballmuseum Braunschweig ist als aktiver Rundlauf konzipiert. Sonderschauen finden in benachbarten Einkaufszentren und Geschäften statt, zum Beispiel im Buchhandel vis-a-vis und in einer Galerie. Von dort gelangen Besucher über den Altstadtmarkt, auf dem Dreharbeiten für den Kinofilm Der ganz große Traum stattfanden, zum Martino Katharineum, an dem Konrad Koch lehrte.
Sammlung und Ausstellung
Auf über 80 Tafeln wird die Geschichte von der Einführung des Fußballs zunächst als Schulsport, dann als Vereinssport verdeutlicht. Das erste Regelwerk für Fußball in deutscher Sprache, zahlreiche Veröffentlichungen von Konrad Koch, Exponate wie Fußballschuhe von 1920, ein Ball von 1904, Zeitungsveröffentlichungen, historische Fotos, Urkunden, Plakate und Wimpel ergänzen die zusammen getragenen Informationen. Vereine aus Braunschweig und Umgebung haben aus ihren Vereinsarchiven Exponate für das Fußballmuseum Braunschweig zur Verfügung gestellt. Große Teile der Ausstellung stammen aus dem Fundus des Sporthistorikers Kurt Hoffmeister und den Sportjournalisten Alex Leppert (Buch: Ein roter Löwe auf der Brust) und Frank Kornath. Exponate stellte auch das Staatstheater Braunschweig aus dem Musical mit der Jazzkantine Unser Eintracht und Uwe Flake aus der Brunsviga-Fussball-Revue bereit. Zu sehen ist auch ein Original-Modell des „Weltmeisterzuges“ von 1954, mit dem die Nationalmannschaft durch Deutschland fuhr und der nun im Braunschweiger Lokpark seine letzte Heimat fand. Einen Schwerpunkt bildet Eintracht Braunschweig mit einer Vielzahl von Geschichten. Vom einstigen Gründungsmitglied der Bundesliga werden sportliche Höhepunkte ebenso durch Original-Plakate, Trikots, Stadionzeitungen und Ausrüstungsgegenstände lebendig dargestellt. Die Einführung der Trikot-Werbung durch Jägermeister, der seltsame Todesfall des DDR-Flüchtlings und Eintracht Spielers Lutz Eigendorf, der k.o.-Schlag des Eintracht Liberos Reiner Hollmann durch Schiedsrichter Werner Burgers oder die Meisterschaft 66/67 sind weitere Schwerpunkte des Fußballmuseums Braunschweig. Die Entwicklung der Sportausrüstung wird durch Original-Exponate von Adidas verdeutlicht, der sensationelle Weg der Deutschen Frauen-Nationalmannschaft wird anhand von Original-Trikots, FiFa-Urkunden, Torwarthandschuhen, Pokalen und Plakaten ins Licht gerückt, die direkt aus dem DFB-Archiv stammen. Die Bereiche Sport und Kunst finden ihren Wiederschein in bisher noch nie veröffentlichten Fotos von Nina Stiller und dem Avantgarde-Sportfotografen Kai Stuht. Requisiten und Set-Fotos erinnern an die Dreharbeiten des prämierten Films 66/67. In einem kleinen Kino werden TV- und Filmbeiträge um den Braunschweiger Fußball gezeigt, an Audiostationen sind Original-Radio-Reportagen zu hören. Rund um die Ausstellung finden diverse Veranstaltungen statt – Lesungen, Tanz-Performances, Talk-Runden und ein Fußball-Turnier nach den Regeln von Konrad Koch. Spezielle Stadtführer um den Autor/Schauspieler Thomas Ostwald bieten Führungen an die historischen Orte von der Geburt des Fußballs in Deutschland an. Das Fußballmuseum Braunschweig wird am 12. März 2011 unter Schirmherrschaft des Niedersächsischen Ministers für Schule und Sport, Minister Uwe Schünemann, eröffnet und bleibt zunächst bis zur Weltmeisterschaft der Frauen im City-Point. Der Eintritt ist frei. Der endgültige Standort des Museums steht noch nicht fest, es werden verschiedene Optionen geprüft. In der Endausbaustufe wird aus dem Fußball-Museum das Sportmuseum Braunschweig entstehen, in dem u.a. auch über die Einführung von Handball und Basketball in Deutschland durch Konrad Koch und August Hermann informiert werden wird. Teile der Fußball-Ausstellung werden für das Fußballmuseum von Eintracht Braunschweig reserviert, das im neu zu bauenden Kubus am Eintracht-Stadion eingerichtet werden soll. Die Bauarbeiten beginnen im Sommer 2011.
Weblinks
Init-Quelle
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Erster Autor: Studiobraunschweig angelegt am 15.02.2011 um 21:33,
Alle Autoren: Studiobraunschweig, Chutzpah, Inkowik, Hydro, Druffeler, Atamari, JonBs