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Transmutation

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Die Transmutation (aus dem lateinischen transmutatio: Verwandlung), auch Kernumwandlung sowie Elementumwandlung oder kurz Umwandlung genannt, ist im weitesten Sinn die Veränderung der Zusammensetzung von Atomkernen. Im engeren Sinne wird darunter die Änderung der Anzahl von Protonen verstanden, wobei jeweils ein anderes chemisches Element entsteht.

Begriffsbildung

Das Wort ist eine Zusammensetzung, die aus dem lateinischen Verb mutare („ändern/verändern, verwandeln“) und der Vorsilbe trans („hinüber, jenseits, auf die andere Seite“) entstanden ist. Im klassischen Latein ist diese Wortzusammensetzung nicht nachweisbar, es gibt das Verb transmutare mit der Bedeutung „verändern, wechseln“.[1]

Geschichte

In der Alchemie war mit Transmutation die angestrebte Verwandlung unedler Metalle wie Blei oder Quecksilber in Gold oder Silber gemeint.

Die erste Kernumwandlung wurde 1919 von Ernest Rutherford durchgeführt, aber erst 1925 als solche erkannt.

Weblinks

Andere Lexika





  1. Georges: Deutsch und Latein, Schulwörterbuch, Lateinisch-Deutscher Teil, 12. Ausgabe 1914, Hahnsche Buchhandlung, Hannover und Leipzig, Seite 923