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Lee Guttman: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Lee Guttman''' (geboren am [[24. Juli]] [[1925]] als ''Lee Leder'' in [[Chemnitz]]; gestorben am [[15. Oktober]] [[2015]] in [[Los Angeles]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Holocaust]]-Überlebende, die ab den 1950er Jahren als Inkerin und Koloristin in den [[Vereinigte Staaten|USA]] bei den führenden Unternehmen der [[Animation]]sindustrie in [[Hollywood]] tätig war.
'''Lee Guttman''' (geboren am [[24. Juli]] [[1925]] als ''Lee Leder'' in [[Chemnitz]]; gestorben am [[15. Oktober]] [[2015]] in [[Los Angeles]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Holocaust]]-Überlebende, die ab den 1950er Jahren als Inkerin und Koloristin in den [[Vereinigte Staaten|USA]] bei den führenden Unternehmen der [[Animation]]sindustrie in [[Hollywood]] tätig war.


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Lee Leder wuchs behütet in einer wohlhabenden jüdischen Familie auf. Ihre Eltern waren Carl Leder, Vorstandsmitglied der Strumpffabrik [[Peretz AG]] in Chemnitz,<ref>{{Literatur|Autor=Jürgen Nitsche |Titel=Von Peretz zu Perena und vice versa |Sammelwerk=Museumskurier des Chemnitzer Industriemuseums und seines Fördervereins |Datum=2015-12 |Seiten=19 |Online=[https://www.industriemuseum-chemnitz.de/fileadmin/user_upload/Chemnitz/Ueber_uns/Veroeffentlichungen/Transmission/Museumskurier/kur_36.pdf Digitalisat]}}</ref> und seine Ehefrau Margarete, geb. Plaut. Ihr Cousin war der später bekannte Schriftsteller [[Stephan Hermlin]].  
Lee Leder wuchs behütet in einer wohlhabenden jüdischen Familie auf. Ihre Eltern waren Carl Leder, Vorstandsmitglied der Strumpffabrik [[Peretz AG]] in Chemnitz,<ref>{{Literatur|Autor=Jürgen Nitsche |Titel=Von Peretz zu Perena und vice versa |Sammelwerk=Museumskurier des Chemnitzer Industriemuseums und seines Fördervereins |Datum=2015-12 |Seiten=19 |Online=[https://www.industriemuseum-chemnitz.de/fileadmin/user_upload/Chemnitz/Ueber_uns/Veroeffentlichungen/Transmission/Museumskurier/kur_36.pdf Digitalisat]}}</ref> und seine Ehefrau Margarete, geb. Plaut. Ihr Cousin war der später bekannte Schriftsteller [[Stephan Hermlin]].  


Sie besuchte die [[Wilhelm André|André]]-Schule in Chemnitz.<ref name="André">{{Internetquelle |autor=Antje Flemming |url=https://www.andre-treffen.de/files/andre%20treffen/andre-treffen/andre-erzaehlen-pdf/erste-malversuche.pdf |titel=Erste Malversuche auf Statuen im Hause Heym. Jüdische US-Cartoonistin Lee Guttman besucht zu ‚Schalom Sachsen‘ ihre Heimatstadt |format=PDF |werk=andre-treffen.de |kommentar=Zeitungsartikel, abgedruckt im Jahrbuch Dr.-Wilhelm-André-Gymnasium 1998/99 |abruf=2024-06-20}}</ref> Als Tochter aus jüdischem Haus musste sie im Alter von neun Jahren erleben, wie ein [[Sturmabteilung|SA]]-Trupp ihren Vater, den angesehenen Fabrikdirektor, zusammenschlug. 1936, als sie in Deutschland nach dem [[Nationalsozialismus|Erstarken des Nationalsozialismus]] keine öffentliche Schule mehr besuchen konnte, schickten sie die Eltern zu Verwandten nach [[Bukarest]], wo sie die katholische Schule [[Schwestern Unserer Lieben Frau von Sion|Notre Dame de Sion]] besuchte.<ref name="André" /> Wiederum erfolgte eine Flucht, nunmehr gelangte sie in die [[Schweiz]] und besuchte ein Internat in [[Lausanne]]. Als junge Frau konnte sie nach [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] emigrieren, wo sie auf ihre Familie traf, der es spät gelungen war, Deutschland zu verlassen. Die Familie lebte in bitterer Armut; ihr Vater starb 1944.  
Sie besuchte die [[Wilhelm André|André]]-Schule in Chemnitz.<ref name="André">{{Internetquelle |autor=Antje Flemming |url=https://www.andre-treffen.de/files/andre%20treffen/andre-treffen/andre-erzaehlen-pdf/erste-malversuche.pdf |titel=Erste Malversuche auf Statuen im Hause Heym. Jüdische US-Cartoonistin Lee Guttman besucht zu ‚Schalom Sachsen‘ ihre Heimatstadt |format=PDF |werk=andre-treffen.de |kommentar=Zeitungsartikel, abgedruckt im Jahrbuch Dr.-Wilhelm-André-Gymnasium 1998/99 |zugriff=2024-06-20}}</ref> Als Tochter aus jüdischem Haus musste sie im Alter von neun Jahren erleben, wie ein [[Sturmabteilung|SA]]-Trupp ihren Vater, den angesehenen Fabrikdirektor, zusammenschlug. 1936, als sie in Deutschland nach dem [[Nationalsozialismus|Erstarken des Nationalsozialismus]] keine öffentliche Schule mehr besuchen konnte, schickten sie die Eltern zu Verwandten nach [[Bukarest]], wo sie die katholische Schule [[Schwestern Unserer Lieben Frau von Sion|Notre Dame de Sion]] besuchte.<ref name="André" /> Wiederum erfolgte eine Flucht, nunmehr gelangte sie in die [[Schweiz]] und besuchte ein Internat in [[Lausanne]]. Als junge Frau konnte sie nach [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] emigrieren, wo sie auf ihre Familie traf, der es spät gelungen war, Deutschland zu verlassen. Die Familie lebte in bitterer Armut; ihr Vater starb 1944.  


Lee Leder begann Kunst zu studieren und diente in der Schlussphase des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in der [[Royal Air Force]]. Dort lernte sie Henry Guttman kennen, einen im sächsischen [[Löbau]] als ''Heinz Manfred Guttmann''<!--sic!--> geborenen Zahnarzt jüdischer Abstammung, der bereits 1934 in die [[Vereinigte Staaten|USA]] emigriert war und 1942 die [[Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten|US-amerikanische Staatsbürgerschaft]] erhalten hatte.<ref>Verschiedene Original-Dokumente zur Person eingesehen auf ancestry.de am 17. Juli 2024.</ref> Sie heiratete Guttman Anfang 1945 in London und wanderte mit ihm 1946 in die Vereinigten Staaten aus. Durch ihre Heirat wurde auch sie US-amerikanische Staatsbürgerin. Das Paar bekam eine Tochter.  
Lee Leder begann Kunst zu studieren und diente in der Schlussphase des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in der [[Royal Air Force]]. Dort lernte sie Henry Guttman kennen, einen im sächsischen [[Löbau]] als ''Heinz Manfred Guttmann''<!--sic!--> geborenen Zahnarzt jüdischer Abstammung, der bereits 1934 in die [[Vereinigte Staaten|USA]] emigriert war und 1942 die [[Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten|US-amerikanische Staatsbürgerschaft]] erhalten hatte.<ref>Verschiedene Original-Dokumente zur Person eingesehen auf ancestry.de am 17. Juli 2024.</ref> Sie heiratete Guttman Anfang 1945 in London und wanderte mit ihm 1946 in die Vereinigten Staaten aus. Durch ihre Heirat wurde auch sie US-amerikanische Staatsbürgerin. Das Paar bekam eine Tochter.  


Nach vielen Vorstellungsgesprächen in Hollywood wurde Lee Guttman als Inkerin und Koloristin verpflichtet. Zu dieser Zeit waren die entsprechenden Abteilungen in der Regel ausschließlich mit Frauen besetzt, die jedes vorgezeichnete Einzelbild nachzeichneten und ausmalten.<ref>{{Internetquelle |autor=Patricia Zohn |url=https://www.vanityfair.com/culture/2010/03/disney-animation-girls-201003 |titel=Coloring the Kingdom. The Women Animators and Inkers Behind Disney’s Golden Age |werk=vanityfair.com |sprache=en |datum=2010-02-05 |abruf=2024-07-17}}</ref> Sie arbeitete zuerst für [[Warner Brothers]], später in den [[Disney-Studios]] und für [[Hanna-Barbera]], [[Filmation]] und [[Rich Animation]].<ref name="pegboard">{{Internetquelle |url=https://animationguild.org/wp-content/uploads/2015/11/pb112015.pdf |titel=In memoriam |werk=Animation Guild ''Pegboard'',Ausgabe November 2015 |hrsg=animationguild.org |format=PDF |seiten=9 |abruf=2024-06-23 |zitat=Ink and Paint Artist LEE GUTTMAN died October 15. She was 89 years old. She worked at Walt Disney Productions, Warner Bros., Hanna-Barbera, Filmation and Rich Animation.}}</ref><ref name="Tdjk">{{Internetquelle |url=https://www.tdjk.de/programm-detail/lee-leder-guttman-flucht-chemnitz-hollywood.html |titel=Ein gezeichnetes Leben – Die Geschichte der Lee Leder Guttman zwischen Chemnitz und Hollywood |werk=33. Tage der jüdischen Kultur Chemnitz |hrsg=tdjk.de |datum=2024-05-30 |abruf=2024-07-18}}</ref> Die Datenbank [[IMDb]] führt Guttman als Crew-Mitglied des Animation Department bei 24 Produktionen, die zwischen 1955 und 1994 entstanden, als „ink artist“ oder (in den meisten Fällen) als „ink and paint artist“ auf. So wirkte sie beispielsweise an zahlreichen Folgen der ''[[Peanuts (Comic)|Peanuts]]''-[[Zeichentrickfilm|Trickfilme]] mit. 1959 war sie an der Disney-Produktion ''[[Dornröschen (1959)|Dornröschen]]'' beteiligt.<ref name="rip" /> Weitere [[Blockbuster]], an deren Entstehung sie beteiligt war, sind ''[[Der Herr der Ringe (1978)|Der Herr der Ringe]]'' (1978) und ''[[Die Schwanenprinzessin]]'' (1994).  
Nach vielen Vorstellungsgesprächen in Hollywood wurde Lee Guttman als Inkerin und Koloristin verpflichtet. Zu dieser Zeit waren die entsprechenden Abteilungen in der Regel ausschließlich mit Frauen besetzt, die jedes vorgezeichnete Einzelbild nachzeichneten und ausmalten.<ref>{{Internetquelle |autor=Patricia Zohn |url=https://www.vanityfair.com/culture/2010/03/disney-animation-girls-201003 |titel=Coloring the Kingdom. The Women Animators and Inkers Behind Disney’s Golden Age |werk=vanityfair.com |sprache=en |datum=2010-02-05 |zugriff=2024-07-17}}</ref> Sie arbeitete zuerst für [[Warner Brothers]], später in den [[Disney-Studios]] und für [[Hanna-Barbera]], [[Filmation]] und [[Rich Animation]].<ref name="pegboard">{{Internetquelle |url=https://animationguild.org/wp-content/uploads/2015/11/pb112015.pdf |titel=In memoriam |werk=Animation Guild ''Pegboard'',Ausgabe November 2015 |hrsg=animationguild.org |format=PDF |seiten=9 |zugriff=2024-06-23 |zitat=Ink and Paint Artist LEE GUTTMAN died October 15. She was 89 years old. She worked at Walt Disney Productions, Warner Bros., Hanna-Barbera, Filmation and Rich Animation.}}</ref><ref name="Tdjk">{{Internetquelle |url=https://www.tdjk.de/programm-detail/lee-leder-guttman-flucht-chemnitz-hollywood.html |titel=Ein gezeichnetes Leben – Die Geschichte der Lee Leder Guttman zwischen Chemnitz und Hollywood |werk=33. Tage der jüdischen Kultur Chemnitz |hrsg=tdjk.de |datum=2024-05-30 |zugriff=2024-07-18}}</ref> Die Datenbank [[IMDb]] führt Guttman als Crew-Mitglied des Animation Department bei 24 Produktionen, die zwischen 1955 und 1994 entstanden, als „ink artist“ oder (in den meisten Fällen) als „ink and paint artist“ auf. So wirkte sie beispielsweise an zahlreichen Folgen der ''[[Peanuts (Comic)|Peanuts]]''-[[Zeichentrickfilm|Trickfilme]] mit. 1959 war sie an der Disney-Produktion ''[[Dornröschen (1959)|Dornröschen]]'' beteiligt.<ref name="rip" /> Weitere [[Blockbuster]], an deren Entstehung sie beteiligt war, sind ''[[Der Herr der Ringe (1978)|Der Herr der Ringe]]'' (1978) und ''[[Die Schwanenprinzessin]]'' (1994).  


Auch privat zeichnete Guttman ihr Leben lang leidenschaftlich und dokumentierte das Leben um sie herum minutiös. Ihre Zeichnungen signierte sie nicht mit Guttman, sondern mit „Lee Leder“. Als sie 1957 erstmals nach Europa zurückkehrte, skizzierte sie pausenlos ihre Beobachtungen. Mit den Resultaten bestritt sie später bei Disney eine firmeninterne Ausstellung.<ref name="Platth">{{Internetquelle |autor=[[Andreas Platthaus]] |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/comiczeichnerin-barbara-yelin-erzaehlt-in-chemnitz-von-emmie-arbel-19796482.html |titel=Aus dem Leben der Davongekommenen |werk=[[FAZ.net]] |datum=2024-06-18 |abruf=2024-07-17}}</ref>
Auch privat zeichnete Guttman ihr Leben lang leidenschaftlich und dokumentierte das Leben um sie herum minutiös. Ihre Zeichnungen signierte sie nicht mit Guttman, sondern mit „Lee Leder“. Als sie 1957 erstmals nach Europa zurückkehrte, skizzierte sie pausenlos ihre Beobachtungen. Mit den Resultaten bestritt sie später bei Disney eine firmeninterne Ausstellung.<ref name="Platth">{{Internetquelle |autor=[[Andreas Platthaus]] |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/comiczeichnerin-barbara-yelin-erzaehlt-in-chemnitz-von-emmie-arbel-19796482.html |titel=Aus dem Leben der Davongekommenen |werk=[[FAZ.net]] |datum=2024-06-18 |zugriff=2024-07-17}}</ref>


1983 besuchte sie erstmals wieder ihre Heimatstadt, damals Karl-Marx-Stadt. Bei einem Besuch 1996 als über 70-Jährige in Chemnitz, wie ihre Geburtsstadt nunmehr wieder hieß, trug sie sich ins [[Goldenes Buch|Goldene Buch]] der Stadt ein.<ref name="Platth" />
1983 besuchte sie erstmals wieder ihre Heimatstadt, damals Karl-Marx-Stadt. Bei einem Besuch 1996 als über 70-Jährige in Chemnitz, wie ihre Geburtsstadt nunmehr wieder hieß, trug sie sich ins [[Goldenes Buch|Goldene Buch]] der Stadt ein.<ref name="Platth" />


In späten Jahren erschien sie in [[Einspieler (Rundfunk)|Einspieler]]-Filmen der ''[[Tonight Show]]'' mit Jay Leno.<ref name="rip">{{Internetquelle |url=http://animationguildblog.blogspot.com/2015/10/lee-guttman-rip.html |titel=Lee Guttman, RIP |werk=The Animation Guild |datum=2015-10-22 |abruf=2024-07-18}}</ref>
In späten Jahren erschien sie in [[Einspieler (Rundfunk)|Einspieler]]-Filmen der ''[[Tonight Show]]'' mit Jay Leno.<ref name="rip">{{Internetquelle |url=http://animationguildblog.blogspot.com/2015/10/lee-guttman-rip.html |titel=Lee Guttman, RIP |werk=The Animation Guild |datum=2015-10-22 |zugriff=2024-07-18}}</ref>


2005 erhielt sie von der Gewerkschaft ''The Animation Guild'' den ''Golden Award'' für ihre 50-jährige lang im Bereich Animationsfilm.<ref>{{Internetquelle |autor=Jerry Beck |url=https://www.cartoonbrew.com/old-brew/golden-awards-banquet-846.html |titel=Golden Awards Banquet |werk=cartoonbrew.com |sprache=en |datum=2005-02-09 |abruf=2024-07-17}}</ref> Diese Anerkennung erhalten Personen, die über
2005 erhielt sie von der Gewerkschaft ''The Animation Guild'' den ''Golden Award'' für ihre 50-jährige lang im Bereich Animationsfilm.<ref>{{Internetquelle |autor=Jerry Beck |url=https://www.cartoonbrew.com/old-brew/golden-awards-banquet-846.html |titel=Golden Awards Banquet |werk=cartoonbrew.com |sprache=en |datum=2005-02-09 |zugriff=2024-07-17}}</ref> Diese Anerkennung erhalten Personen, die über


In einem einstündigen Interview für den 2007 veröffentlichten Dokumentarfilm ''The Brothers Warner'' gab Guttman detailliert Auskunft über die Arbeitsbedingungen bei [[Warner Brothers]] und bei den [[Walt Disney Animation Studios]], über ihre Diskussionen mit [[Eddie Selzer]], die antisemitischen Vorurteile ihrer Kolleginnen bei Disney und die Auswirkungen der [[McCarthy-Ära]].<ref name="Interv">{{Internetquelle |url=https://thebrotherswarner.com/interview/lee-guttman/ |titel=Lee Guttman |kommentar=Interview |format=Video |werk=thebrotherswarner.com |sprache=en |datum=2017-04-23 |abruf=2024-07-17 |zitat=Lee Guttman was a legendary animation artist, known for crafting the looks of some of America’s most iconic characters on the show CHARLIE BROWN.}}</ref> Auf der Website zum Film wird sie als „legendäre Animationskünstlerin“ bezeichnet, die „das Aussehen einiger der berühmtesten Charaktere Amerikas in der Serie ''[[Die Peanuts#Charlie Brown|Charlie Brown]]'' gestaltet“ habe: {{Zitat|Text=Lee Guttman was a legendary animation artist, known for crafting the looks of some of America’s most iconic characters on the show CHARLIE BROWN. |ref=<ref name="Interv" /> }}  
In einem einstündigen Interview für den 2007 veröffentlichten Dokumentarfilm ''The Brothers Warner'' gab Guttman detailliert Auskunft über die Arbeitsbedingungen bei [[Warner Brothers]] und bei den [[Walt Disney Animation Studios]], über ihre Diskussionen mit [[Eddie Selzer]], die antisemitischen Vorurteile ihrer Kolleginnen bei Disney und die Auswirkungen der [[McCarthy-Ära]].<ref name="Interv">{{Internetquelle |url=https://thebrotherswarner.com/interview/lee-guttman/ |titel=Lee Guttman |kommentar=Interview |format=Video |werk=thebrotherswarner.com |sprache=en |datum=2017-04-23 |zugriff=2024-07-17 |zitat=Lee Guttman was a legendary animation artist, known for crafting the looks of some of America’s most iconic characters on the show CHARLIE BROWN.}}</ref> Auf der Website zum Film wird sie als „legendäre Animationskünstlerin“ bezeichnet, die „das Aussehen einiger der berühmtesten Charaktere Amerikas in der Serie ''[[Die Peanuts#Charlie Brown|Charlie Brown]]'' gestaltet“ habe: {{Zitat|Text=Lee Guttman was a legendary animation artist, known for crafting the looks of some of America’s most iconic characters on the show CHARLIE BROWN. |ref=<ref name="Interv" /> }}  


Lee Guttman starb am 15. Oktober 2015 im Alter von 90 Jahren in Los Angeles. Sie wurde im ''Mount Sinai Memorial Park'' beigesetzt, der unweit des [[Hollywood Sign]]s liegt. Im selben Grab liegt ihr Ehemann, der bereits 1997 verstorben war.<ref>{{Findagrave|261907661}}</ref>
Lee Guttman starb am 15. Oktober 2015 im Alter von 90 Jahren in Los Angeles. Sie wurde im ''Mount Sinai Memorial Park'' beigesetzt, der unweit des [[Hollywood Sign]]s liegt. Im selben Grab liegt ihr Ehemann, der bereits 1997 verstorben war.<ref>{{Findagrave|261907661}}</ref>


== Posthume Würdigung ==  
== Posthume Würdigung ==  
Im Vorfeld der [[Kulturhauptstadt Europas|Kulturhauptstadt Chemnitz]] im Jahre 2025 wurde ihr umfangreiches zeichnerisches Werk im Rahmen der ''33. Tage der Jüdischen Kultur'' im Juni 2024 erstmals der deutschen Öffentlichkeit zugänglich gemacht.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.tdjk.de/ |titel=33 Jahre TdjK Chemnitz – Tage der jüdischen Kultur e. V. |werk=tdjk.de |datum=2024-05-16 |abruf=2024-07-17}}</ref> Die von Antje Flemming und Chris Münster kuratierte Ausstellung mit dem Titel ''Ein gezeichnetes Leben – Die Geschichte der Lee Leder Guttman zwischen Chemnitz und Hollywood'' wurde vier Wochen lang in der Chemnitzer Galerie Weise gezeigt. Das Projekt wurde von der [[Kulturstiftung des Freistaates Sachsen]] über das Programm ''Jüdisches Leben in Kunst und Kultur'' gefördert.<ref>{{Internetquelle |autor=[[Deutsche Presse-Agentur|dpa]] Sachsen |url=https://www.zeit.de/news/2023-12/20/kulturstiftung-foerdert-programm-juedisches-leben |titel=Kulturstiftung fördert Programm "Jüdisches Leben" |werk=[[zeit.de]] |datum=2023-12-20 |abruf=2024-07-18}}</ref> Im Rahmen der Ausstellung wurden Comics der lokalen Comic-Künstlerin Stephanie Brittnacher gezeigt, mit denen sie das Leben Guttmans aus einer zeitgenössischen Perspektive nacherzählte.<ref name="Tdjk" />
Im Vorfeld der [[Kulturhauptstadt Europas|Kulturhauptstadt Chemnitz]] im Jahre 2025 wurde ihr umfangreiches zeichnerisches Werk im Rahmen der ''33. Tage der Jüdischen Kultur'' im Juni 2024 erstmals der deutschen Öffentlichkeit zugänglich gemacht.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.tdjk.de/ |titel=33 Jahre TdjK Chemnitz – Tage der jüdischen Kultur e. V. |werk=tdjk.de |datum=2024-05-16 |zugriff=2024-07-17}}</ref> Die von Antje Flemming und Chris Münster kuratierte Ausstellung mit dem Titel ''Ein gezeichnetes Leben – Die Geschichte der Lee Leder Guttman zwischen Chemnitz und Hollywood'' wurde vier Wochen lang in der Chemnitzer Galerie Weise gezeigt. Das Projekt wurde von der [[Kulturstiftung des Freistaates Sachsen]] über das Programm ''Jüdisches Leben in Kunst und Kultur'' gefördert.<ref>{{Internetquelle |autor=[[Deutsche Presse-Agentur|dpa]] Sachsen |url=https://www.zeit.de/news/2023-12/20/kulturstiftung-foerdert-programm-juedisches-leben |titel=Kulturstiftung fördert Programm "Jüdisches Leben" |werk=[[zeit.de]] |datum=2023-12-20 |zugriff=2024-07-18}}</ref> Im Rahmen der Ausstellung wurden Comics der lokalen Comic-Künstlerin Stephanie Brittnacher gezeigt, mit denen sie das Leben Guttmans aus einer zeitgenössischen Perspektive nacherzählte.<ref name="Tdjk" />


Im Ausstellungszeitraum fand auch eine Lesung aus der Lebensgeschichte der niederländischen Holocaust-Überlebenden [[Emmie Arbel]] statt, erzählt von der Comiczeichnerin [[Barbara Yelin]].<ref name="Platth" /><ref>{{Internetquelle |autor=Matthias Zwarg |url=https://www.freiepresse.de/chemnitz/die-chemnitzerin-die-fuer-walt-disney-zeichnete-bilderbuch-eines-dramatischen-lebens-artikel13390481 |titel=Die Chemnitzerin, die für Walt Disney zeichnete: Bilderbuch eines dramatischen Lebens |werk=[[Freie Presse]] |datum=2024-05-30 |abruf=2024-07-18}}.</ref><ref>{{Internetquelle |autor=Mandy Schneider |url=https://www.tag24.de/chemnitz/kultur-leute/walt-disney-zeichnerin-floh-vor-den-nazis-und-machte-in-hollywood-karriere-3200665 |titel=Lee Guttmann zeichnete für Walt Disney: Einst floh sie vor den Nazis, jetzt ist ihre Kunst in Chemnitz zu sehen |werk=[[Tag24]] |datum=2024-05-29 |abruf=2024-07-18}}</ref>
Im Ausstellungszeitraum fand auch eine Lesung aus der Lebensgeschichte der niederländischen Holocaust-Überlebenden [[Emmie Arbel]] statt, erzählt von der Comiczeichnerin [[Barbara Yelin]].<ref name="Platth" /><ref>{{Internetquelle |autor=Matthias Zwarg |url=https://www.freiepresse.de/chemnitz/die-chemnitzerin-die-fuer-walt-disney-zeichnete-bilderbuch-eines-dramatischen-lebens-artikel13390481 |titel=Die Chemnitzerin, die für Walt Disney zeichnete: Bilderbuch eines dramatischen Lebens |werk=[[Freie Presse]] |datum=2024-05-30 |zugriff=2024-07-18}}.</ref><ref>{{Internetquelle |autor=Mandy Schneider |url=https://www.tag24.de/chemnitz/kultur-leute/walt-disney-zeichnerin-floh-vor-den-nazis-und-machte-in-hollywood-karriere-3200665 |titel=Lee Guttmann zeichnete für Walt Disney: Einst floh sie vor den Nazis, jetzt ist ihre Kunst in Chemnitz zu sehen |werk=[[Tag24]] |datum=2024-05-29 |zugriff=2024-07-18}}</ref>


== Ehrung ==
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== Ausstellung ==
== Ausstellung ==
* 2024: ''Ein gezeichnetes Leben - Die Geschichte der Lee Leder Guttman zwischen Chemnitz und Hollywood'', Galerie Weise, Chemnitz<ref>{{Internetquelle |url=https://galerie-weise.de/de/ausstellungen/lee-guttman-ein-gezeichnetes-leben |titel=Lee Guttman - Ein gezeichnetes Leben |werk=galerie-weise.de |abruf=2024-07-18}}</ref>
* 2024: ''Ein gezeichnetes Leben - Die Geschichte der Lee Leder Guttman zwischen Chemnitz und Hollywood'', Galerie Weise, Chemnitz<ref>{{Internetquelle |url=https://galerie-weise.de/de/ausstellungen/lee-guttman-ein-gezeichnetes-leben |titel=Lee Guttman - Ein gezeichnetes Leben |werk=galerie-weise.de |zugriff=2024-07-18}}</ref>


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Version vom 18. Juli 2024, 18:21 Uhr

Lee Guttman (geboren am 24. Juli 1925 als Lee Leder in Chemnitz; gestorben am 15. Oktober 2015 in Los Angeles) war eine deutsche Holocaust-Überlebende, die ab den 1950er Jahren als Inkerin und Koloristin in den USA bei den führenden Unternehmen der Animationsindustrie in Hollywood tätig war.

Leben und Wirken

Lee Leder wuchs behütet in einer wohlhabenden jüdischen Familie auf. Ihre Eltern waren Carl Leder, Vorstandsmitglied der Strumpffabrik Peretz AG in Chemnitz,[1] und seine Ehefrau Margarete, geb. Plaut. Ihr Cousin war der später bekannte Schriftsteller Stephan Hermlin.

Sie besuchte die André-Schule in Chemnitz.[2] Als Tochter aus jüdischem Haus musste sie im Alter von neun Jahren erleben, wie ein SA-Trupp ihren Vater, den angesehenen Fabrikdirektor, zusammenschlug. 1936, als sie in Deutschland nach dem Erstarken des Nationalsozialismus keine öffentliche Schule mehr besuchen konnte, schickten sie die Eltern zu Verwandten nach Bukarest, wo sie die katholische Schule Notre Dame de Sion besuchte.[2] Wiederum erfolgte eine Flucht, nunmehr gelangte sie in die Schweiz und besuchte ein Internat in Lausanne. Als junge Frau konnte sie nach Großbritannien emigrieren, wo sie auf ihre Familie traf, der es spät gelungen war, Deutschland zu verlassen. Die Familie lebte in bitterer Armut; ihr Vater starb 1944.

Lee Leder begann Kunst zu studieren und diente in der Schlussphase des Zweiten Weltkriegs in der Royal Air Force. Dort lernte sie Henry Guttman kennen, einen im sächsischen Löbau als Heinz Manfred Guttmann geborenen Zahnarzt jüdischer Abstammung, der bereits 1934 in die USA emigriert war und 1942 die US-amerikanische Staatsbürgerschaft erhalten hatte.[3] Sie heiratete Guttman Anfang 1945 in London und wanderte mit ihm 1946 in die Vereinigten Staaten aus. Durch ihre Heirat wurde auch sie US-amerikanische Staatsbürgerin. Das Paar bekam eine Tochter.

Nach vielen Vorstellungsgesprächen in Hollywood wurde Lee Guttman als Inkerin und Koloristin verpflichtet. Zu dieser Zeit waren die entsprechenden Abteilungen in der Regel ausschließlich mit Frauen besetzt, die jedes vorgezeichnete Einzelbild nachzeichneten und ausmalten.[4] Sie arbeitete zuerst für Warner Brothers, später in den Disney-Studios und für Hanna-Barbera, Filmation und Rich Animation.[5][6] Die Datenbank IMDb führt Guttman als Crew-Mitglied des Animation Department bei 24 Produktionen, die zwischen 1955 und 1994 entstanden, als „ink artist“ oder (in den meisten Fällen) als „ink and paint artist“ auf. So wirkte sie beispielsweise an zahlreichen Folgen der Peanuts-Trickfilme mit. 1959 war sie an der Disney-Produktion Dornröschen beteiligt.[7] Weitere Blockbuster, an deren Entstehung sie beteiligt war, sind Der Herr der Ringe (1978) und Die Schwanenprinzessin (1994).

Auch privat zeichnete Guttman ihr Leben lang leidenschaftlich und dokumentierte das Leben um sie herum minutiös. Ihre Zeichnungen signierte sie nicht mit Guttman, sondern mit „Lee Leder“. Als sie 1957 erstmals nach Europa zurückkehrte, skizzierte sie pausenlos ihre Beobachtungen. Mit den Resultaten bestritt sie später bei Disney eine firmeninterne Ausstellung.[8]

1983 besuchte sie erstmals wieder ihre Heimatstadt, damals Karl-Marx-Stadt. Bei einem Besuch 1996 als über 70-Jährige in Chemnitz, wie ihre Geburtsstadt nunmehr wieder hieß, trug sie sich ins Goldene Buch der Stadt ein.[8]

In späten Jahren erschien sie in Einspieler-Filmen der Tonight Show mit Jay Leno.[7]

2005 erhielt sie von der Gewerkschaft The Animation Guild den Golden Award für ihre 50-jährige lang im Bereich Animationsfilm.[9] Diese Anerkennung erhalten Personen, die über

In einem einstündigen Interview für den 2007 veröffentlichten Dokumentarfilm The Brothers Warner gab Guttman detailliert Auskunft über die Arbeitsbedingungen bei Warner Brothers und bei den Walt Disney Animation Studios, über ihre Diskussionen mit Eddie Selzer, die antisemitischen Vorurteile ihrer Kolleginnen bei Disney und die Auswirkungen der McCarthy-Ära.[10] Auf der Website zum Film wird sie als „legendäre Animationskünstlerin“ bezeichnet, die „das Aussehen einiger der berühmtesten Charaktere Amerikas in der Serie Charlie Brown gestaltet“ habe:

„Lee Guttman was a legendary animation artist, known for crafting the looks of some of America’s most iconic characters on the show CHARLIE BROWN.“[10]

Lee Guttman starb am 15. Oktober 2015 im Alter von 90 Jahren in Los Angeles. Sie wurde im Mount Sinai Memorial Park beigesetzt, der unweit des Hollywood Signs liegt. Im selben Grab liegt ihr Ehemann, der bereits 1997 verstorben war.[11]

Posthume Würdigung

Im Vorfeld der Kulturhauptstadt Chemnitz im Jahre 2025 wurde ihr umfangreiches zeichnerisches Werk im Rahmen der 33. Tage der Jüdischen Kultur im Juni 2024 erstmals der deutschen Öffentlichkeit zugänglich gemacht.[12] Die von Antje Flemming und Chris Münster kuratierte Ausstellung mit dem Titel Ein gezeichnetes Leben – Die Geschichte der Lee Leder Guttman zwischen Chemnitz und Hollywood wurde vier Wochen lang in der Chemnitzer Galerie Weise gezeigt. Das Projekt wurde von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen über das Programm Jüdisches Leben in Kunst und Kultur gefördert.[13] Im Rahmen der Ausstellung wurden Comics der lokalen Comic-Künstlerin Stephanie Brittnacher gezeigt, mit denen sie das Leben Guttmans aus einer zeitgenössischen Perspektive nacherzählte.[6]

Im Ausstellungszeitraum fand auch eine Lesung aus der Lebensgeschichte der niederländischen Holocaust-Überlebenden Emmie Arbel statt, erzählt von der Comiczeichnerin Barbara Yelin.[8][14][15]

Ehrung

  • 2005: Golden Award der Gewerkschaft The Animation Guild

Ausstellung

  • 2024: Ein gezeichnetes Leben - Die Geschichte der Lee Leder Guttman zwischen Chemnitz und Hollywood, Galerie Weise, Chemnitz[16]

Weblinks

Einzelnachweise

  1.  Jürgen Nitsche: Von Peretz zu Perena und vice versa. In: Museumskurier des Chemnitzer Industriemuseums und seines Fördervereins. 2015, S. 19 (Digitalisat).
  2. 2,0 2,1 Antje Flemming: Erste Malversuche auf Statuen im Hause Heym. Jüdische US-Cartoonistin Lee Guttman besucht zu ‚Schalom Sachsen‘ ihre Heimatstadt. In: andre-treffen.de. Abgerufen am 20. Juni 2024. (PDF, Zeitungsartikel, abgedruckt im Jahrbuch Dr.-Wilhelm-André-Gymnasium 1998/99)
  3. Verschiedene Original-Dokumente zur Person eingesehen auf ancestry.de am 17. Juli 2024.
  4. Patricia Zohn: Coloring the Kingdom. The Women Animators and Inkers Behind Disney’s Golden Age. In: vanityfair.com. 2010-02-05. Abgerufen am 17. Juli 2024. (en)
  5. In memoriam. In: Animation Guild Pegboard,Ausgabe November 2015. animationguild.org, S. 9.: „Ink and Paint Artist LEE GUTTMAN died October 15. She was 89 years old. She worked at Walt Disney Productions, Warner Bros., Hanna-Barbera, Filmation and Rich Animation.“. Abgerufen am 23. Juni 2024. (PDF)
  6. 6,0 6,1 Ein gezeichnetes Leben – Die Geschichte der Lee Leder Guttman zwischen Chemnitz und Hollywood. In: 33. Tage der jüdischen Kultur Chemnitz. tdjk.de, 2024-05-30. Abgerufen am 18. Juli 2024.
  7. 7,0 7,1 Lee Guttman, RIP. In: The Animation Guild. 2015-10-22. Abgerufen am 18. Juli 2024.
  8. 8,0 8,1 8,2 Andreas Platthaus: Aus dem Leben der Davongekommenen. In: FAZ.net. 2024-06-18. Abgerufen am 17. Juli 2024.
  9. Jerry Beck: Golden Awards Banquet. In: cartoonbrew.com. 2005-02-09. Abgerufen am 17. Juli 2024. (en)
  10. 10,0 10,1 Lee Guttman. In: thebrotherswarner.com. 2017-04-23.: „Lee Guttman was a legendary animation artist, known for crafting the looks of some of America’s most iconic characters on the show CHARLIE BROWN.“. Abgerufen am 17. Juli 2024. (Video, en, Interview)
  11. 33 Jahre TdjK Chemnitz – Tage der jüdischen Kultur e. V.. In: tdjk.de. 2024-05-16. Abgerufen am 17. Juli 2024.
  12. dpa Sachsen: Kulturstiftung fördert Programm "Jüdisches Leben". In: zeit.de. 2023-12-20. Abgerufen am 18. Juli 2024.
  13. Matthias Zwarg: Die Chemnitzerin, die für Walt Disney zeichnete: Bilderbuch eines dramatischen Lebens. In: Freie Presse. 2024-05-30. Abgerufen am 18. Juli 2024. .
  14. Mandy Schneider: Lee Guttmann zeichnete für Walt Disney: Einst floh sie vor den Nazis, jetzt ist ihre Kunst in Chemnitz zu sehen. In: Tag24. 2024-05-29. Abgerufen am 18. Juli 2024.
  15. Lee Guttman - Ein gezeichnetes Leben. In: galerie-weise.de. Abgerufen am 18. Juli 2024.