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Neue Neoklassische Schule: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Neue Neoklassische Schule''' ist eine Wirtschaftstheorie von [[Joachim Stiller]]. Ursprünglich firmierte sie unter dem Namen "Dynamische Wirtschaftstheorie", wurde dann aber umbenannt.  
Die '''Neue Neoklassische Schule''' ist eine ganz neue Wirtschaftstheorie von [[Joachim Stiller]]. Ursprünglich firmierte sie unter dem Namen "Dynamische Wirtschaftstheorie", wurde dann aber umbenannt.  


== Allgemeines ==
== Allgemeines ==


Die Neue Neoklassische Schule geht davon aus, dass klassische [[Wirtschaftskrise]]n hausgemacht und daher an sich unnötig und überflüssig sind. Schuld sei eine falsche bzw. falsch verstandene Zinspolitik, die ihre Grundlagen im [[Neokeynesianismus|neokeynesiansichen]] Modell hat. Dieses Modell sei aber falsch. Es würde völlig ausreichen, den Zins als natürlichen [[Gleichgewichtszins]] r* zu bestimmen. Dann würden sich alle klassischen Wirtschaftskrisen erübrigen. Dieses setze aber ein [[Vollgeldsystem]] zwingend voraus, und daher ist die Forderung nach einem Vollgeldsystem auch eine der wichtigsten [[Wirtschaftspolitik|wirtschaftspolitischen]] Forderungen der Neuen Neoklassischen Theorie überhaupt. Damit ließe sich dann auch das Problem der [[Schuldenkrise]]n auf einfache Weise lösen. Die [[Phillips-Kurve]] wird dann überflüssig. Bleiben praktisch nur noch die [[Fiannzkrise]]n, und dagegen würden nur eine [[Finanztransaktionssteuer]] und ein [[Trennbankensystem]] etwas ausrichten können.
Die Neue Neoklassische Schule geht davon aus, dass klassische [[w:Wirtschaftskrise|Wirtschaftstskriesen]] hausgemacht und daher an sich unnötig und überflüssig sind. Schuld sei eine falsche bzw. falsch verstandene Zinspolitik, die ihre Grundlagen im [[Neokeynesianismus|neokeynesiansichen]] [[IS-LM-Modell]] hat. Diese Theorie sei aber falsch. Es würde völlig ausreichen, den Zins als natürlichen [[Gleichgewichtszins]] r* zu bestimmen. Dann würden sich alle klassischen Wirtschaftskrisen erübrigen. Dieses setze aber ein [[Vollgeldsystem]] zwingend voraus.  Tatsächlich haben wir aber bereits ein Vollgeldsystem in Europa, so das zinslose Kredite an die Einzelstaaten heue schon möglich wären. Damit ließe sich dann auch das Problem der [[Wikipedia:Verschuldungskrise|Schuldenkrisen]] auf einfache Weise lösen. Die [[Phillips-Kurve]], die von Stiller ganz neu gefasst wird, nämlich als Kreislaufkurve, wird dann überflüssig. Bleiben praktisch nur noch die [[w:Finanzkrise|Fiannzkrisen]], und dagegen würden nur eine [[Finanztransaktionssteuer]] und ein [[Trennbankensystem]] etwas ausrichten können.


== Die drei Krisenarten ==
== Die drei Krisenarten ==
 
* Die klassischen Wirtschaftskrisen sind hausgemacht. Sie resultieren aus einer falschen Zinspolitik. Maßgeblich für die Ermittlung des realen Zinssatzes kann nur der [[Gleichgewichtszins]] sein, das wissen wir schon vvon [[Keynesianismus|Keynes]]. Tatsächlich legt man der Berechnung des tatsächlichen Zinses aber seit dem letzten Drittel des 20. Jahrhunderts das sogenannte [[IS-LM-Modell]] zu Grunde, und bedingt durch die Disfunktionalität dieser "Pseudotehorie" des [[Neokeynesianismus]] "eiert" der Zinstz ständig um den Gleichgewichtszins herum, was dann zu den bekannten Wirtschaftskrisen führt. Voraussetzung für die tatsächliche Orientierung der [[Zinspolitik]] am Gleichgewichtszins wäre allerdings ein wirkliches [[Vollgeldsystem]], mindestens für ganz Europa.
* Die klassischen [[Wikipedia:Wirtschaftskrise|Wirtschaftskrisen]] sind hausgemacht. Sie resultieren aus einer falschen Zinspolitik. Maßgeblich für die Ermittlung des realen Zinssatzes kann nur der [[Gleichgewichtszins]] sein, das wissen wir schon von [[Keynesianismus|Keynes]]. Tatsächlich legt man der Berechnung des tatsächlichen Zinses aber seit dem letzten Drittel des 20. Jahrhunderts das [[IS-LM-Modell]] zu Grunde, und bedingt durch die Disfunktionalität dieser "Pseudotheorie" des [[Neokeynesianismus]] "eiert" der Znsatz ständig um den Gleichgewichtszins herum, was dann zu den bekannten Wirtschaftskrisen führt.  
 
* Die [[Schuldenkrise]]n hängen eng mit dem alten Schuldgeldsystem zusammen. Das Problem wäre über Nacht behoben, wenn man sich zu einem wirklichen [[Vollgeldsystem]] entschließen könnte. Die Forderung nach einem Vollgeldsystem ist die wichtigste [[Wirtschaftspolitik|wirtschaftspolitische]] Maßnahme der Neuen Neoklassischen Theorie, gleich gefolgt von der Forderung nach einem Gleichgewichtiszins.
* Die [[w:Verschuldungskrise|Schuldenkrisen]] wären über Nacht behoben, wenn man die Möglichkeiten ausschöpfen würde, die sich aus dem europäischen Vollgeldsystem ergeben, denn tatsächlich "haben" wir in Europa bereits ein völlig intaktes Vollgeldsystem, was nur noch niemand bemerkt hat. Zinslose Kredite an die Einzelstaaten generell oder im Krisenfall wären also jeder Zeit Möglich und die heutigen Schuldenkrisen würden über Nacht der Vergangenheit angehören.
 
* Die [[Finanzkrise]]n sind die dritte Krisenart, für die es bereits Lösungen gibt: die [[Finanztransaktionssteuer]] und ein [[Trennbankensystem]]
* Die [[Wikipedia:Finanzkrise|Finanzkriesen]] sind die dritte Krisenart, für die die Neue Neoklassische Theorie ebenfalls recht einfache Lösungen bereithält. [[Stiller]] schlägt vor allem "zwei" Maßnahmen vor, nämlich eine wirkliche und nachhaltige [[Finanztransaktionssteuer]] und ein [[Trennbankensystem]]
 
== Die fünf Pfeiler der Neuen Neoklassischen Schule ==
Die Neue Neoklassische Schule verbindet also die Ergebnisse ihrer Analyse immer auch mit ganz konkreten wirtschaftspolitischen Forderungen und Maßnahmen. Nach der Analyse und der Diagnose folgt also unmittelbar die Therapie.
* '''Der 1. Pfeiler''': Ein natürlicher [[Gleichgewichtszins]] und seine theoretische Begründung durch die [[Neue Neoklassische Theorie]]. Nachhaltige Kritik an allen bisheigen Berechnungsgrundlagen des [[w:Leitzins|Leitzinses]] mittels des IS-LM-Modells und der davon abgeleiteten [[Taylor-Regel]] und damit verbunden eine grundsätzliche Kritik an der [[Neoklassik]], die auf der ganzen Linie versagt hätte.
* '''Der 2. Pfeiler''': Ein [[Vollgeldsystem]] und Lösung des Schuldenproblems der Staaten.
* '''Der 3. Pfeiler''': Eine vernünftige [[Finanztransaktionssteuer]] mit Augenmaß.
* '''Der 4. Pfeiler''': Ein wirkliches [[Trennbankensystem]] als Schlüsselmaßnahme.
* '''Der 5. Pfeiler''': Ein nationaler wie internationaler [[Länderfinanzausgleich]].


== Politische Forderungen ==
== Politische Forderungen ==
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;Mittelfristig:
;Mittelfristig:
* [[Maschinensteuer]] (im 2. großen Machinenzeitalter)
* [[Maschinensteuer]] (im 2. großen Maschinenzeitalter)


;Langfristig:
;Langfristig:

Version vom 14. Juli 2022, 17:33 Uhr

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt Achtung: Bei diesem Artikel handelt es sich (vermutlich) um Theoriefindung.

Die Neue Neoklassische Schule ist eine ganz neue Wirtschaftstheorie von Joachim Stiller. Ursprünglich firmierte sie unter dem Namen "Dynamische Wirtschaftstheorie", wurde dann aber umbenannt.

Allgemeines

Die Neue Neoklassische Schule geht davon aus, dass klassische Wirtschaftstskriesen hausgemacht und daher an sich unnötig und überflüssig sind. Schuld sei eine falsche bzw. falsch verstandene Zinspolitik, die ihre Grundlagen im neokeynesiansichen IS-LM-Modell hat. Diese Theorie sei aber falsch. Es würde völlig ausreichen, den Zins als natürlichen Gleichgewichtszins r* zu bestimmen. Dann würden sich alle klassischen Wirtschaftskrisen erübrigen. Dieses setze aber ein Vollgeldsystem zwingend voraus. Tatsächlich haben wir aber bereits ein Vollgeldsystem in Europa, so das zinslose Kredite an die Einzelstaaten heue schon möglich wären. Damit ließe sich dann auch das Problem der Schuldenkrisen auf einfache Weise lösen. Die Phillips-Kurve, die von Stiller ganz neu gefasst wird, nämlich als Kreislaufkurve, wird dann überflüssig. Bleiben praktisch nur noch die Fiannzkrisen, und dagegen würden nur eine Finanztransaktionssteuer und ein Trennbankensystem etwas ausrichten können.

Die drei Krisenarten

  • Die klassischen Wirtschaftskrisen sind hausgemacht. Sie resultieren aus einer falschen Zinspolitik. Maßgeblich für die Ermittlung des realen Zinssatzes kann nur der Gleichgewichtszins sein, das wissen wir schon von Keynes. Tatsächlich legt man der Berechnung des tatsächlichen Zinses aber seit dem letzten Drittel des 20. Jahrhunderts das IS-LM-Modell zu Grunde, und bedingt durch die Disfunktionalität dieser "Pseudotheorie" des Neokeynesianismus "eiert" der Znsatz ständig um den Gleichgewichtszins herum, was dann zu den bekannten Wirtschaftskrisen führt.
  • Die Schuldenkrisen wären über Nacht behoben, wenn man die Möglichkeiten ausschöpfen würde, die sich aus dem europäischen Vollgeldsystem ergeben, denn tatsächlich "haben" wir in Europa bereits ein völlig intaktes Vollgeldsystem, was nur noch niemand bemerkt hat. Zinslose Kredite an die Einzelstaaten generell oder im Krisenfall wären also jeder Zeit Möglich und die heutigen Schuldenkrisen würden über Nacht der Vergangenheit angehören.

Die Neue Neoklassische Schule verbindet also die Ergebnisse ihrer Analyse immer auch mit ganz konkreten wirtschaftspolitischen Forderungen und Maßnahmen. Nach der Analyse und der Diagnose folgt also unmittelbar die Therapie.

Politische Forderungen

Die politischen Forderungen, die sich aus dem neuen Zugriff der sozialen Fünfgliederung für ganz Europa ergeben, sind die folgenden, die Siller in seinem "Geldmanifest" zusammengetragen und proklamiert hat. Es sind praktisch die gleichen Forderungen, wie bei der sozialen Viergliederung:

Kurzfristig
Des Weiteren
Mittelfristig
Langfristig

Siehe auch

Weblinks

Andere Lexika

Wikipedia kennt dieses Lemma (Neue Neoklassische Schule) vermutlich nicht.