PlusPedia wird derzeit technisch modernisiert. Aktuell laufen Wartungsarbeiten. Für etwaige Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung; es sind aber alle Artikel zugänglich und Sie können PlusPedia genauso nutzen wie immer.
Neue User bitte dringend diese Hinweise lesen:
Anmeldung - E-Mail-Adresse Neue Benutzer benötigen ab sofort eine gültige Email-Adresse. Wenn keine Email ankommt, meldet Euch bitte unter NewU25@PlusPedia.de.
Hinweis zur Passwortsicherheit:
Bitte nutzen Sie Ihr PlusPedia-Passwort nur bei PlusPedia.
Wenn Sie Ihr PlusPedia-Passwort andernorts nutzen, ändern Sie es bitte DORT bis unsere Modernisierung abgeschlossen ist.
Überall wo es sensibel, sollte man generell immer unterschiedliche Passworte verwenden! Das gilt hier und im gesamten Internet.
Aus Gründen der Sicherheit (PlusPedia hatte bis 24.07.2025 kein SSL | https://)
Bei PlusPedia sind Sie sicher: – Wir verarbeiten keine personenbezogenen Daten, erlauben umfassend anonyme Mitarbeit und erfüllen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vollumfänglich. Es haftet der Vorsitzende des Trägervereins.
PlusPedia blüht wieder auf als freundliches deutsches Lexikon.
Wir haben auf die neue Version 1.43.3 aktualisiert.
Wir haben SSL aktiviert.
Hier geht es zu den aktuellen Aktuelle Ereignissen
Findom: Unterschied zwischen den Versionen
Weiter geschrieben |
|||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
'''Findom''', abgeleitet von Englisch ''Financial Domination'', ist die international gebräuchliche Bezeichnung für eine neuartige Spielart des [[BDSM]]. Darin verbinden sich Dominanz und Unterwerfung mit finanzieller Ausbeutung. Eine in Deutschland weit verbreitete Bezeichnung ist '''Geldsklaverei'''. In der heutigen Form gibt es Findom erst seit der Einführung des Internets. | '''Findom''', abgeleitet von Englisch ''Financial Domination'', ist die international gebräuchliche Bezeichnung für eine neuartige Spielart des [[BDSM]]. Darin verbinden sich Dominanz und Unterwerfung mit finanzieller Ausbeutung. Eine in Deutschland weit verbreitete Bezeichnung ist '''Geldsklaverei'''. In der heutigen Form gibt es Findom erst seit der Einführung des Internets. | ||
== Wesen und Praxis == | |||
Grundlage der Geldsklaverei ist etwas, das man ''Zahlfetisch'' nennen kann: ein Mensch empfindet Lust und innere Befriedigung, einem anderen regelmäßig Geld zu geben, und zwar in nicht unerheblichem Umfang. Dieser Fetisch kann sich auf sehr verschiedene Weise entfalten, zum Beispiel in der Zahlfreudigkeit eines Sugardaddys oder einer wohlhabenden Dame im reifen Alter, die einen jungen und attraktiven Gigolo aushält. Oder wenn sich innerhalb einer Paarbeziehung ein Partner finanziell stark zurücknimmt, damit der oder die andere es sich richtig gutgehen lassen kann. Verbindet sich der Zahlfetisch aber mit Dominanz und Unterwerfung oder sogar mit handfesten BDSM-Praktiken, so haben wir es mit Geldsklaverei zu tun. Diese wird es im Einzelfall auch schon früher gegeben haben, größere Verbreitung und ihre jetzige Gestalt fand sie aber erst durch das Internet. | |||
Die dominante Person ist in der Findom in den allermeisten Fällen weiblich, die devote männlich. Für beide gibt es in der Szene zahlreiche, zum Teil ziemlich derbe, Bezeichnungen. Die vielleicht häufigsten sind ''Geldherrin'', ''Geldlady'', ''Moneydomme'' bzw. ''Geldsklave'', ''Zahldepp'', ''Zahlschwein'', ''Zahlsklave'' oder ''Zahltrottel''. ('''Fortsetzung folgt''') | |||
== Weblinks == | == Weblinks == | ||
[http://www.geldherrin.com Geldherrin.com] | [http://www.geldherrin.com Geldherrin.com] | ||
Version vom 17. Dezember 2021, 23:53 Uhr
Findom, abgeleitet von Englisch Financial Domination, ist die international gebräuchliche Bezeichnung für eine neuartige Spielart des BDSM. Darin verbinden sich Dominanz und Unterwerfung mit finanzieller Ausbeutung. Eine in Deutschland weit verbreitete Bezeichnung ist Geldsklaverei. In der heutigen Form gibt es Findom erst seit der Einführung des Internets.
Wesen und Praxis
Grundlage der Geldsklaverei ist etwas, das man Zahlfetisch nennen kann: ein Mensch empfindet Lust und innere Befriedigung, einem anderen regelmäßig Geld zu geben, und zwar in nicht unerheblichem Umfang. Dieser Fetisch kann sich auf sehr verschiedene Weise entfalten, zum Beispiel in der Zahlfreudigkeit eines Sugardaddys oder einer wohlhabenden Dame im reifen Alter, die einen jungen und attraktiven Gigolo aushält. Oder wenn sich innerhalb einer Paarbeziehung ein Partner finanziell stark zurücknimmt, damit der oder die andere es sich richtig gutgehen lassen kann. Verbindet sich der Zahlfetisch aber mit Dominanz und Unterwerfung oder sogar mit handfesten BDSM-Praktiken, so haben wir es mit Geldsklaverei zu tun. Diese wird es im Einzelfall auch schon früher gegeben haben, größere Verbreitung und ihre jetzige Gestalt fand sie aber erst durch das Internet.
Die dominante Person ist in der Findom in den allermeisten Fällen weiblich, die devote männlich. Für beide gibt es in der Szene zahlreiche, zum Teil ziemlich derbe, Bezeichnungen. Die vielleicht häufigsten sind Geldherrin, Geldlady, Moneydomme bzw. Geldsklave, Zahldepp, Zahlschwein, Zahlsklave oder Zahltrottel. (Fortsetzung folgt)