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Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei: Unterschied zwischen den Versionen

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| Parteilogo = [[Datei:Free German Workers Party logo.svg|Logo der FAP als Partei]]
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| Parteivorsitzender = Martin Pape (1979–1988),<br>[[Friedhelm Busse (Rechtsextremist)|Friedhelm Busse]] (ab 1988)
| Parteivorsitzender = Martin Pape (1979–1988),<br>[[Friedhelm Busse (Rechtsextremist)|Friedhelm Busse]] (ab 1988)
| Gründung = 1979
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| Gründungsort = [[Stuttgart]]
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| Zeitung = ''Neue Nation'', später die ''Standarte''
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| Mitglieder = ca. 1.000
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Die '''Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei''' (Kurzbezeichnung: '''FAP''') war eine rechtsextreme [[Kleinpartei]] in der [[Bundesrepublik Deutschland]], die 1979 durch [[Martin Pape]] gegründet worden war. Sie galt als seinerzeit größte rechtsextreme Organisation in Deutschland in der Tradition des Nationalsozialismus. 1995 wurde sie nach dem [[Vereinsrecht]] durch das [[Bundesministerium des Innern]] verboten, nachdem das [[Bundesverfassungsgericht]] 1994 Verbotsanträge wegen fehlender Parteieigenschaft abgelehnt hatte. Die Zahl ihrer Mitglieder ist nicht genau bekannt, da es zahlreiche örtliche Kleingruppen gab, die sich meist privat trafen und keine Mitgliederlisten führten. Ab 1983 erhielt sie auch Zulauf von Mitgliedern der soeben verbotenen [[Aktionsfront Nationaler Sozialisten/Nationale Aktivisten]].
Die '''Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei''' (Kurzbezeichnung: '''FAP''') war eine rechtsextreme [[Kleinpartei]] in der [[Bundesrepublik Deutschland]], die 1968 als ''Sozial-Liberale Deutsche Partei'' (SLP) durch [[Martin Pape]] gegründet worden war. Sie galt in den 1980er Jahren als seinerzeit größte rechtsextreme Organisation in Deutschland in der Tradition des Nationalsozialismus. 1995 wurde sie nach dem [[Vereinsrecht]] durch das [[Bundesministerium des Innern]] verboten, nachdem das [[Bundesverfassungsgericht]] 1994 Verbotsanträge wegen fehlender Parteieigenschaft abgelehnt hatte. Die Zahl ihrer Mitglieder ist nicht genau bekannt, da es zahlreiche örtliche Kleingruppen gab, die sich meist privat trafen und keine Mitgliederlisten führten. Ab 1983 erhielt sie auch Zulauf von einigen hundert Mitgliedern der soeben verbotenen [[Aktionsfront Nationaler Sozialisten/Nationale Aktivisten]].


== Bekannte Mitglieder ==
== Bekannte Mitglieder ==
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[[Kategorie:Völkische Organisation]]
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[[Kategorie:In Deutschland verbotene rechtsextreme Organisation]]
[[Kategorie:In Deutschland verbotene rechtsextreme Organisation]]
[[Kategorie:Gegründet 1979]]
[[Kategorie:Gegründet 1968]]
[[Kategorie:Aufgelöst 1995]]
[[Kategorie:Aufgelöst 1995]]

Version vom 6. Juli 2021, 23:26 Uhr

Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei
Logo der FAP als Partei
Partei­vorsitzender Martin Pape (1979–1988),
Friedhelm Busse (ab 1988)
Gründung 1968
Gründungs­ort Stuttgart
Haupt­sitz Oberhausen (bis 1991) / Halstenbek (ab 1991)
Aus­richtung Rechtsextremismus,
Nationalsozialismus
Mitglieder­zahl ca. 1.000

Die Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei (Kurzbezeichnung: FAP) war eine rechtsextreme Kleinpartei in der Bundesrepublik Deutschland, die 1968 als Sozial-Liberale Deutsche Partei (SLP) durch Martin Pape gegründet worden war. Sie galt in den 1980er Jahren als seinerzeit größte rechtsextreme Organisation in Deutschland in der Tradition des Nationalsozialismus. 1995 wurde sie nach dem Vereinsrecht durch das Bundesministerium des Innern verboten, nachdem das Bundesverfassungsgericht 1994 Verbotsanträge wegen fehlender Parteieigenschaft abgelehnt hatte. Die Zahl ihrer Mitglieder ist nicht genau bekannt, da es zahlreiche örtliche Kleingruppen gab, die sich meist privat trafen und keine Mitgliederlisten führten. Ab 1983 erhielt sie auch Zulauf von einigen hundert Mitgliedern der soeben verbotenen Aktionsfront Nationaler Sozialisten/Nationale Aktivisten.

Bekannte Mitglieder

Zu den Funktionären und führenden Aktivisten der Partei gehörten u. a. Siegfried Borchardt („SS-Siggi“), Thorsten Heise, Jürgen Mosler, Michael Swierczek[1][2] und Norbert Weidner.[3] Bekannte Mitglieder waren auch Jürgen Rieger und Christian Worch.

Einzelnachweise

  1. Thomas Grumke, Bernd Wagner (Hrsg.): Handbuch Rechtsradikalismus. Personen – Organisationen – Netzwerke. Vom Neonazismus bis in die Mitte der Gesellschaft. Leske und Budrich, Opladen 2002, ISBN 3-8100-3399-5, S. 375.
  2. Jens Mecklenburg (Hrsg.): Handbuch deutscher Rechtsextremismus (= Antifa-Edition). Elefanten-Press, Berlin 1996, ISBN 3-88520-585-8, S. 258.
  3. Bernd Wagner (Hrsg.): Handbuch Rechtsextremismus: Netzwerke, Parteien, Organisationen, Ideologiezentren, Medien (= rororo aktuell. 13425). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1994, ISBN 3-499-13425-X, S. 102.

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