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Moral: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Moral''' (von [[latein]]isch ''moralis'' = sittlich) beschreibt, welches Handeln innerhalb einer Gesellschaft oder Gruppe in bestimmten Situationen erwartet bzw. für richtig gehalten wird (Gesellschaftsmoral). Die Regeln für dieses gesellschaftlich als "anständiges Benehmen" normierte Handeln sind auch manchmal in Gesetzen (z.B. [[Strafgesetzbuch]]) vorgegeben. Der römische Staatsmann [[Cicero]] prägte den Ausdruck ''philosophia moralis'' als Übersetzung des griechischen Wortes für [[Ethik]].  
Die '''Moral''' (von [[latein]]isch ''moralis'' = sittlich) beschreibt, welches Handeln innerhalb einer Gesellschaft oder Gruppe in bestimmten Situationen erwartet bzw. für richtig gehalten wird (Gesellschaftsmoral). Die Regeln für dieses gesellschaftlich als "anständiges Benehmen" normierte Handeln sind auch manchmal in Gesetzen (z.B. [[Strafgesetzbuch]]) vorgegeben. Der römische Staatsmann [[Cicero]] prägte den Ausdruck ''philosophia moralis'' als Übersetzung des griechischen Wortes für [[Ethik]].  


Aus Sicht des [[Marxismus]] wird Moral meist anders interpretiert. Kennzeichnend für diese andere Interpretation ist ein häufig zitierter Satz aus [[Bertolt Brecht]]s Werk [[Dreigroschenoper]]: Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral''“<ref>Zitiert von {{Internetquelle |url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/brechts-dreigroschenoper-feierte-seit-der-urauffuehrung-viele-erfolge-und-der-haifisch--der-hat-zaehne----,10810590,10408872.html |titel=Brechts Dreigroschenoper feierte seit der Uraufführung viele Erfolge: Und der Haifisch, der hat Zähne ... |autor=Thomas Leinkauf |werk=[[Berliner Zeitung]] |datum=5. August 2006 |zugriff=2019-08-02}}</ref>  
Aus Sicht des [[Marxismus]] wird Moral meist anders interpretiert. Kennzeichnend für diese andere Interpretation ist ein häufig zitierter Satz aus [[Bertolt Brecht]]s Werk [[Dreigroschenoper]]:<ref>{Internetquelle |url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/brechts-dreigroschenoper-feierte-seit-der-urauffuehrung-viele-erfolge-und-der-haifisch--der-hat-zaehne----,10810590,10408872.html |titel=Brechts Dreigroschenoper feierte seit der Uraufführung viele Erfolge: Und der Haifisch, der hat Zähne ... |autor=Thomas Leinkauf |werk=[[Berliner Zeitung]] |datum=5. August 2006 |zugriff=2019-08-02}}</ref> „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.“


==Siehe auch==
==Siehe auch==

Version vom 15. Februar 2020, 13:50 Uhr

Die Moral (von lateinisch moralis = sittlich) beschreibt, welches Handeln innerhalb einer Gesellschaft oder Gruppe in bestimmten Situationen erwartet bzw. für richtig gehalten wird (Gesellschaftsmoral). Die Regeln für dieses gesellschaftlich als "anständiges Benehmen" normierte Handeln sind auch manchmal in Gesetzen (z.B. Strafgesetzbuch) vorgegeben. Der römische Staatsmann Cicero prägte den Ausdruck philosophia moralis als Übersetzung des griechischen Wortes für Ethik.

Aus Sicht des Marxismus wird Moral meist anders interpretiert. Kennzeichnend für diese andere Interpretation ist ein häufig zitierter Satz aus Bertolt Brechts Werk Dreigroschenoper:[1] „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.“

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. {Internetquelle |url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/brechts-dreigroschenoper-feierte-seit-der-urauffuehrung-viele-erfolge-und-der-haifisch--der-hat-zaehne----,10810590,10408872.html |titel=Brechts Dreigroschenoper feierte seit der Uraufführung viele Erfolge: Und der Haifisch, der hat Zähne ... |autor=Thomas Leinkauf |werk=Berliner Zeitung |datum=5. August 2006 |zugriff=2019-08-02}}