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Altes Theater (Dortmund): Unterschied zwischen den Versionen

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Am 1. März 1943 wird das Theater erstmals von Bomben getroffen, der gesamte Fundus wird vernichtet. Man spielt zunächst im Foyer weiter, im Café Corso, im Olympia-Theater, im zum „Neuen Theater“ ernannten Casino, aber ein Ausweichort nach dem anderen wird durch Bombenangriffe zerstört, das Theater schließt wie alle anderen Theater in Deutschland am 1. September 1944 auf Anordnung des Reichspropagandaministeriums.[26] Am 6. Oktober 1944 werden auch die Reste des Großen Hauses bei einem Bombenangriff zerstört.[27] Im April 1945 wird Dortmund von amerikanischen Truppen erreicht.
Am 1. März 1943 wird das Theater erstmals von Bomben getroffen, der gesamte Fundus wird vernichtet. Man spielt zunächst im Foyer weiter, im Café Corso, im Olympia-Theater, im zum „Neuen Theater“ ernannten Casino, aber ein Ausweichort nach dem anderen wird durch Bombenangriffe zerstört, das Theater schließt wie alle anderen Theater in Deutschland am 1. September 1944 auf Anordnung des Reichspropagandaministeriums.[26] Am 6. Oktober 1944 werden auch die Reste des Großen Hauses bei einem Bombenangriff zerstört.[27] Im April 1945 wird Dortmund von amerikanischen Truppen erreicht.


1955 konkretisierten sich die Pläne zum Neubau einer Oper, die Reste der Dülferschen Oper wurden abgetragen.
1955 konkretisierten sich die Pläne zum Neubau einer Oper am Platz der alten [[Synagoge]], die Reste der Dülferschen Oper wurden abgetragen.

Version vom 5. Februar 2020, 05:28 Uhr

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Die eigentliche Gründung des Stadttheaters kam auf Initiative einiger Industrieller und Mäzene zustande, die 1887 eine Geldsammlung starteten. Initiatoren waren Albert Hoesch, Friedrich Denninghoff, Heinrich Bömcke und Julius Overbeck. Eine städtische Theaterkommission bildete sich. Der Baubeginn des von Architekt Martin Dülfer entworfenen Gebäudes erfolgte am 1. Juli 1902, 1.238.000 Mark wurden investiert.[4] Das Theatergebäude am Hiltropwall 15[5] wurde am 17. September 1904 mit der Aufführung von Richard Wagners Oper Tannhäuser eröffnet. Erster Leiter des Dortmunder Stadt-Theaters war Hans Gelling, Kooperationspartner bis 1907 die Stadt Essen.[6]Am Tympanon über dem Eingang war zu lesen „Nimmer entbehre die strebende Stadt der veredelnden Künste, opferfreudiger Sinn baute den Musen dies Heim.“[7][8]

Am 1. März 1943 wird das Theater erstmals von Bomben getroffen, der gesamte Fundus wird vernichtet. Man spielt zunächst im Foyer weiter, im Café Corso, im Olympia-Theater, im zum „Neuen Theater“ ernannten Casino, aber ein Ausweichort nach dem anderen wird durch Bombenangriffe zerstört, das Theater schließt wie alle anderen Theater in Deutschland am 1. September 1944 auf Anordnung des Reichspropagandaministeriums.[26] Am 6. Oktober 1944 werden auch die Reste des Großen Hauses bei einem Bombenangriff zerstört.[27] Im April 1945 wird Dortmund von amerikanischen Truppen erreicht.

1955 konkretisierten sich die Pläne zum Neubau einer Oper am Platz der alten Synagoge, die Reste der Dülferschen Oper wurden abgetragen.