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Marija Nikolajewna Romanowa: Unterschied zwischen den Versionen
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Maria kam mehr nach ihrem Großvater Alexander III. und hatte auch dessen körperliche Kraft geerbt. Der Kronprinz Carol von Rumänien bat bei einem Besuch 1914 in Russland um die Hand Marias, doch ihre Eltern waren dagegen. | Maria kam mehr nach ihrem Großvater Alexander III. und hatte auch dessen körperliche Kraft geerbt. Der Kronprinz Carol von Rumänien bat bei einem Besuch 1914 in Russland um die Hand Marias, doch ihre Eltern waren dagegen. | ||
Als Alexandra beschloss, ihren Mann nach Jekaterinburg zu begleiten, entschloss sie sich, Maria mitzunehmen. Maria war die robusteste Tochter und begleitete ihre Eltern. In der Gefangenschaft fiel es ihr nicht schwer, Kontakte mit den Wachen aufzunehmen. Sie sprach gern mit ihnen, fragte sie nach ihrem Leben und ihren Familien. Es ist überliefert, dass Maria in einen der Bewacher verliebt war und dieser in sie. An ihrem Geburtstag überbrachte er ihr einen Kuchen und küsste sie auf die Wange, was besonders die Zarin empörte. Die Zarin und ihre Töchter hatten Perlen und anderen Schmuck versteckt bei sich, um für eine eventuelle Flucht vorbereitet zu sein, da aller anderer Besitz konfisziert war. Dieser Schmuck wurde von den Mädchen und der Zarin in ihre Korsetts eingenäht, nur Maria durfte dies nicht tun, aufgrund ihrer Verfehlung, wie die Zarin es nannte. Es ist erwiesen und historisch belegt, dass Maria als einzige keinen Perlengürtel bei ihrer Erschießung trug. Der Soldat, der als Bewacher der Zarenfamilie Maria geküsst hatte, gab dies später zu Protokoll und wurde nach dem Vorfall aus dem Haus entfernt. | Als Alexandra beschloss, ihren Mann nach Jekaterinburg zu begleiten, entschloss sie sich, Maria mitzunehmen. Maria war die robusteste Tochter und begleitete ihre Eltern. In der Gefangenschaft fiel es ihr nicht schwer, Kontakte mit den Wachen aufzunehmen. Sie sprach gern mit ihnen, fragte sie nach ihrem Leben und ihren Familien. Es ist überliefert, dass Maria in einen der Bewacher verliebt war und dieser in sie. An ihrem Geburtstag überbrachte er ihr einen Kuchen und küsste sie auf die Wange, was besonders die Zarin empörte. Die Zarin und ihre Töchter hatten Perlen und anderen Schmuck versteckt bei sich, um für eine eventuelle Flucht vorbereitet zu sein, da aller anderer Besitz konfisziert war. Dieser Schmuck wurde von den Mädchen und der Zarin in ihre Korsetts eingenäht, nur Maria durfte dies nicht tun, aufgrund ihrer Verfehlung, wie die Zarin es nannte. Es ist erwiesen und historisch belegt, dass Maria als einzige keinen Perlengürtel bei ihrer Erschießung trug. Der Soldat, der als Bewacher der Zarenfamilie Maria geküsst hatte, gab dies später zu Protokoll und wurde nach dem Vorfall aus dem Haus entfernt. auch der Küchenjunge Leonid Sednew war einige Stunden zuvor aus dem Hause gerufen worden und entging so der Erschießung. | ||
Im Sommer 2007 wurden in der Nähe des ehemaligen Bergwerkschachts [[Ganina Jama]], im Koptjaki-Wald etwas entfernt von der Fundstelle der Gebeine der restlichen Mitglieder der Zarenfamilie, die Knochenfragmente und Zähne eines jungen Mädchens im Alter von 17 bis 20 Jahren und eines Knaben im Alter von 10 bis 13 Jahren gefunden. Vermutlich handelt es sich dabei um die Gebeine von Maria und ihrem Bruder Alexei. Fraglich ist aber, warum die angeblichen sterblichen Überreste von Maria und Alexej nicht zusammen mit dem Rest der übrigen Familienmitglieder vergraben wurden. Die angeblichen sterblichen Überreste von Maria und ihrem Bruder Alexei befinden sich seit 2011 vorübergehend im Staatsarchiv der Russischen Föderation und wurden seit Dezember 2015 zur vorübergehenden Aufbewahrung in das Nowospasski-Kloster in Moskau verbracht. In der Peter-und-Paul-Kathedrale wurde daher neben den Gräbern ihrer Schwestern und Eltern lediglich eine Kenotaph-Platte mit dem Namen Maria Nikolaevna angebracht . | Im Sommer 2007 wurden in der Nähe des ehemaligen Bergwerkschachts [[Ganina Jama]], im Koptjaki-Wald etwas entfernt von der Fundstelle der Gebeine der restlichen Mitglieder der Zarenfamilie, die Knochenfragmente und Zähne eines jungen Mädchens im Alter von 17 bis 20 Jahren und eines Knaben im Alter von 10 bis 13 Jahren gefunden. Vermutlich handelt es sich dabei um die Gebeine von Maria und ihrem Bruder Alexei. Fraglich ist aber, warum die angeblichen sterblichen Überreste von Maria und Alexej nicht zusammen mit dem Rest der übrigen Familienmitglieder vergraben wurden. Die angeblichen sterblichen Überreste von Maria und ihrem Bruder Alexei befinden sich seit 2011 vorübergehend im Staatsarchiv der Russischen Föderation und wurden seit Dezember 2015 zur vorübergehenden Aufbewahrung in das Nowospasski-Kloster in Moskau verbracht. In der Peter-und-Paul-Kathedrale wurde daher neben den Gräbern ihrer Schwestern und Eltern lediglich eine Kenotaph-Platte mit dem Namen Maria Nikolaevna angebracht . | ||
Version vom 4. Januar 2020, 14:24 Uhr
| 😃 Profil: Marija Nikolajewna Romanowa | ||
|---|---|---|
| Namen | kyrillisch Мария Николаевна Романова; Maschka | |
| Persönliche Daten | ||
| Geburtsdatum | 26. Juni 1899 | |
| Geburtsort | Peterhof bei Sankt Petersburg | |
| Sterbedatum | 17. oder 18. Juli 1918 | |
| Sterbeort | Jekaterinburg am Uralgebirge | |
Marija Nikolajewna von Russland (* im Juni 1898; † im Juli 1918 in Jekaterinburg) war das dritte Kind von Nikolaus II. von Russland und seiner Frau Alexandra Fjodorowna.
Maria kam mehr nach ihrem Großvater Alexander III. und hatte auch dessen körperliche Kraft geerbt. Der Kronprinz Carol von Rumänien bat bei einem Besuch 1914 in Russland um die Hand Marias, doch ihre Eltern waren dagegen.
Als Alexandra beschloss, ihren Mann nach Jekaterinburg zu begleiten, entschloss sie sich, Maria mitzunehmen. Maria war die robusteste Tochter und begleitete ihre Eltern. In der Gefangenschaft fiel es ihr nicht schwer, Kontakte mit den Wachen aufzunehmen. Sie sprach gern mit ihnen, fragte sie nach ihrem Leben und ihren Familien. Es ist überliefert, dass Maria in einen der Bewacher verliebt war und dieser in sie. An ihrem Geburtstag überbrachte er ihr einen Kuchen und küsste sie auf die Wange, was besonders die Zarin empörte. Die Zarin und ihre Töchter hatten Perlen und anderen Schmuck versteckt bei sich, um für eine eventuelle Flucht vorbereitet zu sein, da aller anderer Besitz konfisziert war. Dieser Schmuck wurde von den Mädchen und der Zarin in ihre Korsetts eingenäht, nur Maria durfte dies nicht tun, aufgrund ihrer Verfehlung, wie die Zarin es nannte. Es ist erwiesen und historisch belegt, dass Maria als einzige keinen Perlengürtel bei ihrer Erschießung trug. Der Soldat, der als Bewacher der Zarenfamilie Maria geküsst hatte, gab dies später zu Protokoll und wurde nach dem Vorfall aus dem Haus entfernt. auch der Küchenjunge Leonid Sednew war einige Stunden zuvor aus dem Hause gerufen worden und entging so der Erschießung.
Im Sommer 2007 wurden in der Nähe des ehemaligen Bergwerkschachts Ganina Jama, im Koptjaki-Wald etwas entfernt von der Fundstelle der Gebeine der restlichen Mitglieder der Zarenfamilie, die Knochenfragmente und Zähne eines jungen Mädchens im Alter von 17 bis 20 Jahren und eines Knaben im Alter von 10 bis 13 Jahren gefunden. Vermutlich handelt es sich dabei um die Gebeine von Maria und ihrem Bruder Alexei. Fraglich ist aber, warum die angeblichen sterblichen Überreste von Maria und Alexej nicht zusammen mit dem Rest der übrigen Familienmitglieder vergraben wurden. Die angeblichen sterblichen Überreste von Maria und ihrem Bruder Alexei befinden sich seit 2011 vorübergehend im Staatsarchiv der Russischen Föderation und wurden seit Dezember 2015 zur vorübergehenden Aufbewahrung in das Nowospasski-Kloster in Moskau verbracht. In der Peter-und-Paul-Kathedrale wurde daher neben den Gräbern ihrer Schwestern und Eltern lediglich eine Kenotaph-Platte mit dem Namen Maria Nikolaevna angebracht .
Am 24. August 2007 gab ein russisches Archäologenteam an, bereits im Sommer die sterblichen Überreste des Zarensohns Alexei und seiner Schwester Maria gefunden zu haben. Um Fehler bei der Identifizierung auszuschließen, wurden die DNA-Analysen von der russischen Staatsanwaltschaft an drei unabhängige Laboratorien vergeben, eines in Russland, ein dem amerikanischen Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten angehörendes und eines in Innsbruck. Allerdings wies Walther Parson aus der Gerichtsmedizin in Innsbruck am 16. Juli 2008 darauf hin, dass das vorhandene Genmaterial nicht eindeutig der Großfürstin Maria zugeordnet werden. Die DNA hätte zu allen Zarentöchtern passen können. So wurde zwar die Akte geschlossen, doch die Zweifel blieben. Parson meinte, dass dem Labor zu wenig Genmaterial zur Verfügung stand. Außerdem standen die DNA-Untersuchungen unter enormem Zeitdruck.
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