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Audio-Visions: Unterschied zwischen den Versionen
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Kansas hatte sich mit ihren fünf seit 1974 erschienenen Studioalben als Band etabliert die komplexen Progressive Rock mit eingängigem Hardrock mit gefälligen mehrstimmigen Gesang im US-amerikanischen Stil verbindet. Als Höhepunkte dieser Phase gelten die Alben ''[[Left Ouverture]]'' und ''[[Point of Know Return]]''. Mit den Songs ''[[Carry on my wayward Son]]'' und ''[[Dust in the Wind]]'' gelangte die Band auch in die Charts. Mit dem 1979 erschienenen ''Monolith'' setzte man bei nachlassenden Verkaufszahlen auf kürzere und einfacher aufgebaute Songstrukturen. 1980 erschien dann Audio-Visions mit dem man musikalisch in Richtung [[Adult Orientated Rock]] (''AOR'') ging. | Kansas hatte sich mit ihren fünf seit 1974 erschienenen Studioalben als Band etabliert die komplexen Progressive Rock mit eingängigem Hardrock mit gefälligen mehrstimmigen Gesang im US-amerikanischen Stil verbindet. Als Höhepunkte dieser Phase gelten die Alben ''[[Left Ouverture]]'' und ''[[Point of Know Return]]''. Mit den Songs ''[[Carry on my wayward Son]]'' und ''[[Dust in the Wind]]'' gelangte die Band auch in die Charts. Mit dem 1979 erschienenen ''Monolith'' setzte man bei nachlassenden Verkaufszahlen auf kürzere und einfacher aufgebaute Songstrukturen. 1980 erschien dann Audio-Visions mit dem man musikalisch in Richtung [[Adult Orientated Rock]] (''AOR'') ging. | ||
== Das Album == | == Das Album == | ||
Audio-Visions wurde von der Musikkritik überwiegend negativ bewertet. Das Magazin [[Rolling Stone]] bezeichnete das Album als ''"the musically overwrought and lyrically fatuous product of a collective hubris gone haywire"''. Viele Kritiker konnten sich anscheinend nicht mit der neuen, kommerzielleren Ausrichtung der Band abfinden. So schrieb William Ruhlman auf [[Allmusic]], dass ''"nothing here matched the music from the group's late-'70s heyday"''. Diese Urteile sind aus heutiger Sicht nicht gerechtfertigt. Wenn man ''Audio-Visions'' als AOR-Produkt betrachtet und annimmt, muss man feststellen, dass zumindest die A-Seite handwerklich sehr gut gemachte AOR-Musik enthält, die sich vor der Musik von Größen des Genres wie [[Journey]], [[Toto]], [[Foreigner]], [[Asia]] oder [[Survivor]] nicht verstecken muss. | |||
Version vom 16. Juli 2019, 07:22 Uhr
Das 1980 erschienene Audio-Visions ist das siebte Studioalbum der US-amerikanischen Rockband Kansas.
Hintergrund
Kansas hatte sich mit ihren fünf seit 1974 erschienenen Studioalben als Band etabliert die komplexen Progressive Rock mit eingängigem Hardrock mit gefälligen mehrstimmigen Gesang im US-amerikanischen Stil verbindet. Als Höhepunkte dieser Phase gelten die Alben Left Ouverture und Point of Know Return. Mit den Songs Carry on my wayward Son und Dust in the Wind gelangte die Band auch in die Charts. Mit dem 1979 erschienenen Monolith setzte man bei nachlassenden Verkaufszahlen auf kürzere und einfacher aufgebaute Songstrukturen. 1980 erschien dann Audio-Visions mit dem man musikalisch in Richtung Adult Orientated Rock (AOR) ging.
Das Album
Audio-Visions wurde von der Musikkritik überwiegend negativ bewertet. Das Magazin Rolling Stone bezeichnete das Album als "the musically overwrought and lyrically fatuous product of a collective hubris gone haywire". Viele Kritiker konnten sich anscheinend nicht mit der neuen, kommerzielleren Ausrichtung der Band abfinden. So schrieb William Ruhlman auf Allmusic, dass "nothing here matched the music from the group's late-'70s heyday". Diese Urteile sind aus heutiger Sicht nicht gerechtfertigt. Wenn man Audio-Visions als AOR-Produkt betrachtet und annimmt, muss man feststellen, dass zumindest die A-Seite handwerklich sehr gut gemachte AOR-Musik enthält, die sich vor der Musik von Größen des Genres wie Journey, Toto, Foreigner, Asia oder Survivor nicht verstecken muss.