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Katharina II.: Unterschied zwischen den Versionen

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== Einzelnachweise ==
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== Andere Lexika ==
Katharina II. die Große bei Wikipedia [http://de.wikipedia.org/wiki/Katharina_II._%28Russland%29]

Version vom 7. Februar 2014, 12:24 Uhr

Katharina II., genannt Katharina die Große (* 2. Mai 1729 in Stettin; † 17. November 1796 in Zarskoje Selo) war Kaiserin von Russland. Sie ist die einzige Herrscherin, der in der Geschichtsschreibung der Beiname "die Große" verliehen wurde.

Sophie Friederike Auguste von Anhalt-Zerbst

Der eigentliche Name der späteren Kaiserin von Russland war Sophie Friederike Auguste von Anhalt-Zerbst. Sie stammte aus wenig bedeutendem deutschen Adel. 1744 wurde sie nach Russland gerufen und dort im Jahr darauf nach ihrer Konversion zur Orthodoxie als Katharina mit dem russischen Thronfolger Großfürst Peter Fjodorowitsch, dem späteren Kaiser Peter III. vermählt. Die Ehe war nicht von gegenseitiger Zuneigung geprägt.

Ermordung des Kaisers Peter III.

Katharina war eingeweiht, als Peter III. schon wenige Monate nach seinem Regierungsantritt 1762 durch Gardeoffiziere gestürzt wurde. An seiner anschließenden Ermordung war sie aber vermutlich nicht beteiligt. Allerdings ließ sie sich sogleich zur Kaiserin ausrufen.

Höfling Potjomkin

Katharina war sehr intelligent, energisch und herrschsüchtig. Dazu kam, dass sie nicht gerade schön, jedoch sehr sinnlich war. Sie hatte unglaublich viele Liebhaber, von welchen jedoch lediglich der Höfling Potjomkin einigen Einfluss auf ihre Politik gewann.

Privilegierter Adel

Mitte der 1770er Jahre unterdrückte Katharina den großen, von Jemeljan Iwanowitsch Pugatschow geführten Kosaken- und Bauernaufstand blutig.

Ihre Stütze war in erster Linie der Adel. Diesem bestätigte sie 1785 seine Privilegien und ordnete die Leibeigenen noch stärker unter als dies bereits unter ihrem Vorgänger Peters I. des Großen, der Fall war.

Aufklärerische Neigungen

Dem konträr gegenüber standen ihre aufklärerischen Neigungen. Sie korrespondierte mit führenden Geistern der Zeit und hatte Denis Diderot zeitweilig an ihrem Hofe zu Gast. Schon relativ bald nach ihrem Amtsantritt ließ sie zur Auffüllung der Staatskasse die Kirchengüter säkularisieren.

Russland etabliert sich zur europäischen Großmacht

Durch zwei Kriege gegen die Türkei gewann sie die Krim und die Nordküste des Schwarzen Meeres. Des Weiteren wurde Russland durch die Teilungen Polens, zuletzt 1795, Nachbar Preußens und Österreichs. In der Nachfolge Peters I. des Großen etablierte sie auf diese Weise ihr Land endgültig als europäische Großmacht.[1] [2], [3] [4] [5]

Einzelnachweise

  1. Isabel de Madariaga, Katharina die Große, 1997
  2. Udo Sautter, Katharina II. die Große, 2004
  3. Vincent Cronin, Katharina die Große, 1998
  4. Erich Donnert, Katharina die Große, 1998
  5. Reinhold Neumann-Hoditz, Katharina II. die Große, 2000

Andere Lexika

Katharina II. die Große bei Wikipedia [1]