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Diskussion:Christentum: Unterschied zwischen den Versionen
Funker (Diskussion | Beiträge) →"Moralischer Kompass": AW mit hochachtungsvollen Grüßen |
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--[[Benutzer:Mgrasek100|Martin]] 02:40, 10. Jan. 2012 (CET) | --[[Benutzer:Mgrasek100|Martin]] 02:40, 10. Jan. 2012 (CET) | ||
Hallo Martin.<br/> | |||
<small>"Da ich die Einheitsübersetzung nehme, finde ich, muss man dass nicht näher erläutern, andere Übersetzungen der Bibel finde ich zu ungenau."</small><br/> | |||
Siehst du, da haben wir schon ein Problem. Die Einheitsübersetzung ist eben nicht(!) die einzig richtige Übersetzung, sondern die Übersetzung, die in der röm.-kath. Kirche (nahezu immer) genutzt wird. Das ist so ähnlich, wie bei der ev. Kirche: Dort wird die Lutherübersetzung bevorzugt. Allein daher finde ich es schon sinnvoll, auch die anderen Übersetzungen danebenzulegen und zu vergleichen. Am besten wäre es natürlich, wenn man selbst den Urtext in hebr. bzw. griechisch lesen könnte. Das können aber nur die "Gelehrten". | |||
<small>"Jesus als Messias"</small><br/> | |||
Da gebe ich dir Recht, wobei man dabei wissen sollte, das Jesus von den Juden nicht als Messias gesehen wird. Allenfalls - nach meinem Wissen auch nicht bei allen Glaubensrichtungen der Juden - als Rabbi. Die Juden warten daher noch auf den verheissenen Messias. | |||
<small>"Auferstehung Jesu"</small><br/> | |||
Das ehe ich ähnlich. Dort wird die Trennung von Judentum und Christentum deutlich. | |||
<small>"Judasev./ Wikipedia"</small><br/> | |||
Natürlich hat jeder seine eigene Vorstellung von seinem persönlichen "Christsein". Ich sehe das bei dir gerade in den Sätzen die du dann in die Diskussion wirfst: Nach-wie-vor bin ich der Meinung, dass die Apokryphen Bücher des NT viel, viel später - ich tippe auf das frühe Mittelalter - entstanden sind. Und zwar aus dem Verlangen der damaligen Christen heraus, doch noch mehr von Jesus zu erfahren, als die kanonischen Bibelschriften es vermittelten. Da setze sich halt jemand hin, versuchte sich in die Gesellschaft zur Zeit jesu hineinzuversetzen und fing an zu schreiben. Er war, vielleicht, sogar selbst davon überzeugt, das seine Erzählungen sich tatsächlich so abgespielt haben konnten. Die NT-Apokryphen sind interessant und geben durchaus auch wichtige Gedankengänge wieder - doch sind sie halt nur das, was wir heute unter "leichter Literatur" einsortieren würden. | |||
<small>Also die messianischen Juden sind m.E eher keine "anerkannte christliche Richtung"</small><br/> | |||
Da gebe ich dir Recht, zumal ich ähnliches von einer anderen Seite auch gelesen habe.<br/> | |||
Klar nehme ich deine "Einladung" zum mitschreiben an diesem Artikel auch an, jedoch ist mein Zeitplan recht eng gesteckt. Vieles, was ich eigentlich noch machen wollte, ist bereits seit Monaten liegengeblieben. Es kann sein, dass ich mal einen Satz oder einen Abschnitt einfüge.<br/> | |||
Was mir noch auffällt: Du schreibst einerseits: "1. Mose ...", später im Text dann "Gen. ...".<br/> | |||
Bleibe doch bitte bei "1. Mose ...". Das ist für die meisten geläufiger. "Gen. ..." hört sich zwar "gelehrter" an, aber unser Ziel hier in PP sollte es doch sein, dass möglichst jeder Nutzer neben PP nicht auch noch ein anderes Lexikon benötigt. Vielleicht kann man gar bei Textstellen auf "www.bibleserver.com" verweisen. Der "Umtext", also der Text "um eine Bibelstelle herum", erklärt manchen Begriff oder Begebenheit, die aus einem Vers nicht immer so ersichtlich ist.<br/> | |||
Zu den Refs:<br/> | |||
1. Ref.: "Fragen zum Thema" geht ins Leere!<br/> | |||
2. Ref.: Den Text dortlese ich später.<br/> | |||
Gruß, --[[Benutzer:Funker|Funker]] 14:15, 11. Jan. 2012 (CET) | |||
Version vom 11. Januar 2012, 13:15 Uhr
"Moralischer Kompass"
Hallo.
Mgrasek100
Erkläre bitte:
Was ist er?
Wohin weist er?
Was ist der Zweck?
Gruß, --Funker 19:34, 2. Jan. 2012 (CET)
- Jesus hat grundlegende Regeln aufgestellt, also so was wie die zehn Gebote, an die man sich fest halten sollte.
- Jesus war jetzt nicht so der Typ, der total auf den gehorsamen Glauben setze, er stellte Regeln auf, diese Regeln sind im sog. Liebesgebot und der goldenen Regel zu finden, die Bibelstellen habe ich im Artikel erwähnt.
- Ich denke in einem Artikel, der allgemein über das Christentum redet, gehört m.E auch die Homosexualität mit rein, denn gerade diese Gruppe wurde ja angeblich durch den christlichen Glauben über Jahrtausende verfolgt, ich denke das sollte man klar beleuchten.
- Siehe Bibelstellen (das Liebesgebot Mt22,40 und die Goldene Regel Matthäus Mt7,12f)
- mfg --Martin 03:14, 8. Jan. 2012 (CET)
Das alles ist mir seit Jahrzehnten gut bekannt. Dennoch, Martin, schau dir mal den Satz an:
"Da Jesus einen moralischen Kompass unter u.a unter Beachtung des Liebesgebots aufstellte und einen moralischen Kompass festlegte, der sich in Teilen an das AT anlegte, hingegen Paulus eine grundlegende Festigung des Christentums durch den Glauben propangierte, ist die Rolle des AT strittig."
"aufstellen" - "festlegen" - "hingegen propagierte Paulus" --- Kopfschüttel...
Ist das die "Theologie", die an den Unis gelehrt wird?
Ich glaube, das würde noch nicht einmal Peter Swyn verstehen...
Peter Swyn sagte übrigens von sich selbst, dass er ein Christ sei. Allerdings ein "unvollkommener".
"Back to the Roots": Das sollte, was den Inhalt des Artikels angeht, besser eingepflegt werden, als hochtheologische und - in einigen Kreisen - umstrittene Thesen (Homosexualität = Sünde (?)).
Bedenke bitte: Auch Martin Luther hatte so seine "liebe Not", als er die Bibel in die deutsche Sprache übersetze: Er schaute dem Volk "auf das Maul".
Nebenbei: Welche Bibelfassung ("Luther 1545"/ "Luther 1912"/ "Luther 1984"/ "Luther 1998"/ "Luther 2009"/ "Elberfelder"/ "Gute Nachricht"/ "Volxbibel"/ usw.) verwendest du? Auch das wäre wichtig. Gerade im Zusammenhang mit der Betrachtung der Homosexualität in der historischen Wandlung der Vorstellungswelt der Christen seit 1545 bzw. gar seit Beginn der Christenheit, ja, sogar noch davor im Judentum. Gruß, --Funker 15:54, 8. Jan. 2012 (CET)
- Ja danke, es stimmt, der Satz ist etwas unglücklich formuliert, zum Inhalt stehe ich auch, meines Wissens wurde das auch mit einer Quelle belegt.
- Das Christentum ist ja groß, der angelegte Artikel befasst sich ja nicht mit einer Ausrichtung, etwa mit dem katholischen Glauben.
- Als Übersetzung nehme ich die Einheitsübersetzung.
- mfg --Martin 22:30, 8. Jan. 2012 (CET)
Hallo Martin. Ja, ist schon etwas besser. Schreib rein, ober besser, verweise auf die Bibel. Eine gute Adresse ist http://www.bibleserver.com/ . Da kann man dann die unterschiedlichen Übersetzunge/ Übertragungen nebeneinanderstellen. Für die "Luther 1545"-Ausgabe könnte man nach http://www.bibelcenter.de/bibel/lu1545/lu1545.php bzw. auch nach http://lutherbibel.net/ verweisen (wobei mir noch nicht ganz klar ist, in welchem Land der Server beim 2. Link steht, da kein Impressum zu finden).
Schön finde ich auch deinen verweis, dass es drei christliche Hauptströmungen gibt. Daraus kann man, später, noch weitere Details ausarbeiten.
Frage nebenbei: Wo würdest du die "Messianischen Christen" (Christen, welche sich ihrer jüdischen Wurzeln erinnern und Elemente aus dem Judentum - teilw. auch jüd. Feiertage - übernommen haben) einordnen? Das wäre, m.E., ein "Sonderfall". Vielleicht weiß Michael da auch näheres? Gruß, --Funker 08:23, 9. Jan. 2012 (CET)
- Ja, also das ist ein Spannungsverhältnis, da will ich mich ehrlich gesagt nicht so reinhängen, dass gehört auch nicht in den Artikel, wie ich finde.
- Das Problem ist ja, dass ich eig. kein Fan von Theoriefindung bin, obwohl man mir das oft vorwirft, es ist vielmehr so, dass ich versuche, neutral und durch Quellen belegt, den Christlichen Glauben gerecht und richtig darzustellen.
- Da ich die Einheitsübersetzung nehme, finde ich, muss man dass nicht näher erläutern, andere Übersetzungen der Bibel finde ich zu ungenau.
- Ich bin jetzt auch nicht so der Überexperte fürs Christentum, ich glaube aber zu wissen, dass Jesus als Messias erst nicht anerkannt war, also er musste sozusagen eine Wiedergeburt bzw. diese Sohn Gottes Sache durchmachen, dass Thema mit Judas is ja auch nicht so ganz klar zumindest sollte er ja ans Kreuz genagelt werden und dann wiederkommen...
- Ich denke dieses "Wiederauferstehen" war wichtig, damit Jesus als "Verkünder" anerkannt wurde und genau hier muss man anfangen das Judentum und das Christentum zu trennen, dass Christentum ist eine eigene Religion, die gnostischen Sekten sahen das ja auch so.
- Im Judasevangelium wird dies deutlich, wenn du dir z.b bei Wikipedia die Artikel zum Judasevangelium und die Versionsgeschichte anschaust und den Artikel zu Bernd Kollmann, den ich verfasst habe, wirst du merken, dass es dort leider immer mal User gibt, die um es mal freundlich zu sagen, ihre eigenen Vorstellungen vom Christentum haben.
- Gerade im Blickwinkel der HS ist es pikant, dass alle liberalen Stellen in der Bibel, z.b im Markusevangelium ( Junge mit Leinen) entweder rausgestrichen wurden, das du am Artikel des Geheimen Markusevangelium siehst, oder das man wie am Judasevangelium ersichtlich die Abgrenzung zum Judentum nicht vormimmt.
- Also im Judasevangelium steht, dass Judas und Jesus den Plan hatten, das Jesus sterben sollte, damit er anerkannt wird, zudem betonente man in dem Evangelium, dass der jüdische Gott keine Gültigkeit mehr hat.
- Ich finde das man das Christentum so betrachten sollte wie es ist, nämlich eine relativ moderne Religion, in der das mosaische Gesetz nicht mehr gültig ist, Jesus war kein Hardliner, er war mitfühlend, führte eine neue Richtung ein und er liebte erst mal jeden, dass waren auch Minderheiten, Schwache, Kranke usw...
- JEsus hat dies sogar mehrfach in der Bibel erwähnt, einige Stellen haben es sogar in der offiziellen Bibel überlegt, als da wären die Ansichten zu David und Jonathan und dergleichen, alle schöne Geschichten.
- Also ich denke, wenn du magst kannst du oder andere gerne das Thema ausbauen, ich wäre nur jeden dankbar, wenn hier nicht unbedingt das niedergeschrieben, was du katholische Kirche vorgibt, denn die haben aufs Christentum und der Bibek kein Patent ;)
- Also die messianischen Juden sind m.E eher keine "anerkannte christliche Richtung", die alten Regeln, wie Beschneidung sind sogar nach offizieller Bibelauslegung heute nicht mehr gültig und auch die goldene Regel und das Liuebesgebot hat JEsus neu eingeführt, daran siehst du schon, dass das mit dem Judentum nicht mehr viel zu tun hat
mfg
--Martin 02:40, 10. Jan. 2012 (CET)
Hallo Martin.
"Da ich die Einheitsübersetzung nehme, finde ich, muss man dass nicht näher erläutern, andere Übersetzungen der Bibel finde ich zu ungenau."
Siehst du, da haben wir schon ein Problem. Die Einheitsübersetzung ist eben nicht(!) die einzig richtige Übersetzung, sondern die Übersetzung, die in der röm.-kath. Kirche (nahezu immer) genutzt wird. Das ist so ähnlich, wie bei der ev. Kirche: Dort wird die Lutherübersetzung bevorzugt. Allein daher finde ich es schon sinnvoll, auch die anderen Übersetzungen danebenzulegen und zu vergleichen. Am besten wäre es natürlich, wenn man selbst den Urtext in hebr. bzw. griechisch lesen könnte. Das können aber nur die "Gelehrten".
"Jesus als Messias"
Da gebe ich dir Recht, wobei man dabei wissen sollte, das Jesus von den Juden nicht als Messias gesehen wird. Allenfalls - nach meinem Wissen auch nicht bei allen Glaubensrichtungen der Juden - als Rabbi. Die Juden warten daher noch auf den verheissenen Messias.
"Auferstehung Jesu"
Das ehe ich ähnlich. Dort wird die Trennung von Judentum und Christentum deutlich.
"Judasev./ Wikipedia"
Natürlich hat jeder seine eigene Vorstellung von seinem persönlichen "Christsein". Ich sehe das bei dir gerade in den Sätzen die du dann in die Diskussion wirfst: Nach-wie-vor bin ich der Meinung, dass die Apokryphen Bücher des NT viel, viel später - ich tippe auf das frühe Mittelalter - entstanden sind. Und zwar aus dem Verlangen der damaligen Christen heraus, doch noch mehr von Jesus zu erfahren, als die kanonischen Bibelschriften es vermittelten. Da setze sich halt jemand hin, versuchte sich in die Gesellschaft zur Zeit jesu hineinzuversetzen und fing an zu schreiben. Er war, vielleicht, sogar selbst davon überzeugt, das seine Erzählungen sich tatsächlich so abgespielt haben konnten. Die NT-Apokryphen sind interessant und geben durchaus auch wichtige Gedankengänge wieder - doch sind sie halt nur das, was wir heute unter "leichter Literatur" einsortieren würden.
Also die messianischen Juden sind m.E eher keine "anerkannte christliche Richtung"
Da gebe ich dir Recht, zumal ich ähnliches von einer anderen Seite auch gelesen habe.
Klar nehme ich deine "Einladung" zum mitschreiben an diesem Artikel auch an, jedoch ist mein Zeitplan recht eng gesteckt. Vieles, was ich eigentlich noch machen wollte, ist bereits seit Monaten liegengeblieben. Es kann sein, dass ich mal einen Satz oder einen Abschnitt einfüge.
Was mir noch auffällt: Du schreibst einerseits: "1. Mose ...", später im Text dann "Gen. ...".
Bleibe doch bitte bei "1. Mose ...". Das ist für die meisten geläufiger. "Gen. ..." hört sich zwar "gelehrter" an, aber unser Ziel hier in PP sollte es doch sein, dass möglichst jeder Nutzer neben PP nicht auch noch ein anderes Lexikon benötigt. Vielleicht kann man gar bei Textstellen auf "www.bibleserver.com" verweisen. Der "Umtext", also der Text "um eine Bibelstelle herum", erklärt manchen Begriff oder Begebenheit, die aus einem Vers nicht immer so ersichtlich ist.
Zu den Refs:
1. Ref.: "Fragen zum Thema" geht ins Leere!
2. Ref.: Den Text dortlese ich später.
Gruß, --Funker 14:15, 11. Jan. 2012 (CET)