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Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Arbeitskreis '''Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid''', hat sich, unter der Koordinierung des Lüdenscheider Historikers | Der Arbeitskreis '''Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid''', hat sich, unter der Koordinierung des Lüdenscheider Historikers Matthias Wagner, zum Ziel gesetzt, in den ehemaligen Polizeihaftzellen des "Alten Rathauses" Lüdenscheid, eine Erinnerungs- und Dokumentationsstelle zur NS-Zeit in [[Lüdenscheid|Lüdenscheid]] einzurichten. | ||
Der Arbeitskreis nimmt sich hierzu die Gedenk-, Dokumentations- und Begegnungsstätte "Zellentrakt im Rathaus" <ref>http://www.zellentrakt.de/ Zellentrakt - Gedenkstätte Herford]</ref> in Herford als Vorbild. | Der Arbeitskreis nimmt sich hierzu die Gedenk-, Dokumentations- und Begegnungsstätte "Zellentrakt im Rathaus" <ref>http://www.zellentrakt.de/ Zellentrakt - Gedenkstätte Herford]</ref> in Herford als Vorbild. | ||
Version vom 19. Januar 2010, 13:40 Uhr
Der Arbeitskreis Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid, hat sich, unter der Koordinierung des Lüdenscheider Historikers Matthias Wagner, zum Ziel gesetzt, in den ehemaligen Polizeihaftzellen des "Alten Rathauses" Lüdenscheid, eine Erinnerungs- und Dokumentationsstelle zur NS-Zeit in Lüdenscheid einzurichten.
Der Arbeitskreis nimmt sich hierzu die Gedenk-, Dokumentations- und Begegnungsstätte "Zellentrakt im Rathaus" [1] in Herford als Vorbild.
Konzeptidee
- Die Stadt Lüdenscheid soll dem Arbeitskreis die Kellerräume zur Nutzung für Ausstellung und Veranstaltungen kostenlos zur Verfügung stellen.
- Ein noch zu gründender Förderverein sorgt in Zusammenarbeit mit möglichst vielen Einrichtungen und Bürgern der Stadt und des Kreises für ausgewogene Ausstellungen und Vorträge zu Ursachen und Folgen des Nationalsozialismus und Rassismus in Lüdenscheid.
- Der Förderverein finanziert die entstehenden Ausgaben .
- Es wird eine Mitarbeit mit anderen Lüdenscheider Einrichtungen gesucht, z.B.: Volkshochschule, Stadtarchiv und Museum, Institut für Zeitgeschichte, Katholischem Bildungswerk, Kreiskirchenamt Lüdenscheid-Plettenberg, Gewerkschaften, Stadtjugendring, Jugendverbänden, Schulen, Vereinen u.a. auch dem Heimat- und Geschichtsverein...
- Als Zielgruppen sollen Jugendliche in Gruppen, in Schulklassen und als Einzelpersonen, sowie alle interessierten Bürger und Besucher Lüdenscheids angesprochen werden.
- Als Inhalte sind folgende Ausstellungen und Informationen angedacht: - 100 jüdische Lüdenscheider; - 8.000 ZwangsarbeiterInnen in Lüdenscheid und 5000 Häftlinge im Arbeitserziehungslager Hunswinkel; - 300 Opfer der Euthanasie und Zwangssterilisation; - 3.000 gefallene Lüdenscheider; - 12.000 Flüchtlingsschicksale; - Entscheidungen der Ämter, Einrichtungen und Kirchen in Lüdenscheid (Polizei, Finanzamt, Standesamt, Einwohnermeldeamt, Schulen, Krankenhaus, Gericht, Kirchen…) in der NS-Zeit; Opfer der lokalen politischen Verfolgungen: Gewerkschafter, Kommunisten, Zeugen Jehovas u.a.; - anschl. Wiederholung der Themen mit Korrekturen
U.a. soll für die Ausstellung Material aus der Ausstellung "Lüdenscheid im Dritten Reich" (8. - 26. Oktober 2007 in Lüdenscheid) verwendet werden.
Literatur
- Lüdenscheider Gedenkbuch für die Opfer von Verfolgung und Krieg der Nationalsozialisten 1933 - 1945 (Webseite)
- Lüdenscheider Gedenkbuch für die Opfer von Verfolgung und Krieg der Nationalsozialisten 1933 - 1945 (PDF; 4.8 Mb)
- "Arbeit macht frei" - Zwangsarbeit in Lüdenscheid ; 1939 - 1945; Matthias Wagner, ISBN 3980451224 - ISBN-13 9783980451222
- "Lüdenscheider Chronik"; Matthias Wagner, ISBN 978-3-934687-61-5.
- "Lüdenscheider Jüdinnen und Juden, 1690 - 1945"; Erich Kann/ Matthias Wagner, ISBN 3-922954-39-0
Einzelnachweise
- ↑ http://www.zellentrakt.de/ Zellentrakt - Gedenkstätte Herford]
- ↑ (Konzept Vorschläge für ein Konzept der "Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid")