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Raetischer Limes: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Numismatik|Numismatische]] und dendrochronologische Untersuchungen legen nahe, dass dieser Teil des Limes bald nach 254 n.&nbsp;Chr., während der Regierungszeit des Kaisers [[Valerian]] (253–260), wieder aufgegeben wurde.<ref>[[Thomas Fischer (Archäologe)|Thomas Fischer]], Erika Riedmeier-Fischer: ''Der römische Limes in Bayern''. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2008, ISBN 978-3-7917-2120-0, S.&nbsp;41; [[Marcus Reuter]]: ''Das Ende des raetischen Limes im Jahr 254 n.&nbsp;Chr.'' In: ''[[Bayerische Vorgeschichtsblätter]].'' Band 72, 2007, S.&nbsp;77–149.</ref>
[[Numismatik|Numismatische]] und dendrochronologische Untersuchungen legen nahe, dass dieser Teil des Limes bald nach 254 n.&nbsp;Chr., während der Regierungszeit des Kaisers [[Valerian]] (253–260), wieder aufgegeben wurde.<ref>[[Thomas Fischer (Archäologe)|Thomas Fischer]], Erika Riedmeier-Fischer: ''Der römische Limes in Bayern''. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2008, ISBN 978-3-7917-2120-0, S.&nbsp;41; [[Marcus Reuter]]: ''Das Ende des raetischen Limes im Jahr 254 n.&nbsp;Chr.'' In: ''[[Bayerische Vorgeschichtsblätter]].'' Band 72, 2007, S.&nbsp;77–149.</ref>
== Limesverlauf ==
Nördlich des Kastell [[Rainau-Buch|Kastells Rainau-Buch]] verläuft der Limes zwischen den Wachtürmen Wp&nbsp;12/77<ref name="Wp">Wp = '''W'''ach'''p'''osten, Wachturm. Die Ziffer vor dem Schrägstrich bezeichnet den Limesabschnitt, die Ziffer hinter dem Schrägstrich in fortlaufender Nummerierung den jeweiligen Wachturm.</ref> bis 12/79 in nordnordöstliche Richtung, passiert unmittelbar hinter dem Wp&nbsp;2/80 die Jagst und knickt dort nach Osten ein. Diese Richtung behält er bis zum Wp&nbsp;12/84, bei dem er erneut seinen Verlauf ändert, um im Folgenden bis zum Kastell Halheim bzw. dem Wachturm Wp&nbsp;12/103 in nordöstliche Richtung zu ziehen. Vom Wp&nbsp;12/77 (mit {{Höhe|487|DE-NN}}) bis zum Wp&nbsp;12/103 (mit {{Höhe|531|DE-NN}}) steigt er insgesamt um rund 44&nbsp;Höhenmeter an, wobei er in der Jagstsenke mit {{Höhe|438|DE-NN}} seine tiefsten und auf der Halheimer Heide bei Wp&nbsp;12/101 mit {{Höhe|531.2|DE-NN}} seinen höchsten Punkt erreicht. Bis auf wenige Ausnahmen, bei denen er besiedeltes Gebiet durchquert (Dalkingen, Röhlingen, Pfahlheim und Halheim), verläuft er in diesem Abschnitt überwiegend auf landwirtschaftlich genutzten Flächen.
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|+ Limesbauwerke zwischen Rainau-Buch und dem [[Kastell Halheim|Halheim]]
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! ORL !! Name/Ort !! Beschreibung/Zustand
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| Wp&nbsp;12/77<ref name="Wp"/> || ''Mahdholz'' || [[Datei:Rekonstruktion eines hölzernen Limeswachturms nach Dietwulf Baatz bei Wp 12-77 im Mahdholz.jpg|mini|Der 2008 auf Grundlage der Arbeiten von Dietwulf Baatz rekonstruierte Holzwachturm]]1969 wurden die Fundamente des Steinturms vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg freigelegt und nach der Untersuchung durch den Ostalbkreis restauriert.<ref>Bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/54/57.97 |EW=10/07/51.61 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/77 Stein}}.</ref> Die Archäologen stellten für Wp&nbsp;12/77 drei Ausbauphasen fest. Etwas südlicher der späteren Limesmauer konnte ein Holzwachturm nachgewiesen werden, in dessen Nähe Reste der hölzernen Limespalisade erhalten geblieben waren. Ihr Alter ist durch die im nahen Schwabsberg ergrabenen Hölzer sehr genau bekannt. Sie lassen sich allesamt auf das Jahr 165&nbsp;n.&nbsp;Chr datieren.<ref>Ernst Hollstein: ''Mitteleuropäische Eichenchronologie.'' von Zabern, Mainz 1980. ISBN 3805300964. S.&nbsp;115; [[Philipp Filtzinger]] (Hrsg.): ''Die Römer in Baden-Württemberg''. 3. Auflage. Theiss, Stuttgart 1986, ISBN 3-8062-0287-7, S.&nbsp;488.</ref> Mit dem Ende des vielleicht alt und schadhaft gewordenen ersten Turmes war ein nur noch in geringen Resten überlieferter, 6,5&nbsp;×&nbsp;5,5&nbsp;Meter großer Steinturm nordwestlich des hölzernen Vorgängerbaues entstanden. Die um ihn herumlaufende grabenartige Vertiefung machte deutlich, dass diese Befestigung einst frei im Feld stand. Zwar konnte dort die Eichenstammpalisade nicht nachgewiesen werden, doch gehört der Turm sicher noch in diesen Zeitraum. Der Ausbau der Limesmauer in Stein wurde während der Regierungszeit des Kaisers [[Septimius Severus]] (193 bis 211&nbsp;n.&nbsp;Chr.) in Angriff genommen, darauf weisen unter anderem dendrochronologisch untersuchte Hölzer aus dem Unterbau der rätischen Mauer bei [[Kastell Dambach]] hin, die 2008 geborgen worden sind. Den älteren steinernen Wachturm ersetzte nun ein quadratischer, 5&nbsp;×&nbsp;5&nbsp;Meter großer Turm, der aufgrund zahlreicher Kleinfunde wohl längere Zeit belegt war. Wie an anderen Stellen des Limes konnte nachgewiesen werden, dass der Turm weiß verputzt war. Auf diesem Untergrund war mit roter Farbe als Fugenstrich ein regelmäßiges Quadermauerwerk vorgetäuscht. Nahebei wurde die in diesem Bereich 1,1&nbsp;Meter breite Limesmauer in voller Höhe rekonstruiert. Als Fundgut fiel bei den Grabungen 1969 neben Keramik ein Eisenmesser, eine Scheibenfibel mit Emaileinlage sowie ein [[Sesterz]] der [[Julia Mamaea]] († 235) an.<ref name="Planck18">Dieter Planck: ''Neue Ausgrabungen am Limes.'' Kleine Schriften zur Kenntnis der römischen Besetzungsgeschichte Südwestdeutschlands (Schriften des Limesmuseums Aalen) 12, Gentner, Stuttgart 1975, S.&nbsp;18.</ref> 2008 wurde im Beisein von Dieter Planck, dem damaligen Präsidenten des Landesamtes für Denkmalpflege,<ref>[{{Toter Link | inline=ja | date=2012-09-19| url=http://www.ostalbkreis.de/sixcms/detail.php?template_id=102&_topnav=68&_sub1=491&_sub2=576&_id=85861&detail_presse=1}} Pressemitteilung des Ostabkreises] abgerufen am 20.&nbsp;Juli 2009.</ref> eine Holzturmrekonstruktion mit Trockenmauerwerk eingeweiht, die einen umstrittenen Vorgängerbau aus dem Jahr 1966 ersetzte.<ref>Holzturmrekonstruktion bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/54/56.86 |EW=10/07/50.78 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/77 Holzturmrekonstruktion}}.</ref> Den bereits lange bekannten Befunden, die besonders eindrucksvoll im Odenwald vorliegen<ref>Egon Schallmayer: ''Der Odenwaldlimes''. Theiss, Stuttgart 1984, ISBN 3-8062-0328-8, S.&nbsp;33ff., Abb. S.&nbsp;31.</ref> und auch durch die Grabungen der RLK bekannt sind, hat Dietwulf Baatz in seinen Rekonstruktionen eine überzeugende Form gegeben.<ref>Dietwulf Baatz: ''Die Wachttürme am Limes.'' Aalener Schriften 15, Stuttgart 1976; [[Günter Ulbert]], Thomas Fischer: ''Der Limes in Bayern''. Theiss, Stuttgart 1983, ISBN 3-8062-0351-2, S.&nbsp;38.</ref> Die bereits Anfang der 1980er Jahre veröffentlichten Ergebnisse konnten sich in der Öffentlichkeit bisher nicht durchsetzen, da die rustikalen Rekonstruktionsversuche eines hölzernen ''Limeswachturms'' nach Vorbild der [[Trajanssäule]] immer noch die Vorstellungen des Publikums beherrschen.
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ORL A 12 tab 08 pic 02d Wp 12-77.jpg|Befundaufnahme 1885
Datei:Rätische Mauer mit Wachturm Wp 12-77 im Mahdholz.jpg|1992 bot sich am Limesturm noch offeneres Land, wie es eher dem antiken Zustand entsprach.
Wp12 77 Original.jpg|Das 5&nbsp;×&nbsp;5&nbsp;Meter große Steinturmfundament mit der rekonstruierten Limesmauer im Jahr 2009.
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| Wp&nbsp;12/78 und Wp&nbsp;12/79 || || Zwei vermutete, aber nicht archäologisch nachgewiesene Turmstellen.<ref>Wp&nbsp;10/78 ungefähr bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/55/19.99 |EW=10/08/23.50 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/78}} und Wp&nbsp;10/79 ungefähr bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/55/34.34 |EW=10/08/29.43 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/79}}.</ref>
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| Wp&nbsp;12/80 || || Turmstelle<ref>Bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/55/38.46 |EW=10/08/41.07 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/80}}.</ref> nicht sichtbar.
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| Wp&nbsp;12/81 || || Der ursprüngliche Wachturm<ref>Bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/55/36.93 |EW=10/09/20.58 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/79}}.</ref> wurde später durch das [[Limestor Dalkingen]] ersetzt. Insgesamt konnte die Forschung bei Wp&nbsp;12/81 fünf Bauphasen dokumentieren. In seiner letzten Ausbaustufe stand dort ein einzigartiges triumphbogenartiges Tor. Außerdem konnten wichtige Erkenntnisse zum rätischen Limes allgemein gesammelt werden. Das Limestor, ein Bauwerk mit Wachräumen, kontrollierte den Grenzverkehr zwischen dem römischen Reich und dem freien Germanien. Von dort bis Dalkingen wird der Limesverlauf als Hecke veranschaulicht.
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| Wp&nbsp;12/82 bis Wp&nbsp;12/83 || || Drei Turmstellen werden vermutet, sind aber nicht archäologisch nachgewiesen.<ref>Wp&nbsp;10/82 ungefähr bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/55/26.57 |EW=10/09/56.45 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/82}}, Wp&nbsp;10/82a ungefähr bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/55/25.97 |EW=10/10/14.37 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/82a}} und Wp&nbsp;10/83 ungefähr bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/55/29.20 |EW=10/10/33.65 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/83}}.</ref> Im Bereich von Dalkingen ist der Limesverlauf nicht sicher geklärt.
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| Wp&nbsp;12/84 || ''Hart'' || [[Datei:ORL A 06 Strecke 12 tab 08 pic 02c Wp 84.jpg|mini|Wp 12/84]]Nicht mehr sichtbare Stelle eines Steinturms<ref>Bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/55/29.07 |EW=10/10/56.64 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/84}}.</ref> in 10,80&nbsp;Meter Entfernung von der Limesmauer. Der Steinturm hatte einen rechteckigen Grundriss mit den Seitenlängen 5,08&nbsp;×&nbsp;4,80&nbsp;Meter. Die Mauerstärke betrug 94&nbsp;Zentimeter.
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| Wp&nbsp;12/85 || ''Rot'' || Nicht mehr sichtbare Turmstelle<ref>Bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/55/42.88 |EW=10/11/22.61 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/85}}.</ref> eines Steinturms 3,60&nbsp;Meter hinter der Limesmauer. Zur Zeit der Untersuchungen durch den Limesforscher [[Heinrich Steimle]] (1846–1907) war nur noch die Nordecke des Turms gut erhalten. Die Stärke seiner in ''[[opus spicatum]]'' ausgeführten Mauer betrug an der Frontseite 68, an der Ostseite 76&nbsp;Zentimeter.
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| Wp&nbsp;12/86 || ''Oberhartbühl'' || Nicht sichtbare Turmstelle.<ref>Bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/55/56.31 |EW=10/11/47.99 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/86}}.</ref>
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| Wp&nbsp;12/87 bis Wp&nbsp;12/97 || || Insgesamt elf vermutete, aber nicht archäologisch nachgewiesene Turmstellen.<ref>Wp 12/87 ungefähr bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/56/04.88 |EW=10/12/04.21 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/87}}, Wp&nbsp;12/88 ungefähr bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/56/17.23 |EW=10/12/27.51 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/88}}, Wp&nbsp;12/89 ungefähr bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/56/17.23 |EW=10/12/27.51 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/89}}, Wp&nbsp;12/90 ungefähr bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/56/34.88 |EW=10/13/01.11 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/90}}, Wp&nbsp;12/91 ungefähr bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/56/59.56 |EW=10/13/48.20 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/91}}, Wp&nbsp;12/92 ungefähr bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/56/59.56 |EW=10/13/48.20 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/92}}, Wp&nbsp;12/93 ungefähr bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/57/09.28 |EW=10/14/06.28 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/93}}, Wp&nbsp;12/94 ungefähr bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/57/22.29 |EW=10/14/30.30 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/94}}, Wp&nbsp;12/95 ungefähr bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/57/29.12 |EW=10/14/43.00 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/95}}, Wp&nbsp;12/96 ungefähr bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/57/35.69 |EW=10/14/55.21 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/96}} und Wp&nbsp;12/97 ungefähr bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/57/43.56 |EW=10/15/09.47 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/97}}.</ref>
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| Wp&nbsp;12/98 || ''Pfahlheim'' || Im Bereich der vermuteten Turmstelle<ref>Wp&nbsp;12/98 bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/57/54.03 |EW=10/15/28.81 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/98}}.</ref> wurde ein Stück der Limesmauer konserviert.<ref>Dieter Planck: ''Die Römer in Baden-Württemberg. Römerstätten und Museen von Aalen bis Zwiefalten.'' Theiss, Stuttgart 2005. ISBN 978-3-8062-1555-7, S.&nbsp;200.</ref>
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| Wp&nbsp;12/99 und Wp&nbsp;12/100 || || Zwei vermutete, aber nicht archäologisch nachgewiesene Turmstellen<ref>Wp 12/99 ungefähr bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/58/04.49 |EW=10/15/49.23 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/99}}, Wp&nbsp;12/100 ungefähr bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/58/12.54 |EW=10/16/04.73 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/100}}.</ref>
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| Wp&nbsp;12/101 || || Nicht mehr sichtbare Stelle eines Holz-<ref>Wp&nbsp;12/101 (Holzturm) bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/58/20.42 |EW=10/16/18.94 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp&nbsp;12/101 (Holzturm)}}.</ref> und eines Steinturms.<ref>Wp&nbsp;12/101 (Steinturm) bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/58/20.67 |EW=10/16/19.64 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp&nbsp;12/101 (Steinturm)}}.</ref> Die Türme lagen im Bereich des heutigen trigonometrischen Punktes 531,2.<ref>[[Dieter Planck]], Willi Beck: ''Der Limes in Südwestdeutschland''. 2.&nbsp;völlig neubearbeitete Auflage, Theiss, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0496-9, S.&nbsp;140.</ref> Heute befindet sich hier ein Hinweisstein.<ref name="Baatz_1993_266">Dietwulf Baatz: ''Der Römische Limes. Archäologische Ausflüge zwischen Rhein und Donau''. 4. Auflage. Gebr. Mann, Berlin 1993, ISBN 3-7861-1701-2, S.&nbsp;266.</ref>
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| Wp&nbsp;12/102 || || Vermutete, aber nicht archäologisch nachgewiesene Turmstelle.<ref>Wp&nbsp;12/102 ungefähr bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/58/35.47 |EW=10/16/36.39 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/102}}.</ref>
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| Wp&nbsp;12/103 || ''Krautgarten'' || Der Steinturm war nachträglich in die Limesmauer eingebunden worden.<ref name="Schleiermacher_1967_170">Wilhelm Schleiermacher: ''Der römische Limes in Deutschland. Ein archäologischer Wegweiser für Autoreisen und Wanderungen.'' Mann, Berlin 1967, S.&nbsp;170.</ref> Heute ist hier nichts mehr zu sehen.<ref>Wp&nbsp;12/103 bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/58/47.05 |EW=10/16/49.03 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Wp 12/103}}.</ref>
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| ORL 67a || ''Buschelacker'' || {{Hauptartikel|Kastell Halheim}}<ref>Kastell Halheim bei {{Coordinate |text=DMS |NS=48/58/59.50 |EW=10/17/08.50 |type=landmark |dim=20 |region=DE-BW |name=Kastell Halheim}}.</ref>
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Version vom 15. Juni 2025, 17:01 Uhr

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Rekonstruktion von Limes-Palisade und -Mauer im Rotenbachtal beim Kleinkastell Freimühle, nahe Schwäbisch Gmünd

Der Raetische Limes ist ein Teil des Obergermanisch-Raetischen Limes (ORL), einem 550 Kilometer langen Abschnitt der ehemaligen Außengrenze des Römischen Reichs. Er beginnt am Kleinkastell Freimühle bei Schwäbisch Gmünd im Osten Baden-Württembergs und endet am Kastell Unterfeld bei Neustadt an der Donau im niederbayerischen Landkreis Kelheim. Bekannte und teilweise noch erhaltene Bauwerke sind das Limestor Dalkingen und das Kastell Theilenhofen. Mit dem Bau dieser Anlage wurde etwa um 80 n. Chr. begonnen, erforscht und dokumentiert wurde sie erstmalig von der Reichs-Limes-Kommission mit der Streckennummerierung ORL 64–75.

Numismatische und dendrochronologische Untersuchungen legen nahe, dass dieser Teil des Limes bald nach 254 n. Chr., während der Regierungszeit des Kaisers Valerian (253–260), wieder aufgegeben wurde.[1]

Limesverlauf

Nördlich des Kastell Kastells Rainau-Buch verläuft der Limes zwischen den Wachtürmen Wp 12/77[2] bis 12/79 in nordnordöstliche Richtung, passiert unmittelbar hinter dem Wp 2/80 die Jagst und knickt dort nach Osten ein. Diese Richtung behält er bis zum Wp 12/84, bei dem er erneut seinen Verlauf ändert, um im Folgenden bis zum Kastell Halheim bzw. dem Wachturm Wp 12/103 in nordöstliche Richtung zu ziehen. Vom Wp 12/77 (mit 487 m ü. NN) bis zum Wp 12/103 (mit 531 m ü. NN) steigt er insgesamt um rund 44 Höhenmeter an, wobei er in der Jagstsenke mit 438 m ü. NN seine tiefsten und auf der Halheimer Heide bei Wp 12/101 mit 531,2 m ü. NN seinen höchsten Punkt erreicht. Bis auf wenige Ausnahmen, bei denen er besiedeltes Gebiet durchquert (Dalkingen, Röhlingen, Pfahlheim und Halheim), verläuft er in diesem Abschnitt überwiegend auf landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Limesbauwerke zwischen Rainau-Buch und dem Halheim
ORL Name/Ort Beschreibung/Zustand
Wp 12/77[2] Mahdholz
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Der 2008 auf Grundlage der Arbeiten von Dietwulf Baatz rekonstruierte Holzwachturm
1969 wurden die Fundamente des Steinturms vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg freigelegt und nach der Untersuchung durch den Ostalbkreis restauriert.[3] Die Archäologen stellten für Wp 12/77 drei Ausbauphasen fest. Etwas südlicher der späteren Limesmauer konnte ein Holzwachturm nachgewiesen werden, in dessen Nähe Reste der hölzernen Limespalisade erhalten geblieben waren. Ihr Alter ist durch die im nahen Schwabsberg ergrabenen Hölzer sehr genau bekannt. Sie lassen sich allesamt auf das Jahr 165 n. Chr datieren.[4] Mit dem Ende des vielleicht alt und schadhaft gewordenen ersten Turmes war ein nur noch in geringen Resten überlieferter, 6,5 × 5,5 Meter großer Steinturm nordwestlich des hölzernen Vorgängerbaues entstanden. Die um ihn herumlaufende grabenartige Vertiefung machte deutlich, dass diese Befestigung einst frei im Feld stand. Zwar konnte dort die Eichenstammpalisade nicht nachgewiesen werden, doch gehört der Turm sicher noch in diesen Zeitraum. Der Ausbau der Limesmauer in Stein wurde während der Regierungszeit des Kaisers Septimius Severus (193 bis 211 n. Chr.) in Angriff genommen, darauf weisen unter anderem dendrochronologisch untersuchte Hölzer aus dem Unterbau der rätischen Mauer bei Kastell Dambach hin, die 2008 geborgen worden sind. Den älteren steinernen Wachturm ersetzte nun ein quadratischer, 5 × 5 Meter großer Turm, der aufgrund zahlreicher Kleinfunde wohl längere Zeit belegt war. Wie an anderen Stellen des Limes konnte nachgewiesen werden, dass der Turm weiß verputzt war. Auf diesem Untergrund war mit roter Farbe als Fugenstrich ein regelmäßiges Quadermauerwerk vorgetäuscht. Nahebei wurde die in diesem Bereich 1,1 Meter breite Limesmauer in voller Höhe rekonstruiert. Als Fundgut fiel bei den Grabungen 1969 neben Keramik ein Eisenmesser, eine Scheibenfibel mit Emaileinlage sowie ein Sesterz der Julia Mamaea († 235) an.[5] 2008 wurde im Beisein von Dieter Planck, dem damaligen Präsidenten des Landesamtes für Denkmalpflege,[6] eine Holzturmrekonstruktion mit Trockenmauerwerk eingeweiht, die einen umstrittenen Vorgängerbau aus dem Jahr 1966 ersetzte.[7] Den bereits lange bekannten Befunden, die besonders eindrucksvoll im Odenwald vorliegen[8] und auch durch die Grabungen der RLK bekannt sind, hat Dietwulf Baatz in seinen Rekonstruktionen eine überzeugende Form gegeben.[9] Die bereits Anfang der 1980er Jahre veröffentlichten Ergebnisse konnten sich in der Öffentlichkeit bisher nicht durchsetzen, da die rustikalen Rekonstruktionsversuche eines hölzernen Limeswachturms nach Vorbild der Trajanssäule immer noch die Vorstellungen des Publikums beherrschen.
Wp 12/78 und Wp 12/79 Zwei vermutete, aber nicht archäologisch nachgewiesene Turmstellen.[10]
Wp 12/80 Turmstelle[11] nicht sichtbar.
Wp 12/81 Der ursprüngliche Wachturm[12] wurde später durch das Limestor Dalkingen ersetzt. Insgesamt konnte die Forschung bei Wp 12/81 fünf Bauphasen dokumentieren. In seiner letzten Ausbaustufe stand dort ein einzigartiges triumphbogenartiges Tor. Außerdem konnten wichtige Erkenntnisse zum rätischen Limes allgemein gesammelt werden. Das Limestor, ein Bauwerk mit Wachräumen, kontrollierte den Grenzverkehr zwischen dem römischen Reich und dem freien Germanien. Von dort bis Dalkingen wird der Limesverlauf als Hecke veranschaulicht.
Wp 12/82 bis Wp 12/83 Drei Turmstellen werden vermutet, sind aber nicht archäologisch nachgewiesen.[13] Im Bereich von Dalkingen ist der Limesverlauf nicht sicher geklärt.
Wp 12/84 Hart
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Wp 12/84
Nicht mehr sichtbare Stelle eines Steinturms[14] in 10,80 Meter Entfernung von der Limesmauer. Der Steinturm hatte einen rechteckigen Grundriss mit den Seitenlängen 5,08 × 4,80 Meter. Die Mauerstärke betrug 94 Zentimeter.
Wp 12/85 Rot Nicht mehr sichtbare Turmstelle[15] eines Steinturms 3,60 Meter hinter der Limesmauer. Zur Zeit der Untersuchungen durch den Limesforscher Heinrich Steimle (1846–1907) war nur noch die Nordecke des Turms gut erhalten. Die Stärke seiner in opus spicatum ausgeführten Mauer betrug an der Frontseite 68, an der Ostseite 76 Zentimeter.
Wp 12/86 Oberhartbühl Nicht sichtbare Turmstelle.[16]
Wp 12/87 bis Wp 12/97 Insgesamt elf vermutete, aber nicht archäologisch nachgewiesene Turmstellen.[17]
Wp 12/98 Pfahlheim Im Bereich der vermuteten Turmstelle[18] wurde ein Stück der Limesmauer konserviert.[19]
Wp 12/99 und Wp 12/100 Zwei vermutete, aber nicht archäologisch nachgewiesene Turmstellen[20]
Wp 12/101 Nicht mehr sichtbare Stelle eines Holz-[21] und eines Steinturms.[22] Die Türme lagen im Bereich des heutigen trigonometrischen Punktes 531,2.[23] Heute befindet sich hier ein Hinweisstein.[24]
Wp 12/102 Vermutete, aber nicht archäologisch nachgewiesene Turmstelle.[25]
Wp 12/103 Krautgarten Der Steinturm war nachträglich in die Limesmauer eingebunden worden.[26] Heute ist hier nichts mehr zu sehen.[27]
ORL 67a Buschelacker [28]


Andere Lexika

Wikipedia kennt dieses Lemma (Raetischer Limes) vermutlich nicht.




  1. Thomas Fischer, Erika Riedmeier-Fischer: Der römische Limes in Bayern. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2008, ISBN 978-3-7917-2120-0, S. 41; Marcus Reuter: Das Ende des raetischen Limes im Jahr 254 n. Chr. In: Bayerische Vorgeschichtsblätter. Band 72, 2007, S. 77–149.
  2. 2,0 2,1 Wp = Wachposten, Wachturm. Die Ziffer vor dem Schrägstrich bezeichnet den Limesabschnitt, die Ziffer hinter dem Schrägstrich in fortlaufender Nummerierung den jeweiligen Wachturm.
  3. Bei 48° 54′ 57,97″ N, 10° 7′ 51,61″ O7.
  4. Ernst Hollstein: Mitteleuropäische Eichenchronologie. von Zabern, Mainz 1980. ISBN 3805300964. S. 115; Philipp Filtzinger (Hrsg.): Die Römer in Baden-Württemberg. 3. Auflage. Theiss, Stuttgart 1986, ISBN 3-8062-0287-7, S. 488.
  5. Dieter Planck: Neue Ausgrabungen am Limes. Kleine Schriften zur Kenntnis der römischen Besetzungsgeschichte Südwestdeutschlands (Schriften des Limesmuseums Aalen) 12, Gentner, Stuttgart 1975, S. 18.
  6. [ (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: mementoweb.org, archive.org) Pressemitteilung des Ostabkreises] abgerufen am 20. Juli 2009.
  7. Holzturmrekonstruktion bei 48° 54′ 56,86″ N, 10° 7′ 50,78″ O7.
  8. Egon Schallmayer: Der Odenwaldlimes. Theiss, Stuttgart 1984, ISBN 3-8062-0328-8, S. 33ff., Abb. S. 31.
  9. Dietwulf Baatz: Die Wachttürme am Limes. Aalener Schriften 15, Stuttgart 1976; Günter Ulbert, Thomas Fischer: Der Limes in Bayern. Theiss, Stuttgart 1983, ISBN 3-8062-0351-2, S. 38.
  10. Wp 10/78 ungefähr bei 48° 55′ 19,99″ N, 10° 8′ 23,5″ O7 und Wp 10/79 ungefähr bei 48° 55′ 34,34″ N, 10° 8′ 29,43″ O7.
  11. Bei 48° 55′ 38,46″ N, 10° 8′ 41,07″ O7.
  12. Bei 48° 55′ 36,93″ N, 10° 9′ 20,58″ O7.
  13. Wp 10/82 ungefähr bei 48° 55′ 26,57″ N, 10° 9′ 56,45″ O7, Wp 10/82a ungefähr bei 48° 55′ 25,97″ N, 10° 10′ 14,37″ O7 und Wp 10/83 ungefähr bei 48° 55′ 29,2″ N, 10° 10′ 33,65″ O7.
  14. Bei 48° 55′ 29,07″ N, 10° 10′ 56,64″ O7.
  15. Bei 48° 55′ 42,88″ N, 10° 11′ 22,61″ O7.
  16. Bei 48° 55′ 56,31″ N, 10° 11′ 47,99″ O7.
  17. Wp 12/87 ungefähr bei 48° 56′ 4,88″ N, 10° 12′ 4,21″ O7, Wp 12/88 ungefähr bei 48° 56′ 17,23″ N, 10° 12′ 27,51″ O7, Wp 12/89 ungefähr bei 48° 56′ 17,23″ N, 10° 12′ 27,51″ O7, Wp 12/90 ungefähr bei 48° 56′ 34,88″ N, 10° 13′ 1,11″ O7, Wp 12/91 ungefähr bei 48° 56′ 59,56″ N, 10° 13′ 48,2″ O7, Wp 12/92 ungefähr bei 48° 56′ 59,56″ N, 10° 13′ 48,2″ O7, Wp 12/93 ungefähr bei 48° 57′ 9,28″ N, 10° 14′ 6,28″ O7, Wp 12/94 ungefähr bei 48° 57′ 22,29″ N, 10° 14′ 30,3″ O7, Wp 12/95 ungefähr bei 48° 57′ 29,12″ N, 10° 14′ 43″ O7, Wp 12/96 ungefähr bei 48° 57′ 35,69″ N, 10° 14′ 55,21″ O7 und Wp 12/97 ungefähr bei 48° 57′ 43,56″ N, 10° 15′ 9,47″ O7.
  18. Wp 12/98 bei 48° 57′ 54,03″ N, 10° 15′ 28,81″ O7.
  19. Dieter Planck: Die Römer in Baden-Württemberg. Römerstätten und Museen von Aalen bis Zwiefalten. Theiss, Stuttgart 2005. ISBN 978-3-8062-1555-7, S. 200.
  20. Wp 12/99 ungefähr bei 48° 58′ 4,49″ N, 10° 15′ 49,23″ O7, Wp 12/100 ungefähr bei 48° 58′ 12,54″ N, 10° 16′ 4,73″ O7.
  21. Wp 12/101 (Holzturm) bei 48° 58′ 20,42″ N, 10° 16′ 18,94″ O7.
  22. Wp 12/101 (Steinturm) bei 48° 58′ 20,67″ N, 10° 16′ 19,64″ O7.
  23. Dieter Planck, Willi Beck: Der Limes in Südwestdeutschland. 2. völlig neubearbeitete Auflage, Theiss, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0496-9, S. 140.
  24. Dietwulf Baatz: Der Römische Limes. Archäologische Ausflüge zwischen Rhein und Donau. 4. Auflage. Gebr. Mann, Berlin 1993, ISBN 3-7861-1701-2, S. 266.
  25. Wp 12/102 ungefähr bei 48° 58′ 35,47″ N, 10° 16′ 36,39″ O7.
  26. Wilhelm Schleiermacher: Der römische Limes in Deutschland. Ein archäologischer Wegweiser für Autoreisen und Wanderungen. Mann, Berlin 1967, S. 170.
  27. Wp 12/103 bei 48° 58′ 47,05″ N, 10° 16′ 49,03″ O7.
  28. Kastell Halheim bei 48° 58′ 59,5″ N, 10° 17′ 8,5″ O7.